Montag, 05. Dezember 2016


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Platz zwei in Spa Francorchamps

(lifePR) (Lübben, ) Ein Herzschlagfinale lieferten sich Salvador Duran und Bertrand Baguette auf dem Circuit in Spa Francorchamps. Dabei sorgten viele Unfälle und Dreher für mächtig Wirbel. Eine Nullrunde musste Tabellenführer Giedo van der Garde hinnehmen.

Nur eine Woche nach dem Saisonstart der Renault World Series 3.5 in Monza geht es für den Tross aus 26 Rennwagen an diesem Wochenende schon in die zweite Runde. Auf dem 7003 Meter langen Kurs in Belgien stehen vom 02. bis 04. Mai die Saisonrennen drei und vier auf dem Programm. Für die beiden Interwetten.com Piloten Salvador Duran und Pablo Sánchez López heißt es nach dem eher verhaltenen ersten Wochenende nun voll auf Angriff zu fahren. Und das taten die beiden Mexikaner in Qualifying schon einmal. Beide schafften es bis in die Super-Pole-Session. Dort trugen die schnellsten sechs aus jeder Quali-Gruppe anschließend die Startaufstellung von Startplatz eins bis 12 aus.

Nachdem Auftakt-Doppelsieger Giedo van der Garde in allen Trainingssitzungen sowie im Qualifying erneut dominierte, war es schon eine kleine Überraschung, als Marco Bonanomi die abschließende Super-Pole für sich entschied. Mit knappen 0.033 Sekunden Vorsprung sicherte sich der Italiener beim zweiten Lauf der Renault World Series 3.5 die Pole-Position vor Tabellenführer van der Garde und dem Russen Mikhail Aleshin. Salvador schaffte Startplatz sieben und Pablo muss beide Rennen von der zehnten Position angehen.

Das Ergebnis war zwar noch nicht optimal, hatte für das erste Rennen am Samstag jedoch auch Vorteile. Da die ersten Acht aus der Super-Pole in umgekehrter Reihenfolge starteten, stand Duran somit in Reihe eins neben Miguel Molina, der als Super-Pole Achter die Pole-Position inne hatte. Lokalmatador Bertrand Baguette ging das Rennen von Startplatz drei an. Der Trainingsschnellste, Giedo van der Garde, musste das erste Wochenendrennen aus der achten Position in Angriff nehmen.

Spannend ging es dann schon beim Start zum dritten Saisonlauf zu, Molina schoss auf und davon - es roch nach Frühstart. Duran folgte trotz super Start mit einer großen Lücke auf Platz zwei. Im Mittelfeld ging es in der "La Source" dann Rund. Robert Wickens und James Walker waren nur einige der Leidtragenden, die es in der ersten Kurve umdrehte oder den Flügel abriss. Anschließend war also reger Verkehr in der Boxengasse angesagt. Als sich das Feld beruhigte, gab es für den Leader Molina eine Drive Through Strafe, womit sich der Verdacht des Frühstarts bestätigte. Salvador übernahm die Führung und setzte sich vom Feld ab. In Runde acht kollidiert Charles Pic mit dem Spanier Martinez. Der Franzose überschlug sich mitten auf der Piste und Marco Barba landete beim Versuch auszuweichen in den Reifen. Somit wurden schlagartig Rang fünf bis acht frei.

Nach drei Runden hinter dem Safety Car setzte sich Duran erneut durch und gewann den Re-Start. Doch nur vier Runden später musste das Sicherheitsfahrzeug erneut auf die Piste. Van der Garde kämpfte um Rang drei und berührte beim Überholversuch Julien Jousse. Beide legten bei Tempo 260 zwei sehenswerte High-Speed-Abflüge hin. Nach mehreren Drehern stand der Wagen des Holländers einige hundert Meter weiter wieder mitten auf der Strecke. Der Franzose fand sich im Reifenstapel wieder. Beide konnten ihren nicht mehr fahrtauglichen World Series Boliden unverletzt entsteigen. Nach drei weiteren Runden Schleichfahrt gewann Salvador Duran den Re-Start erneut, konnte sich vom Feld jedoch nicht mehr absetzen. Plötzlich kam Bertrand Baguette und überrumpelte den Mexikaner, der seine Reifen während der Safety-Car Phase nicht richtig auf Temperatur gehalten hatte und somit nach dem Re-Start kurzzeitig mit stumpfen Waffen kämpfte.

Für den insgesamt neunten und letzten Ausfall im Rennen sorgte dann der einzige Deutsche Pilot im Feld. Julian Theobald verbremste sich und landete im Reifenstapel. Der Belgier Bertrand Baguette holte vor heimischen Publikum seinen ersten Saisonsieg vor dem Interwetten.com Pilot Salvador Duran und dem Franzosen Guillaume Moreau. Pablo wurde letztlich noch guter Achter und sammelte auch noch drei Zähler für die Gesamtwertung. Das zweite Rennen wird morgen am Sonntag ab 13:50 gestartet. Dann stehen 20 Rennrunden sowie ein Pflichtboxenstopp auf dem Programm.
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