Montag, 29. August 2016


Wasser als Lebensgrundlage

Hochschul-Symposium am 10. März: Regionale und internationale Strategien zum Schutz des Wassers und der Wasserversorgung

(lifePR) (Osnabrück, ) Wir haben es im Überfluss direkt aus dem Hahn und gehen oft entsprechend sorglos mit dem kühlen Nass um. In vielen Teilen der Welt ist Wasser dagegen Mangelware. Wassermangel wird von internationalen Organisationen wie der UNO oder der WHO inzwischen als eine der Hauptursachen wirtschaftlicher Not, hoher Kindersterblichkeit und kriegerischen Auseinandersetzungen genannt. Mit Blick auf Verschmutzungen durch die Massentierhaltung und die Industrie machen sich auch in unserer Region viele Menschen Sorgen um die Qualität ihres Trinkwassers. Die Wissenschaft beschäftigt sich mit gutem Grund zunehmend mit dem Ist-Zustand und der Zukunft der für uns alle überlebenswichtigen Ressource Wasser.

Probleme und Lösungsmöglichkeiten rund ums Wasser stehen am 10. März von 13.00-17.00 Uhr im Fokus eines gemeinsamen Symposiums der Hochschule Osnabrück und der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung. Zu dem Leitthema "Wasser als Lebensgrundlage" treffen sich international renommierte Expertinnen und Experten im WABE-Zentrum-Klaus-Bahlsen-Haus.

Anlass dieses Symposiums ist das fünfjährige Jubiläum der von der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung initierten und mit etwa 250.000 Euro finanzierten Forschungs- und Lehreinheit 'Wasser als Lebensgrundlage'. Damit hat die Stiftung nach der maßgeblichen Förderung des Versuchsbetriebs WABE-Zentrum Klaus-Bahlsen-Haus mit über 2,0 Mio. Euro eine weitere innovative Einrichtung initiiert und in der Pilotphase gefördert, die nunmehr nach der sehr erfolgreichen Einführung mit den Mitteln der Hochschule weitergeführt werden kann.

Im Anschluss an die Begrüßung durch Hochschul-Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram, den Vorsitzenden des Vorstands der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung, Prof. Dr. Burkhard Huch, und Prof. Dr. Uschi Eid von der Hochschule Osnabrück beginnen die Fachvorträge. Zunächst wird die ehemalige Sonderbeauftragte der Vereinten Nationen, Catarina de Albuquerque aus Lissabon, berichten, wie es weltweit um das Menschenrecht auf Wasser bestellt ist und was man tun kann, um künftig auch in Mangelregionen die Versorgung mit ausreichend sauberem Wasser sicherstellen zu können.

Prof. Dr. Stephan Uhlenbrock vom UNESCO-IHE Institute of Water Education im niederländischen Delft geht mit seinem Vortrag zum Thema Wasser-Bildung darauf ein, wie man das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasser hierzulande stärken kann. Was man unter einem Wasser-Fußabdruck versteht und wie man die daraus gewonnenen Erkenntnisse im Alltag nutzen kann, erklären Studierende der Hochschule Osnabrück in einem weiteren Vortrag.

Für das Symposium haben sich bereits mehr als 60 Teilnehmer aus ganz Deutschland angemeldet. Auch Sie sind als Vertreter der Presse herzlich zur Berichterstattung eingeladen. Anmeldungen werden von Tim Ulrich unter dem Stichwort "Projekt Wasser", Am Krümpel 31 in 49090 Osnabrück, per Telefon unter der Nummer 0541/9695281 oder per E-Mail unter der Adresse Tim.Ulrich@hs-osnabrueck.de entgegengenommen. Dort werden auch weitere Fragen zur Veranstaltung beantwortet. Wenn Sie nicht an der ganzen Veranstaltung teilnehmen möchten, besteht gegen 15 Uhr während der Kaffeepause die Möglichkeit für Statements, Interviews oder ein Gruppenfoto.

Adresse WABE-Zentrum: Zum Gruthügel 8, 49134 Wallenhorst
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