Mittwoch, 07. Dezember 2016


Sasbachwalden auf der Zunge: die „Badische Genussmeile“

Schlemmen und genießen im Schwarzwälder Weindorf Sasbachwalden

(lifePR) (Sasbachwalden, ) Wie an einer Perlenkette reihen sich 22 Gasthöfe, Vesperstuben und Restaurants an der Hauptstraße. Vom Bistro über die Burewirtschaft bis zum Michelin-Sterne-Restaurant. Sieben Kilometer lang ist die „Badische Genussmeile“ im Blumen- und Winzerdorf Sasbachwalden. Seine Winzerhöfe, Häuser und Zinken schmiegen sich zwischen 200 Meter und 800 Meter Höhe an den steil ansteigenden Westrand des Schwarzwalds. Über allem thront die 1164 Meter hohe Hornisgrinde, der höchste Berg des nördlichen Schwarzwalds.
Auch die legendäre Winzergenossenschaft „Alde Gott“ und die drei Weingüter Königsrain, Klostergut Schelzberg und Weinkellerei Vierthaler sind Teil der „Badischen Genussmeile“. Sie schlängelt sich als Panoramastraße durch den malerischen Ortskern, Obstbaumwiesen, Kastanien- und Bergmischwälder. Immer schöner werden die Ausblicke von den Terrassen und Fenstern der Gasthöfe über die Weinberge und Fachwerkhäuser in die Rheinebene.
Ein Faltblatt mit Adressen und Tefonnummern, den kulinarischen Besonderheiten der Küchen und ihren Ruhetagen gibt es bei der Tourist-Info Sasbachwalden, Talstraße 51, 77887 Sasbachwalden, Tel. 07841 1035, www.sasbachwalden.de.

Genuss im Zeichen vom „Alde Gott“
Der Name ist unter Weinkennern weit über die Region hinaus beliebt, wer zwischen den Reben der Großlage „Alde Gott“ in Sasbachwalden steht, ahnt auch warum: Auf den sonnigen und geschützten Lagen arbeiten rund 380 Haupt- und Nebenerwerbswinzer für die „Alde Gott Winzer eG“ mit ihren 260 Hektar Reben. Auf den Granit- und Schieferverwitterungsböden gedeihen beste Spätburgunder, daneben Riesling, Grauburgunder und Müller-Thurgau.
Der Name der Großlage zwischen Lauf und Kappelrodeck stammt der Sage nach aus dem 30-jährigen Krieg. Im 17. Jahrhundert war auch der Schwarzwald größtenteils entvölkert, die Orte zerstört. Als ein junger Mann oberhalb von Sasbachwalden auf ein junges Mädchen traf, fuhr es aus ihm heraus: „Der alde Gott lebt noch!“ Die beiden ließen sich in Sasbachwalden nieder und gründeten eine Familie. Heute erinnert ein Bildstock an diese Begebenheit.
Neben der „Alde Gott Winzer eG“ gibt es auch die „Alde Gott Edelbrände eG“. Sie destilliert Edelbrände und Liköre aus Bergkirschen, Wildpflaumen und Obst für fast 370 Kleinbrenner aus zehn Gemeinden der Region.
Ideal für Urlauber: Die Winzergenossenschaft ist täglich geöffnet. Von Februar bis November bietet die Alde Gott Winzer- und Edelbrändegenossenschaft zusätzlich jede Woche Weinproben an. Dazu kommen monatliche Kochkurse, Tage der Offenen Tür und eine Kulinarische Weinwanderung im Mai sowie ein Kulinarisches Sommerfest im August. Mehr Infos unter Tel. 07841 20290, www.aldegott.de.

Heimat in der Flasche – Geister im Brunnen
Die Bäume an den Hängen tragen nur kleine, fast schwarze, Kirschen. Die bläulich-gelben bis dunkelvioletten Pflaumen an den strauchartigen Bäumen wirken eher kümmerlich – doch rund um Sasbachwalden werden aus den Bergkirschen und Bergpflaumen feinste Wasser gebrannt. Aus den Wildkirschen wird nach einem zweifachen Brand das unverwechselbar aromatische „Chriesewässerle“ oder „Gebirgskirschwasser“, aus den Urpflaumen brennen die „Saschwaller“ das legendäre „Zibärtle“ mit seinem feinem Mandelton.
Letzlich ist es der Kunst der Brenner zu verdanken, dass die Wildformen von Süßkirschen und Edelpflaumen in den mittleren Höhenlagen der Ortenau noch wachsen und neben den Reblagen das Landschaftsbild um das Blumen- und Weindorf am Westrand des Schwarzwalds bestimmen. Dazu kommt das „Vogelbeerwasser“, ebenfalls eine rare Schwarzwälder Spezialität: Der kräftige Brand aus den kleinen roten Ebereschen-Beeren schmeckt dezent erdig, nach Marzipan, Bittermandel und Orangen.
Die feinen Edelbrände sind für Sasbachwalden ebenso Markenzeichen wie die hochdekorierten Weine. Die meisten Schnäpse werden in der „Alde Gott Edelbrände eG“, einer Schwester der Winzergenossenschaft, gebrannt. Daneben vermarkten aber über 100 Kleinbrenner ihre Produkte auch direkt. Einige der klaren Geister aus der Flasche warten auf Wanderer oder Flaneure sogar in „Schnapsbrunnen“ am Weg. Gut gekühlt von frischem Quellwasser stehen die Geister zur Selbstbedienung im Brunnentrog – und schmecken ein wenig nach „Heimat in der Flasche“. So lassen sich die verführerischen Tropfen gegen einen kleinen Obulus nach Belieben kosten Auf zwei „Schnapsbrunnenwegen“ kommt man rund um Sasbachwalden zu gleich zehn Probierstationen. Sie sind auf der Wanderkarte der Touristinfo eingezeichnet. Mehr Infos unter Tel. 07841 1035, www.sasbachwalden.de.

Dinner Jumpings in Weinbergen und Restaurants
Es gibt gute Gründe, in jedem Restaurant in Sasbachwalden stundenlang zu dinnieren. Aber warum nicht die Kochkunst von vier oder fünf Meistern am Herd an einem Tag genießen? Das macht das Dinner-Jumping möglich: Die vier Gänge eines Dinners werden in verschiedenen Restaurants oder Gasthöfen serviert, die Gäste wechseln nach jedem Gang einfach das Haus. Das Vier-Gang-Menü kostet inklusive Sasbachwaldener Weinen 70 Euro pro Person.
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