Donnerstag, 24. April 2014


Außentreppen müssen rutschfest und wetterbeständig sein

Hausbau

(lifePR) (Nürnberg, ) Witterungsbeständigkeit und Trittsicherheit auch bei Nässe - das sind die wichtigsten Kriterien für eine Außentreppe. Entsprechen zudem Form und Material der geplanten Nutzung, sind auch der gestalterischen Freiheit kaum Grenzen gesetzt, berichtet bauen.de, das Fachportal für Bauherren und Renovierer.

Ob direkter Zugang zu Haus, Terrasse oder Garten, als Dach-, Keller- oder Notfalltreppe oder auch die außen liegende Eingangsmöglichkeit zu einer separaten Wohnung - die Einsatzgebiete von Außentreppen sind vielfältig. Besondere Aufmerksam sollte ihnen der Bauherr auch bei der Gestaltung schenken, so das Fachportal bauen.de.

Nutzung entscheidet über Form und Material

Beispielhaft für weit verbreitete Außentreppen sind Kellertreppen, die fast immer parallel zur Gebäudewand verlaufen und oft aus Ortbeton oder Betonfertigteilen hergestellt werden. Rein zweckorientierte Treppen sind Dachtreppen aus Aluminium, die häufig für den Zugang von Schornsteinfegern vorgeschrieben sind, aber auch für die Reparatur von Antennen genutzt werden. Garten- oder Eingangstreppen hingegen sind nicht nur zweckmäßig, sondern dienen auch als optischer Blickfang. Die Außentreppe mit der prominentesten Lage ist sicherlich die Eingangstreppe, weil sie wesentlich den ersten Eindruck prägt. Sie sollte deshalb auf jeden Fall zum Stil des Hauses passen und dem Geschmack des Bauherren entsprechen. Bei ausreichend Platz werden solche Zugangstreppen häufig mit einem flacheren Steigungsverhältnis ausgeführt: Der optische Effekt von Großzügigkeit und der repräsentative Charakter der Treppe werden so unterstrichen.

Witterungsbeständig und sicher begehbar

Außentreppen müssen besondere Anforderungen erfüllen, sprich: das Material muss witterungsbeständig und zugleich bei Nässe ausreichend rutschhemmend sein. Gewährleistet werden diese Kriterien durch die Eigenschaften des Materials beziehungsweise der Bearbeitung der Oberfläche: Bewährt haben sich poröse Werkstoffe wie etwa Sandstein, Modelle aus Natur- oder Kunststeinen - beispielsweise Waschbeton - sind sehr robust und versprechen eine lange Lebensdauer. Ähnliches gilt für Metalltreppen, deren Stufen eine geriffelte Oberfläche aufweisen. Treppen mit Holzstufen hingegen werden bei Nässe sehr schnell rutschig und müssen zudem regelmäßig gepflegt und gewartet werden. Beim Bau einer Außentreppe sollte man vor allem auf eine Querneigung der Stufen achten. Richtig ausgeführt, sorgt dieser konstruktive Kniff für eine gut funktionierende Entwässerung der Trittstufen. Der Extra-Tipp: Eine unterschätzte Gefahrenquelle ist die schlechte Ausleuchtung von Treppen. Geschickt platzierte Außenlichter setzen nicht nur stil- und stimmungsvolle Akzente, sondern helfen auch Unfälle zu vermeiden.

Im Zweifel an den Fachmann wenden

Bausätze für einfache Außentreppen aus Stahl oder Holz gibt es in verschiedenen Ausführungen und Preisstufen im Fachhandel oder in Baumärkten und sind selbst für Laien leicht selbst aufzubauen. Wichtig sind ein gutes Fundament und eine sichere Verankerung. Nicht jeder Heimwerker jedoch traut sich das fachgerechte Mauern oder Betonieren einer Treppe zu. Dann sollte man sich im Zweifel doch lieber an einen Fachmann wenden. Dieser hilft auch bei Fragen zur Einhaltung der Bauvorschriften.

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