Mittwoch, 25. Mai 2016


Sind die Deutschen Blinker-Muffel?

KS: Viele Autofahrer nutzen den Fahrtrichtungsanzeiger nicht

(lifePR) (München, ) Rechts oder links vom Lenkrad befindet sich ein kleiner Hebel mit dem man anderen Verkehrsteilnehmern anzeigen muss, wenn man die Fahrtrichtung ändern möchte. Doch immer mehr Autofahrer verzichten darauf, diesen Blinker zu benutzen. Nach Ansicht des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) ist er das wichtigste Kommunikationsmittel im Straßenverkehr. Wird er nicht benutzt, kann das zu gefährlichen Situationen führen, denn andere Verkehrsteilnehmer verlassen sich auf dieses Signal.

 

Beim Abbiegen, Wechsel des Fahrstreifens oder beim Überholen kann er Missverständnisse, Überraschungseffekte und damit die Gefahr von Unfällen verringern. Wer nicht blinkt, riskiert ein Verwarnungsgeld in Höhe von 10 Euro. Kommt es zum Unfall, können die finanziellen Folgen weit höher sein.

 

In erster Linie soll der Blinker signalisieren, dass das Fahrzeug in Kürze seine Fahrtrichtung ändern wird. Daher muss die Anzeige auch früh genug (in der Regel fünf Sekunden vorher) einsetzen, damit sich jeder darauf einstellen kann. Laut der Straßenverkehrsordnung soll der Blinker beim Anfahren und Abbiegen rechtzeitig und deutlich (mindestens dreimaliges Aufleuchten) betätigt werden. Dies gilt auch für abknickende Vorfahrt, sofern man dieser folgt. Fährt man weiter geradeaus und verlässt die Vorfahrtstraße, sollte man nicht blinken.

 

Auch das Ausscheren zum Überholen und das Wiedereinordnen sowie Fahrstreifenwechsel auf mehrspurigen Straßen und Autobahnen muss der Autofahrer durch entsprechende Blinksignale ankündigen. Das gilt nach Auskunft des KS auch für das Einfahren und Verlassen der Autobahn, das Ein-/Ausfahren aus Grundstücken oder anderen Straßenteilen (Gehweg), aus Fußgängerzonen oder verkehrsberuhigten Bereichen. Beim Einfahren in den Kreisverkehr darf man nach § 9a StVO nicht blinken, dafür aber beim Ausfahren.
Diese Pressemitteilung posten:

Website Promotion

Über den KRAFTFAHRER-SCHUTZ e.V.

Der Kraftfahrer-Schutz e.V. (KS) ist mit rund 520.000 Mitgliedern der drittgrößte Automobilclub in Deutschland. Mit seinen Töchtern Auxilia Rechtsschutz-Versicherungs-AG und KS Versicherungs-AG bietet er eine umfassende Palette an Club- und Versicherungsleistungen, von der Wildschadenbeihilfe über den KS-Notfall-Service bis hin zu preiswerten Rechtsschutz- und Schutzbriefversicherungen, die aufgrund von Leistung und Preis viele Rankings in den letzten Jahren gewonnen haben. In der Münchner Zentrale und in acht Bezirksdirektionen sind rund 170 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz der KS-Gruppe liegt bei circa 100 Millionen Euro. Der Vertrieb erfolgt über 10.000 unabhängige Makler und Mehrfachagenten.

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer