Dienstag, 02. September 2014


Kolpingwerk Deutschland gegen Sterbehilfe

Das Kolpingwerk Deutschland kritisiert die Einrichtung von Sterbehilfe-Teams in den Niederlanden

(lifePR) (Köln, ) "Mit großer Sorge nehmen wir die Meldungen aus den Niederlanden zur Kenntnis, nach denen eine Sterbehilfe-Initiative plant, Teams durch das Land zu schicken, um Menschen beim Sterben zu helfen", erklärt der Bundessekretär des Kolpingwerkes Deutschland, Ulrich Vollmer. "Die unverfügbare Würde des Menschen muss vom ersten Moment seiner Existenz im Mittelpunkt stehen und zentrale Richtschnur in allen Lebensphasen sein. In Gesundheit und Krankheit, natürlich auch im Sterben!" Der Respekt vor der Einmaligkeit seines Lebens verbiete jede Instrumentalisierung des Schicksals eines Sterbenden. "In einer humanen Gesellschaft kann es nicht sein, dass der Tod durch Organisationen zu den Menschen gebracht wird.

"Nicht Hilfe zum Sterben, sondern Beistand im Sterben, das muss die Maxime des Handelns sein", betont der Bundessekretär des katholischen Sozialverbandes mit mehr als 260.000 Mitgliedern. Wichtig sei ein menschenwürdiger Umgang mit Schwerkranken und Sterbenden, wie er beispielsweise in den Hospizen praktiziert werde. "Dazu gilt es die palliativmedizinische Versorgung zu verbessern und seelsorgerische Begleitung für Kranke, Sterbende und Angehörige anzubieten", fordert Vollmer.
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Über Kolpingwerk Deutschland

Das Kolpingwerk Deutschland ist ein katholischer Sozialverband mit mehr als 260.000 Mitgliedern, davon 50.000 in der Kolpingjugend im Kolpingwerk Deutschland.

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