Freitag, 09. Dezember 2016


Zehn auf einen Streich

Baubiologische Neubauten mit Holzfaser-WDVS

(lifePR) (Karlsfeld/Dachau/Ober-Ramstadt, ) In Karlsfeld bei München ließ ein trendbewusster Investor am Rothschwaiger See von einer tüchtigen Zimmerei eine ganze Siedlung ökologisch vorbildlicher Energiesparhäuser aus Holz errichten. So wurden die Decken- und Wandgefache mit Zellulose ausgedämmt, und an der Fassade kam das natürliche INTHERMO Holzfaser-WDVS mit mineralischem Putzsystem zum Einsatz. Bei diesem in mehrfacher Hinsicht bemerkenswerten Projekt wurde schon in der Planungsphase auf eine weitestgehend leim- und kunststofffreie Bauausführung geachtet. Massives Holz und andere Naturbaustoffe waren dafür umso mehr gefragt. Die Zimmerdecken beispielsweise sind als Brettstapeldecken konstruiert, die mit Buchenholzdübeln vollkommen leimfrei verpresst wurden. Rein biologisch eben!

"Mia homs scho sche hia!" (bayerisch: "Wir haben es schon schön hier!"), bemerkte eine hilfsbereite Spaziergängerin, deren bayerische Abstammung unschwer zu erraten ist. In Karlsfeld vor den Toren Münchens wohne sie zwar noch nicht allzu lange, wie sie zu verstehen gab; den Weg ins nahegelegene Neubaugebiet konnte sie dennoch auf Anhieb weisen: In einem farbenfrohen Reigen, sorgsam aufeinander abgestimmt, stehen sie da, Solitären gleich: die zehn attraktiven Neubauten, deren vollflächig verputzte Fassaden sich erhaben auf der Wasseroberfläche des idyllischen Rothschwaiger Sees im gleißenden Sonnenlicht spiegeln. Eine Augenweide! Für ihre Bewohner aber sicher noch bedeutend mehr als das.

Bio boomt am Bau

"Das Konzept, alle elf Einfamilienhäuser sowie die Doppelhaushälften in konsequent biologischer Bauausführung zu errichten, wurde von den zahlreichen Kaufinteressenten begeistert aufgenommen. So waren bereits vor Beginn der Bauausführung alle Objekte reserviert", berichtet Dipl.-Bauing. Josef Huber vom Architekturbüro Huber + Lugmair in Dachau.

Das 22.000 m² große Baugrundstück, auf dem die Schiltberger Zimmerei Franz Ziegenaus (www.ziegenaus.de) die Holzrahmenbauten im Auftrag des Bauträgers Michalke Wohnungsbau (www.michalke-bau.de) nach den Plänen des Architekturbüros Huber + Lugmair (www.architekturbuero-huber-lugmair.de) errichtet hat, liegt ruhig und zugleich verkehrsgünstig angebunden zwischen Karlsfeld und München. Hier lebt es sich mit genügend Abstand zur geschäftigen Landeshauptstadt wesentlich entspannter und vor allem kindgerecht. Die Infrastruktur von Karlsfeld und dem nahegelegenen Dachau lässt nichts zu wünschen übrig; Schulen, Geschäfte, Ärzte etc. - für alles ist gesorgt. Der Investor hat mit der Erschließung und Bebauung des weitläufigen Areals, das an ein Naturschutzgebiet grenzt, ein goldenes Händchen bewiesen.

"Schöner als rings um diesen naturbelassenen See können Familien kaum wohnen", stellt Dipl.-Holzbauing. Stefan Berbner, der Vertriebsleiter beim ökologisch orientierten WDVS-Anbieter INTHERMO (www.inthermo.de) aus Ober-Ramstadt in Südhessen ist, vor Ort anerkennend fest. "Fürwahr ein wunderschönes Stück Bayern ist das hier - wie aus dem Reiseprospekt! Allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, dass das Urlaubsgefühl in den Neubauten am See zu den äußerst angenehmen Dauer-Begleiterscheinungen des Wohnens zählt", meint Dipl.-Ing. Henry Nocullak, der INTHERMO Wärmedämmverbundsysteme in Bayern im Außendienst vertritt. So erholsam wie die Lage, so klar und würzig wie die bayerische Luft, so gut passt in diese liebenswerte Landschaft eine Ansiedlung freistehender Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften aus bewährten Naturbaustoffen - vornehmlich aus Holz.

Wenn öko, dann Holz

Obwohl in Bayern der Ziegelbau traditionell einen recht guten Stand hat, entschied sich die Michalke Wohnungsbau aus Tandern bewusst für den nachwachsenden Naturbaustoff. Zur konsequent biologischen Bauweise, die der Investor beim Dachauer Architekturbüro Huber + Lugmair zur Planung und Ausführung in Auftrag gab, gehört allerdings nicht allein ein handwerklich erstklassig gezimmerter Holzrahmen, sondern auch eine 60 mm dicke Fassadendämmung aus natürlichen Holzfaserplatten sowie darauf ein fachmännisch appliziertes Putzsystem.

Zellulosedämmung im Gefach

Der Aufbau der Außenwand mit Holzfaser-WDVS birgt einige interessante Details, die eine nähere Betrachtung lohnen: Die Holzrahmenkonstruktion der Außenwände besteht aus 26 cm dicken Vollholz-Stielen aus Fichte. Sie ist einseitig mit Bretterschalung beplankt. Das Rastermaß beträgt ca. 75 cm. Auf der Raumseite wird die luftdichte Ebene mit faserverstärktem, wasserabweisendem, diffusionsoffenem Kartonpapier hergestellt, das luftdicht abgeklebt ist. Darüber folgt eine Schalung aus gehobelten Nadelholzbrettern. Zwischen den Holzständern befindet sich eine 260 mm dicke Zellulose-Einblasdämmung, die eine Wärmeleitzahl von 040 aufweist und die Installationsebene komplett ausfüllt.

Anspruchsvoll konstruierte Außenwand

Die Bekleidung der Außenwände erfolgte mit dem INTHERMO Wärmedämmverbundsystem, das auf der im Nassverfahren hergestellten Dämmplatte INTHERMO HFD-Exterior Solid basiert. Ein Klassiker, der in Deutschland seit 2001 schon an weit mehr als 30.000 Wohngebäuden zum Einsatz gekommen ist; mit den Seehäusern von Rothschwaige sind es denn auch gleich zehn stattliche Objekte mehr. Insgesamt kann INTHERMO auf eine beeindruckende Anzahl natürlich gedämmter Häuser und einen entsprechenden Erfahrungsschatz verweisen, was für die hohe Qualität des bewährten Holzfaser-Wärmedämmverbundsystems aus Ober-Ramstadt spricht.

Dämmplatten-Klassiker

Besondere Eigenschaften des überwiegehend in Holz ausgeführten Wandaufbaus sind wesentlich auf die Holzfaserdämmplatte INTHERMO HFD-Exterior Solid zurückzuführen. Mit ihrem hohen Rohgewicht von 250 kg/m³ gilt die Solid unter allen Dämmplatten als Schwergewicht, was ihr bemerkenswerte Schallschutzeigenschaften verleiht. Darüber hinaus vermag sie mit guten Wärmedämmeigenschaften im Winter und sehr gutem sommerlichen Hitzeschutz zu überzeugen. Das liegt vor allem daran, dass dieser Klassiker unter den Holzfaserdämmplatten ab Werk über ein beachtliches Wärmedämmvermögen verfügt (kleine Wärmeleitzahl), relativ schwer ist (hohe Rohdichte) und Wärme sehr gut speichern kann (große spezifische Wärmespeicherkapazität). Im Hochsommer puffert der natürliche Faserdämmstoff einen erheblichen Teil der auf die Außenwände auftreffenden Wärme, bis gegen Abend allmählich die Abkühlung einsetzt (lange Phasenverschiebung) und für einen Ausgleich sorgt. In der Außenumgebung des Hauses auftretende Temperaturschwankungen gelangen dadurch nur begrenzt in die Wohnräume (große Amplitudendämpfung), wo sie weit weniger intensiv wahrgenommen werden. Der Effekt: Selbst bei hochsommerlichen Außentemperaturen schafft es dank Holzfaserdämmung nur eine vergleichsweise geringe Wärmemenge, in das Gebäudeinnere vorzudringen.

Professionell montiert

Die Dämmplatten aus natürlichen Holzfasern wurden in Rothschwaige mit großer Sorgfalt von den Gesellen der Zimmerei Ziegenaus mit Edelstahlklammern im Rahmenwerk bzw. auf dessen Holzwerkstoffbeplankung dauerhaft befestigt: "Wir arbeiten zügig und immer akkurat. Dabei bevorzugen wir professionelle Qualitätsprodukte. Mit den schweren, vom Format her erstaunlich handlichen Holzfaserplatten von INTHERMO sind wir auch auf dem Gerüst sehr gut zurecht gekommen", berichtet Zimmerergeselle Bernhard Traub.

Fassaden natürlich dämmen und gestalten

Wärmedämmverbundsysteme auf Holzfaserbasis gelten generell als besonders umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Dämmprodukten. Der bewährte mehrschalige Aufbau des bauaufsichtlich zugelassenen INTHERMO WDVS bringt für die Bewohner der 10 baubiologischen Holzhäuser am Rothschwaiger See folgende Vorteile mit sich:
- ganzjährig angenehmes Raumklima durch Dampfdiffusionsoffenheit bei hervorragender Feuchtepufferung;
- dauerhafter Witterungsschutz durch hochleistungsfähige, bauphysikalisch präzise aufeinander abgestimmte Systemeigenschaften;
- komfortabler Hitzeschutz im Sommer durch Verwendung von Holzfaserdämmplatten mit extrem hohem Wärmespeichervermögen;
- spürbar mehr Wohnbehaglichkeit durch komfortable Phasenverschiebung von bis zu 14 Stunden;
- hervorragender Schallschutz: Erhöhte Schallschutzanforderungen sind problemlos zu erfüllen;
- zuverlässiger Kälteschutz über Winter durch vorbildliche Wärmedämmeigenschaften der Holzfaserdämmung in der Außenhülle des Gebäudes;
- effiziente Energieeinsparung: Fachgerechte WDVS-Montage sorgt für Energieeffizienz auf anspruchsvollem Niveau;
- exzellenter Brandschutz: Außenwände mit extrem hohem Feuerwiderstand:

"F-30/F-90 B"-Klassifizierung beim klassischen INTHERMO WDVS (in Rothschwaige: Holzfaserdämmplatte "HFD-Exterior Solid" plus mineralisches Putzsystem) gemäß deutschen Prüfvorschriften;
- garantiert umweltverträgliche Herstellung der Systemkomponenten: nahezu vollständiges Recycling möglich;
- Ökologie nach Maß: Die Putzträgerplatte auf Holzfaserbasis wird im traditionellen Nassverfahren ohne Zugabe chemischer Bindemittel hergestellt
- CO2-Einsparung: Bäume benötigen das Treibhausgas Kohlendioxid zum Wachsen. Holzfaserdämmplatten binden das im Holz gespeicherte CO2 über die gesamte Lebensdauer des Hauses. Dadurch wird das Klima nachhaltig entlastet.

Somit erfüllt das INTHERMO WDVS heute schon die Ansprüche, die vor dem Hintergrund des sich wandelnden Klimas künftig mehr denn je an eine zeitgemäße und zukunftsträchtige Außenwanddämmung gestellt werden.

Natürlich von Vorteil

Das ist Energiesparen auf naturgesunde Art, wenn man so will. Mit dem INTHERMO WDVS und der konsequent natürlichen Bauausführung wurde in Karlsfeld jedenfalls eine wichtige bauliche Voraussetzung für die Förderfähigkeit gemäß KfW-Effizienzhaus-70-Standard erfüllt. Die Käufer konnten sich somit den Anspruch auf zinsgünstiges Baugeld sichern. Außerdem hilft ihnen der ökologische Wandaufbau aus Holz mit Zellulose im Gefach und Holzfaserdämmplatten an der Fassade nachhaltig beim Einsparen von Heizenergie. Die Ausgaben für Verbrennungswärme dürften folglich auch in einigen Jahren noch verschwindend gering ausfallen. Fürs Heizen extra das Sparschwein schlachten müssen die Bewohner von Rothschwaige vermutlich nie.

Mineralischer Systemputz

Zum Gelingen des ehrgeizigen Bauprojekts hat der ökologisch orientierte Bauzulieferer INTHERMO neben etlichen Paletten Holzfaserdämmplatten vom Typ INTHERMO HFD-Exterior Solid außerdem das passende mineralische Putzsystem samt Zubehör beigesteuert. Schließlich gehört zu einem vollständigen Wärmedämmverbundsystem außer der Dämmung immer auch ein Putz, den in Karlsfeld der Stuckateurbetrieb Stehr & Hofmann Bau- und Putztechnik (www.stehr-hofmann.de) aus Altomünster aufgetragen hat. 20 Mitarbeiter beschäftigt das Handwerksunternehmen, dessen Aktionsradius sich von Fürstenfeldbruck bis nach Starnberg sowie in weitem Bogen rund um München erstreckt. Durchschnittlich vier Mann waren auf der Baustelle am Rothschwaiger See mit den Verputzarbeiten beschäftigt. Die effektive Applikationszeit, in der der mineralische INTHERMO-Putz auf die Trägerplatten aufgetragen wurde, betrug zwar nur zwölf Wochen; die Ausführung beanspruchte wegen der Vielzahl zu verputzender Gebäude, die natürlich nach und nach errichtet wurden, insgesamt aber gut und gerne ein 3/4 Jahr. Noch im Herbst 2011 konnten die ersten Holzhäuser am See an die frischgebackenen Eigentümer übergeben und bezogen werden.

Das sagt der Stuckateur

"Wir kennen die Putze verschiedener Hersteller und können uns von daher ein Urteil als Praktiker erlauben. Ausgesprochen gut gefiel uns der mineralische Oberputz, der sich in erforderlicher Schichtdicke sehr gleichmäßig auftragen ließ. Insgesamt hat das INTHERMO Putzsystem auf uns durchaus Eindruck gemacht. Und zwar umso mehr, als sich der Bauherr mit dem Endergebnis ohne Wenn und Aber sehen lassen kann", berichtet Geschäftsführer Richard Hofmann offenherzig über die Erfahrungen seiner Stuckateure mit dem INTHERMO Putzsystem.

In Karlsfeld wurde auf die Trägerplatten aus Holzfasern eine 8 mm dicke Schicht Armierungskleber nebst Gewebeeinlage sowie darauf ein 2 mm dicker mineralischer Oberputz mit 2 mm Körnung aufgebracht. Für alle Neubauten am See summierte sich der Materialbedarf an INTHERMO HFD-Systemprodukten auf 15.125 kg Armierungsmasse, 3.250 m² Armierungsgewebe, 1.000 Diagonalarmierungen, 1.700 lfm Gewebe-Eckschutz, 400 lfm Sockelaufsteckprofile sowie rund 8.000 kg INTHERMO HFD Mineral-Leichtputz K2.

Bio-Farbe setzt Akzente

Außer drei weißen Häusern wurden alle Gebäudefassaden farbig verputzt. "Die Palette der bevorzugten Farben reicht von hellen Brauntönen über helles Grau bis hin zu mittlerem Blaugrau", fasst Richard Hofmann die Vorlieben der Erwerber zusammen. Auf den mineralischen Leichtputzen wurde abschließend eine Beschichtung mit der hoch diffusionsoffenen Egalisationsfarbe INTHERMO HFD-Color Öko aufgebracht; der Bedarf für den Schlussanstrich belief sich auf 1.230 Liter insgesamt.

Achim Zielke

Adressenspiegel

Objektanschrift
10 baubiologische Holzhäuser
Wohngebiet Rothschwaige am See
Münchner Straße / Seerosenweg
85757 Karlsfeld

Bauträger
MICHALKE Wohnungsbau GmbH
Ziegelweg 3
86567 Tandern
Fon 0 82 50/70 03
Mail michalke.gmbh@t-online.de
Web www.michalke-bau.de

Planung/Architektur
HUBER + LUGMAIR Architekten
Ludwig-Dill-Str.2
85221 Dachau
Fon 0 81 31/66 58 70
Mail info@architekturbuero-huber-lugmair.de
Web www.architekturbuero-huber-lugmair.de

Holzbau
Zimmerei ZIEGENAUS GmbH & Co. KG
Höfarten 2 / Schiltberger Str. 15
86576 Schiltberg
Fon 0 82 59/82 87 70
Mail zz@ziegenaus.de
Web www.ziegenaus.de

Verputzarbeiten
STEHR & HOFMANN GbR
Bau- und Putztechnik
Schlesierweg 28
85250 Altomünster
Fon 0 82 54/12 94
Mail stehr-hofmann@t-online.de
Web www.stehr-hofmann.de

WDVS-Zulieferer
INTHERMO GmbH
Roßdörfer Str. 50
64372 Ober-Ramstadt
Fon 0 61 54/71-16 69
Mail info@inthermo.de
Web www.inthermo.de

MESSEHINWEIS:
INTHERMO auf der BAU 2013 in München: Halle B5, Stand 422
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INTHERMO GmbH

Die INTHERMO GmbH wurde 2001 in Nordrhein-Westfalen als nicht-börsennotierte AG gegründet. 2006 verlegte der expandierende WDVS-Anbieter seinen Firmensitz an den heutigen Standort im südhessischen Ober-Ramstadt, um auf die Forschungs- und Entwicklungskapazitäten der Muttergesellschaft Deutsche Amphibolin-Werke von Robert Murjahn Stiftung & Co. KG (DAW) unmittelbar zurückgreifen zu können. Seither gehört der mittelständische Bauzulieferer als 100%-ige Tochtergesellschaft zur DAW-Firmengruppe, die hochwertige Farben, Putze, Dämm- und Bautenschutzprodukte entwickelt, herstellt und unter den Markennamen Caparol, Alligator, Alpina, Alsecco, Disbon, INTHERMO, Krautol und vielen mehr mit beachtlichem Erfolg vertreibt. Im November 2011 feierte INTHERMO als Anbieter natürlicher Fassadendämmsysteme auf Holzfaserbasis 10-jähriges Bestehen. Geschäftsführer der INTHERMO GmbH sind Dr. Dietmar Chmielewski und Dipl.-Holzbauing. Guido Kuphal, geschäftsansässig Roßdörfer Str. 50, 64372 Ober-Ramstadt/Hessen.

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