Samstag, 10. Dezember 2016


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Region Darmstadt Rhein Main Neckar soll als IT-Spitzenstandort in Europa etabliert werden

IT-Forum übertrifft Erwartungen / Memorandum unterschrieben

(lifePR) (Darmstadt, ) Die Region in und um Darmstadt soll mittel- und langfristig als europäischer IT-Spitzenstandort weltweit bekannt werden. Zu diesem Anlass trafen sich führende Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in Darmstadt zum 1. IT-Forum Darmstadt Rhein Main Neckar. In einer gemeinsamen Erklärung sprachen sich die Bundesjustizministerin und Darmstädter Bundestagsabgeordnete Brigitte Zypries, der Vorstandsvorsitzende der Software AG, Karl-Heinz Streibich, die Präsidentin der Hochschule Darmstadt, Frau Prof. Maria Overbeck-Larisch, sowie der Präsident der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar, Dr. Michael Römer, und der Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt, Walter Hoffmann, dafür aus, die vorhandenen Potenziale der Region im IT-Sektor noch besser zu nutzen.

Gemeinsame Erklärung

Kern der Erklärung war das Bekenntnis zur Förderung der brancheninternen und -übergreifenden Vernetzung, der Stärkung des nationalen und internationalen Standortmarketings sowie der Verbesserung der Wettbewerbssituation regionaler Akteure, insbesondere der kleinen und mittleren Unternehmen. Das von den Unterzeichnern initiierte IT-Forum Darmstadt Rhein Main Neckar sollte dabei, unter dem Dach des seit 10 Jahren bestehenden Kompetenznetzes "IT4work", neue Impulse setzen. Dies sei auch wichtig im Hinblick auf den im November anstehenden 3. Nationalen IT-Gipfel der Bundesregierung, der ebenfalls in Darmstadt stattfinden wird, so die Veranstalter einstimmig. Das Forum bot den Akteuren der Region die Gelegenheit, Kontakte zu vertiefen und sich über die neuesten Trends in der IT-Branche auszutauschen. Die Resonanz zur Veranstaltung lässt sich an der großen Nachfrage ablesen: anstelle der 200 avisierten Teilnehmer kamen rund 400. Unter dem Dach der IHK sollen nun die nächsten Schritte koordiniert werden.

Schon heute arbeiten mehr als 25.000 Beschäftigte in über 4.500 IT-Unternehmen in der Region. Jedes Jahr kommen 450 IT-Firmen durch Neugründungen hinzu. Darüber hinaus kennzeichnet die Region die Konzentration von IT-nahen Forschungs- und Hochschuleinrichtungen, wie beispielsweise dem Fraunhofer Institut für sichere Informationstechnologie, dem Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung, dem INI-GraphicsNet, der Technischen Universität Darmstadt oder der Hochschule Darmstadt.

Photos und Hintergrundinformationen sowie Video-Dokumentation und Live-Webcast zum IT-Forum Darmstadt Rhein Main Neckar finden Sie unter www.it-forum-2008.de

Statements

Bundesjustizministerium Brigitte Zypries:
"Dieses IT-Forum ist der Startschuss für eine noch bessere Vernetzung der IT-Region Darmstadt Rhein Main Neckar. Wer an Informationstechnologie in Deutschland und Europa denkt, dem soll zukünftig diese Region sofort einfallen. Wir wollen die enge Kooperation der großen - aber auch der kleinen und mittleren - Unternehmen und Wissenschaftsinstitutionen noch besser verzahnen."

Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG:
"80 Prozent der Innovationen in der Industrie kommen heute aus der Informationstechnologie. Nur wenn wir in der IT-Entwicklung weltweit führend sind und sie in Deutschland und Europa stattfindet, kann Europa seine Wettbewerbsfähigkeit ausbauen. IT-Cluster sind ein Erfolgsrezept für technologiebasierte Wachstumskerne. Wir wollen in der Region Rhein Main Neckar ein IT-Spitzencluster formen."

Dr. Michael Römer, Präsident der IHK Darmstadt:
"Seit zehn Jahren baut die IHK Darmstadt mit IT4work ein Branchennetzwerk auf. Diese Basisarbeit bildete das Fundament für das regionale IT-Forum. Das IT-Forum hat ein für alle sichtbares Zeichen gesetzt: Experten aus der Wirtschaft und der Wissenschaft traten geschlossen auf und präsentierten die geballte IT-Kompetenz unserer Region. Viele kleinere IT-Unternehmen haben die Chance genutzt und sich bei den Großen ins Gespräch gebracht. Mit diesen gestärkten Netzwerken können wir unsere Position als führende IT-Region in Europa weiter ausbauen."

Walter Hoffmann, Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt:
"Es muss unser Ziel sein, die IT-Region nicht nur in Deutschland sondern auch international als Marke zu etablieren. Diesem Ziel sind wir heute ein Stück näher gekommen."

Frau Prof. Dr. Maria Overbeck-Larisch, Präsidentin der Hochschule Darmstadt:
"Basis einer starken IT-Region sind gut ausgebildete Fachkräfte. Innovationsfähigkeit, Dynamik und Wachstumsaussichten hängen direkt von ihnen ab. Die Hochschulen der Region leisten dafür einen zentralen Beitrag. Der Fachbereich Informatik der Hochschule Darmstadt wird in unabhängigen Rankings exzellent bewertet, ist bundesweit der größte an Fachhochschulen und stellt konsequent die Praxisorientierung des Studiums in den Vordergrund. Kooperationen mit IT-Partnerunternehmen wie der Software AG spielen in dieser Ausrichtung eine tragende Rolle. Hinzu kommen Kooperationen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zum Beispiel arbeiten die h_da, die TUD und das Fraunhoferinstitut SIT auf dem Gebiet der IT-Sicherheit zusammen. Ganz im Sinne des IT-Forums wollen wir diese Kooperation im Rahmen eines LOEWE-Zentrums ausbauen."

Reiner Nickel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Danet GmbH:
"Branchen-Know-how und hochqualifiziertes IT-Personal sind wesentliche Erfolgsfaktoren für Danet. Als IT-Dienstleister müssen wir individuell auf die spezifischen Kundenanforderungen eingehen können. Innovative Technologiepartnerschaften und der direkte Zugang zu Fachkräften sind dafür der Schlüssel. Durch die engere Kooperation der IT-Unternehmen im Cluster Rhein/Main/Neckar versprechen wir uns zusätzliche Wettbewerbsvorteile."

Jürgen Schulz, Leiter Public Sector T-System:
"Das IT-Forum gibt wichtige Impulse, um die Erfolgsgeschichte der IT-Region Darmstadt Rhein Main Neckar weiter fortzuschreiben. T-Systems sieht große Chancen, die Kompetenzen vor Ort zu bündeln, und innovative Technologien für die Menschen in der Region und weit darüber hinaus nutzbar zu machen. Jetzt geht es darum, dies durch konkrete Beiträge und Maßnahmen aktiv voranzutreiben."
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