Montag, 26. September 2016


Gebündelte Fachkompetenz – in männlicher und weiblicher Hand

Renommierte Expertin auf dem Gebiet der Urologie ergänzt ab April das Ärzteteam an den Kliniken Essen-Mitte

(lifePR) (Essen, ) Zum 01. April 2015 hat Frau Prof. Dr. med. Susanne Krege ihre Tätigkeit in der Klinik für Urologie, Kinderurologie und Urologische Onkologie an den Kliniken Essen-Mitte (KEM), Betriebsteil Huyssens-Stiftung, offiziell aufgenommen. Gemeinsam mit dem Direktor Prof. Dr. med. Darko Kröpfl wird sie die Klinik in den nächsten beiden Jahren leiten. Ab 2017 wird Frau Prof. Krege dann die alleinige Führung der Klinik übernehmen, die von Herrn Prof. Kröpfl bereits seit mehr als zwanzig Jahren an den Kliniken Essen-Mitte erfolgreich geleitet wird.

Als Klinikstandort ist die Stadt Essen Frau Prof. Krege bereits bestens bekannt: So absolvierte sie zunächst ihr Medizinstudium an der Rheinisch-Westfälisch Technischen Hochschule in Aachen, war dann als Ärztin im Praktikum für eineinhalb Jahre in Berlin tätig und anschließend siebzehn Jahre in der Klinik für Urologie an der Universitätsklinik Essen beschäftigt. 2007 wurde sie Chefärztin der Urologie im Alexianer-Krankenhaus Maria Hilf GmbH in Krefeld. Acht Jahre später kehrt die 51-Jährige nun nach Essen zurück. Besonderes Merkmal ihrer Expertise: Frau Prof. Krege beherrscht das operative Spektrum der Urologie umfassend. Ihre fachlichen Schwerpunkte sind die plastisch-rekonstruktive Urologie im Kindes- und Erwachsenenalter, die Urologische Onkologie mit sämtlichen großen Tumoroperationen sowie den notwendigen rekonstruktiven Maßnahmen, wie zum Beispiel allen Formen der Harnableitung. Dabei lässt sich ihre Fachexpertise bestens in die Klinik integrieren, da diese Bereiche auch in der hiesigen Urologie Schwerpunkte darstellen.

Optimales Ergebnis durch gemeinsame Expertise und spezialisierte Bereiche

Im Bereich der Urologischen Onkologie wird sich Frau Prof. Krege auch der medikamentösen Chemotherapie fortgeschrittener Tumore widmen. Dies wird in Kooperation mit der Klinik für Internistische Onkologie und Hämatologie unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. med. Michael Stahl geschehen. "Wir haben sehr gute Gespräche geführt und waren uns einig, dass nur die gemeinsame Expertise das optimale Ergebnis für den Patienten bringt", resümiert Frau Prof. Krege und ergänzt: "Wir wollen Interdisziplinarität wirklich leben." Dazu gehört auch die medikamentöse Behandlung der Patienten auf einer gemeinsamen Chemotherapie-Station, die neben der ärztlichen Expertise auch über onkologisch ausgebildete Pflegekräfte verfügt. Die Behandlung der Tumorpatienten wird dabei in gemeinsamen Konferenzen festgelegt. Für das Prostatakarzinom ist zudem ein eigenes Prostatakarzinom-Zentrum geplant, in das auch Strahlentherapeuten eingebunden werden.

Neuste Tumormedikamente und modernste technische Geräte im Einsatz

Darüber hinaus erhalten Patienten Zugriff auf die neusten Tumormedikamente. Denn Frau Prof. Krege ist stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft für Urologische Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft. "Der Großteil der Studienprotokolle für urologische Tumore wird von uns mitbeurteilt und ermöglicht uns die Teilnahme an den Projekten", betont sie. Neben neusten Medikamenten zur Tumorbekämpfung profitieren Patienten zudem von einer modernsten technischen Ausstattung im diagnostischen wie therapeutischen Bereich. Die Klinik verfügt beispielsweise über einen sogenannten da Vinci Operations-Roboter, der umfassend eingesetzt wird. Dies betrifft die Entfernung der Prostata und der Harnblase, die Einsatzgebiete erstrecken sich aber auch auf Operationen an der Niere. Weiterhin steht für die Diagnostik eines Prostatakarzinoms ein sogenanntes 3Tesla MRT zur Verfügung, das neue Maßstäbe im Bereich der radiologischen Diagnostik setzt, da es unter anderem eine höhere Sicherheit bei der Erkennung von Prostatakarzinomen zulässt. Als erstes Gerät dieser Art wird es in der Region seit Mitte letzten Jahres an den Kliniken Essen-Mitte betrieben.

Engagiert zum Wohle des Patienten

Auf die Frage, wie sie sich nach den ersten vierzehn Tagen in der Klinik fühlt, antwortet Frau Prof. Krege: "Ich darf mich glücklich schätzen, in einer optimal ausgestatteten Klinik mit einem engagierten Team zu arbeiten." Und fügt hinzu: "Es herrscht ein sehr gutes Arbeitsklima - sowohl in der urologischen Abteilung als auch unter den verschiedenen Fachabteilungen. Und von der guten Kooperation profitiert letztendlich der Patient."

Hintergrundinformationen:

Die Klinik für Urologie, Kinderurologie und Urologische Onkologie

In der Klinik für Urologie, Kinderurologie und Urologische Onkologie werden alle gut- und bösartigen Erkrankungen der Niere und Prostata, der ableitenden Harnwege, Harnblase und Harnröhre sowie der männlichen Geschlechtsorgane behandelt. Die Klinik verfügt über modernste medizinische Technologie sowie über langjährige fundierte Erfahrung. Unter anderem bietet die Fachabteilung die Möglichkeit der Laserbehandlung, der roboterassistierten Operation sowie der MRT-navigierten stereotaktischen Prostatastanzbiopsie an.
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