Dienstag, 06. Dezember 2016


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Kaminholz lagern: Das Haus fürs Holz

Umweltschutz mit Wohlfühlfaktor - das ist Heizen mit Holz. Damit das Holz optimal abbrennt, muss es richtig gelagert werden / Doch gerade bei größeren Mengen stellt sich schnell die Frage nach einem geeigneten Lagerplatz

(lifePR) (Nürnberg, ) Kaminholzlager beziehungsweise Kaminholzregale in der Basisvariante sind in Baumärkten bereits ab rund 100 Euro erhältlich. Sie sind jedoch häufig sehr einfach konstruiert und gering dimensioniert. Mit etwas handwerklichem Geschick lässt sich ein Holzlager leicht selbst bauen. Der Vorteil: Der Heimwerker kann sein Haus fürs Holz in Größe und Gestaltung ganz seinem individuellen Bedarf anpassen.

Holz- und Platzbedarf bestimmen die Lagergröße

Einer der wichtigsten Punkte bei der Planung eines Kaminholzlagers ist die richtige Größe. Um eine ausreichende Menge Holz zu lagern beziehungsweise zu trocknen, muss die künftige Lagerkapazität dem Holzbedarf entsprechend angepasst werden. Tipp: Das Kaminholzlager immer in mehrere Kammern unterteilen. So können auch verschiedene Holzqualitäten oder unterschiedlich trockene Scheite übersichtlich gelagert und getrennt verbraucht werden.

Kaminholzlager: Tipps zur Konstruktion

Als stabile Basis wird ein fester Untergrund, gegebenenfalls ein Fundament benötigt, um die Standsicherheit zu gewährleisten. Eine einfache Holzrahmenkonstruktion aus Kanthölzern mit Zwischenträgern bildet dann das Grundgerüst. Um die Langlebigkeit des Lagers zu gewährleisten, sollten die Pfosten keinen Erdkontakt haben. Hier empfiehlt sich also konstruktiver Holzschutz, indem die als Pfosten eingesetzten Kanthölzer mit Pfostenschuhen sicher und mit Abstand zur Bodennässe im Fundament verankert werden. Die Längs- und Querverbindungen werden untereinander mit Metallwinkeln verschraubt oder genagelt. Für zusätzliche Stabilität sorgen an der Rückseite montierte Diagonalverstrebungen.

Wichtig ist auch der Lagerboden: Eine Gitterkonstruktion aus Dachlatten mit einem Abstand von zwei bis drei Zentimetern sorgt für eine ausreichende Belüftung und verhindert, dass aufsteigende Feuchtigkeit an das Kaminholz gelangt. Die Seiten können mit Planken regen- aber nicht luftdicht verschlossen werden. Bei der Ausführung des Daches sollte auf einen seitlichen Überstand von rund 20 Zentimetern und ein leichtes Gefälle geachtet werden. Als Unterkonstruktion eignen sich Dachlatten oder Planken, die mit Schindeln, Ziegeln oder Dachpappe gedeckt werden können. Eine Dachrinne leitet zudem Regenwasser gezielt ab.

Brennholz luftig lagern

Generell gilt: je feuchter das Holz, desto niedriger sein Heizwert. Die richtige Lagerung - und damit auch Trocknung - des Kaminholzes ist daher entscheidend für eine optimale Verbrennung. Frisches Holz sollte vor dem Verbrennen zwei bis drei Jahre trocken und luftig gelagert werden. Beim Einschichten des Holzvorrats vor allem auf eine ausreichende Durchlüftung der Holzscheite achten, sprich: zwischen Stapel und Wand immer einen Abstand von zirka fünf bis zehn Zentimetern lassen und auch die Scheite nicht zu dicht stapeln. Der Extra-Tipp: Rundhölzer sollten vor dem Lagern ofenfertig gespalten werden - sie trocknen sonst zu langsam.

Quelle: www.bauen.de

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