Dienstag, 06. Dezember 2016


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Zweigstellen zum Entspannen

Baumhäuser sind nicht nur etwas für Kinder. Seit Architekten sich den vier Wänden in luftiger Höhe widmen, entstehen luxuriöse Refugien nach Maß mit allem drum und dran

(lifePR) (Nürnberg, ) Für die neue Generation der Baumhäuser liegt kaum etwas ferner als der Begriff Bretterbude. Die neuen Hoch-Häuser gleichen eher Luftschlössern in modernem Design. Für die einfacheren Varianten der Zweigstellen vom Architekten sind schnell mal über 10.000 Euro hinzulegen, die Luxus-Baumschlösser können aber mehr als 100.000 Euro kosten. Dafür bekommen Kletterer aber auch einiges geboten: Die wärmegedämmten Baumrefugien werden mittlerweile mit Heizung, elektrischem Licht, Internetanschluss und sogar Whirlpool ausstaffiert, wie das Immobilienportal Immowelt.de berichtet.

Doch nicht jeder Baum ist gleich gut als Basis für das Traumhaus im Grünen geeignet. Obstbäume beispielsweise sind weniger gute Gastgeber, da ihre Äste leicht brechen. Wesentlich besser als Untergrund sind Eichen, Linden, Buchen oder Eschen, berichtet Immowelt.de. Neben der Baumart sollte außerdem darauf geachtet werden, dass der Baum seine erste Wachstumsphase bereits abgeschlossen und der Stamm einen Durchmesser von mindestens 20 Zentimetern erreicht hat.

Eine Baugenehmigung ist für die kleineren Luftschlösser üblicherweise nicht nötig. Oft regeln Nachbarschaftsgesetze und Verordnungen Maximalhöhen und Mindestabstände. Trotzdem wird häufig via Gerichtsbeschluss der Rückbau von Baumhäusern erwirkt. Gerade erst gab das Landgericht Dortmund der Klage eines Grundstückseigners (Az. 1 S 109/06) statt. Dieser hatte sich dagegen gewandt, dass sein Nachbar unmittelbar an der Grundstücksgrenze an zwei Fichten ein massives Baumhaus befestigt hatte. Baumhausbauer sollten sich am besten bei der Kommune nach den geltenden Regelungen erkundigen und im Zweifelsfall eine schriftliche Einverständniserklärungen der Nachbarn einholen, rät Immowelt.de.
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