Mittwoch, 07. Dezember 2016


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IWRM Karlsruhe 2010 - Integrated Water Resources Management

24. - 25. November 2010 im Kongresszentrum Karlsruhe

(lifePR) (Karlsruhe, ) .
- Zukunftsthema Integriertes Wasserressourcen-Management
- Internationales Fachpublikum aus Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlicher Hand
- Themenschwerpunkt Wassermanagement in der Landwirtschaft

Wasser ist einer der wichtigsten Rohstoffe der Erde - nach Expertenmeinung könnte er in Zukunft der Wichtigste werden. So sind bereits heutzutage mehr als zwei Milliarden Menschen in über 40 Ländern von Wasserknappheit betroffen. Das Management von Wasserressourcen ist daher eine der großen Herausforderungen für Politik, Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft.

Mit einer neuen Fachkonferenz und einer begleitenden Ausstellung geht die Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK) dieses aktuelle Thema an: Die IWRM Karlsruhe - Integrated Water Resources Management - lädt vom 24. bis 25. November 2010 die Entscheidungsträger, Dienstleister und Wissenschaftler aus aller Welt ins Kongresszentrum Karlsruhe ein. Die Konferenz will das international vorhandene Wissen und die Erfahrung der Experten rund um das Integrierte Wasserressourcen-Management zusammenführen und eine Grundlage schaffen für neue Modelle und Technologien.

Ausschlaggebend für Karlsruhe als Veranstaltungsort dieser richtungweisenden Veranstaltung ist das große Fachwissen in der Region. Britta Wirtz, Sprecherin der Geschäftsführung der KMK erläutert: "Hier hat sich ein starkes Know-how-Netzwerk zum Thema IWRM gebildet mit hochkarätigen Hochschulen und anwendungsorientierten Instituten, Wasserzentren und Firmen, die an Projekten in der ganzen Welt beteiligt sind."

Daher kann die IWRM Karlsruhe auf zahlreiche Partner zählen. So das KIT - das Karlsruher Institut für Technologie, das sich mit fünf Instituten beteiligt, sowie das Fraunhofer Institut Karlsruhe, das die Veranstaltung mit zwei Fachrichtungen unterstützt. Weitere Partner der IWRM Karlsruhe sind u. a. die Siemens AG, das Chemische Labor Dr. Vogt, die DVGW, Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e. V., das Landesamt für Umweltschutz Baden-Württemberg sowie German Water Partnership, das Netzwerk, in dem sich private und öffentliche Unternehmen aus dem Wasserbereich, Fachverbände und Institutionen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung unter einem Dach zusammengeschlossen haben.

Landwirtschaft als größter Wasserverbraucher weltweit

Schwerpunktthema der IWRM Karlsruhe ist das Wassermanagement im landwirtschaftlichen Bereich. Rund zwei Drittel der gesamten Wasserentnahme entfällt heute auf die Landwirtschaft, etwa 20 Prozent verbraucht die Industrie, gut zehn Prozent fließen in private Haushalte. Dabei gibt es enorme regionale Unterschiede: In Europa entfällt mehr als die Hälfte der Wasserentnahme auf die Industrie, in Asien und Afrika ist die Landwirtschaft für über 85 Prozent des Wasserverbrauchs verantwortlich.

Wie sich die Wasserressourcen im landwirtschaftlichen Bereich im Hinblick auf die unterschiedlichen Regionen, Klimazonen und Vegetationen am Besten verwalten lassen, zeigt die IWRM Karlsruhe mit ihrem Konferenzprogramm 2010. Dabei bilden die Themen die gesamte operative Kette des Integrierten Wasserressourcen- Management ab: Von der Analyse der Probleme bei der Wasserver- und entsorgung über die rechnergestützte Modellierung der Wassermengen und Wasserverteilung (Wo steckt wie viel Wasser?) bis hin zur Entwicklung von nachhaltigen Planungsund Entscheidungsunterstützungssystemen. Aktuelle Themen wie Erosion und Wüstenbildung, Versalzung sowie Schadstoffsanierung und Qualitätsmanagement werden ebenso diskutiert wie das ökonomische Dreieck: Wasser, Energie, Nahrungsmittel oder Überschwemmungswasser als potentielle Rohwasserressource.

Die begleitende Fachausstellung der IWRM Karlsruhe gibt darüber hinaus Gelegenheit, die Funktionen solcher Modelle und Systeme direkt mit den Anbietern und Dienstleistern aus den Bereichen Geologie, Hydrologie sowie der Wasserwirtschaft, den Software-Anbietern, den Ingenieurbüros, den Herstellern von mobilen Wasseraufbereitungsanlagen sowie den Vertretern aus Wissenschaft, Forschung und Bildung zu erörtern.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.iwrm-karlsruhe.com.
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