Donnerstag, 08. Dezember 2016


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art KARLSRUHE-Preis für Julius Grünewald

(lifePR) (Karlsruhe, ) Der Maler Julius Grünewald wurde am Freitag mit dem Preis der art KARLSRUHE ausgezeichnet. Der Künstler wird auf der Kunstmesse von der Karlsruher Galerie Karlheinz Meyer in einer one artist show vorgestellt. Kulturbürgermeister Wolfgang Jäger überreichte dem Galeristen die Urkunde über den Preis, der mit 15.000 € dotiert ist.

Mit dem in diesem Jahr zum dritten Mal vergebenen art KARLSRUHE-Preis wird die beste und künstlerisch überzeugendste one artist show der Messe ausgezeichnet. Das je zur Hälfte vom Land Baden-Württemberg und der Stadt getragene Preisgeld dient zum Ankauf von Werken des Künstler bei der ausstellenden Galerie. Die Arbeiten werden der Städtischen Galerie Karlsruhe zum Aufbau einer art KARLSRUHE Collection übergeben. Dort befinden sich bereits Werke der ersten beiden Preisträger Reto Boller und Thomas Müller.

Der diesjährige Preis wurde in einem Messerundgang von einer hochkarätigen Jury ermittelt. Ihr gehörten die Leiterin der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, Prof. Pia Müller-Thamm, die Geschäftsführerin des Badischen Kunstvereins, Anja Casser, die Leiterin der Städtischen Galerie Karlsruhe, Dr. Brigitte Baumstark sowie Kulturredakteur Michael Hübl an. Brigitte Baumstark als Sprecherin der Jury betonte, dass der Auswahl ausschließlich künstlerische Erwägungen zu Grunde lagen. Es sei der Jury darum gegangen, einen Künstler auszuzeichnen, dessen Werk nach ihrer Einschätzung Bestand hat und trägt. Die Malerei von Julius Grünewald überzeugte die Jury in ihrer malerischen Qualität und in ihrer Sperrigkeit. Grünewald, 1965 in Worms geboren, studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und lebt in Berlin und Osthofen. Die Kunsthalle Mannheim zeigte sein Werk in einer großen Ausstellung im Jahr 2008.

Kulturbürgermeister Wolfram Jäger betonte bei der Preisverleihung die Bedeutung der one artist shows für die Qualität und Anspruch der art KARLSRUHE. Die Einzelpräsentation von Künstlern bedeute für die ausstellenden Galerien Risiko wie Chance zugleich. Der Preis biete ihnen einen zusätzlichen Anreiz, sich auf das Wagnis der one-artist-show einzulassen.

Kunststaatssekretär Dr. Dietrich Birk betonte bereits bei der Eröffnung der Kunstmesse: "Der gemeinsam von der Stadt Karlsruhe und dem Land Baden-Württemberg getragene art KARLSRUHE-Preis ist ein wichtiges Signal für die art KARLSRUHE, die auch in dieses Jahr wieder mit ihrer Vielfalt beeindruckt und beim Publikum große Resonanz erzielt hat. Mit ihrer Auswahl hat die Jury eine gute Entscheidung getroffen - sie ist ein Beleg für die Qualität der Galerien im Land".

Die art KARLSRUHE ist noch bis Sonntag geöffnet.
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