Mittwoch, 07. Dezember 2016


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Der Erntetermin entscheidet über den Erfolg

Neues TS-Monitoring KroQ von KWS bietet Landwirten geeignete Hilfestellung

(lifePR) (Einbeck, ) Der optimale Erntetermin vereint höchste Hektarerträge, hohe Gehalte an Inhaltsstoffen, eine hohe Verdaulichkeit der Gesamtpflanze, eine gute Silierfähigkeit und geringe Substanzverluste. Der optimale TS-Korridor für die Silomaisernte beginnt bei ca. 29 % TS der Gesamtpflanze und endet bei ca. 35 % TS der Gesamtpflanze, um auch größeren Lagerungshöhen von mehr als 3 m gerecht zu werden.

Die Folgen einer zu frühen bzw. zu späten Ernte sind vielfältig und in der Praxis hinreichend bekannt, dennoch kommt es immer wieder zu einer Fehleinschätzung der stehenden Maisbestände in Bezug auf den Trockensubstanzgehalt.

Auch in diesem Jahr wird im Rahmen des cultiVent-TS-Monitorings die Entwicklung der Siloreife von ca. 200 Standorten und Sorten aller relevanten Reifegruppen in Deutschland wöchentlich veröffentlicht. KWS bietet damit eine Hilfestellung, die Silomaisernte mit optimalen TS-Gehalten und hohen Qualitäten sicherzustellen.

KroQ - die regionale, optische Qualitätsanalyse von KWS

Für das TS-Monitoring werden über einen Zeitraum von sechs Wochen mehr als 1000 Frischmais-Proben wöchentlich analysiert. "Hier muss das Timing stimmen, denn die Analyse war immer der Engpass", erläutert Philip Jung, Fachberater für Mais und Sorghum bei KWS, den Umgang mit den hohen Probemengen beim TS-Monitoring. "Die Regionalität ist uns beim TS-Monitoring sehr wichtig. So gibt es z.B. in Bayern und Württemberg sehr unterschiedliche Klimaräume vom Rottal bis auf die schwäbische Alb. In der Vergangenheit war es schwierig, alle Standorte in kurzer Zeit zu beproben und schnell zu analysieren. Heute haben wir mit dem KroQ mehr Möglichkeiten."

Hinter dem KroQ verbirgt sich als Analysemethode die Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) - die heute für die schnelle Analyse vom Trockensubstanzgehalt und weiteren Inhaltsstoffen Stand der Technik ist.

KWS setzt bereits seit 20 Jahren auf NIRS für die Analyse von Inhaltsstoffen im Bereich der Züchtung - somit kann KWS bereits auf langjährige Erfahrung in diesem Bereich zurückgreifen. Ohne klassische Analyseverfahren geht es trotzdem nicht - denn die Werte hinter der Kalibration müssen regelmäßig validiert werden. Dazu vertrauen Philip Jung und seine Kollegen auf die Betreuung durch die "Laborservices Chemie" von KWS.

"Mit dem KroQ sind wir flexibel und die Analysen sind schnell erledigt", schwärmt Frauke Drögemüller, techn. Assistentin der Fachberatung für Mais und Sorghum bei KWS und weist darauf hin, dass neben Frischmais-Proben auch frisches Sorghum und silierter Mais mit dem KroQ analysiert werden können.

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