Sonntag, 04. Dezember 2016


Ausgezeichnet: Hochschule Geisenheim erhält Fördermittelzusage im Rahmen von „Study & Work“

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft prämieren zehn Hochschulen für innovative Konzepte zur Integration internationaler Fachkräfte

(lifePR) (Geisenheim, ) Ziel des erstmals ausgelobten Wettbewerbs ist es, internationale Studierende und Absolventen im Studienalltag zu begleiten, über berufliche Perspektiven zu informieren und den Übergang von der Hochschule in den Arbeitsmarkt vor Ort zu erleichtern. Damit soll die gesellschaftliche und berufliche Integration ausländischer Spezialisten in der regionalen Wirtschaft verbessert und dem Fachkräftemangel vorgebeugt werden.

Mit ihrem Strategiekonzept hat die Hochschule Geisenheim die 12-köpfige Expertenjury aus Wissenschaft und Wirtschaft überzeugt. Unter den insgesamt 46 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen von deutschen Hochschulen gab es nur 10 erfolgreiche Bewerbungen, darunter die Hochschule Geisenheim. „Das ist schon wie ein Ritterschlag, wenn die Hochschule Geisenheim gemeinsam mit der TU Dresden und der Universität Ulm auf dem Treppchen steht. Und ein weiterer wichtiger und notwendiger Baustein zur Internationalisierung der Hochschule“, freut sich Prof. Dr. Otmar Löhnertz, Vizepräsident für Lehre an der Hochschule Geisenheim, über den erfolgreichen Wettbewerb. In den kommenden zwei Jahren wird die Hochschule Geisenheim bei der Umsetzung ihrer Vorhaben mit 120.000 Euro unterstützt.

Wahrnehmen und Mitwirken, das sind die Schlüsselbegriffe hinter der Idee von Ute Bickert, Leiterin des Career Service an der Hochschule Geisenheim. Von den rund 1.350 Studierenden sind etwa 11 Prozent ausländischer Herkunft. Die studienbegleitenden Angebote des Career Service und des International Office finden regen Zuspruch. An der Öffnung gegenüber der Wirtschaft fehlt es aber noch.

„Wir wollen, dass internationale Studierende stärker als Akteure eingebunden und dadurch bei regionalen Arbeitgebern, aber auch innerhalb der Hochschule und der Bevölkerung stärker wahrgenommen werden“, führt Ute Bickert weiter aus. Erreichen will sie das, indem ausländische Studierende bei Veranstaltungen der Hochschule, aber auch in der Region, mehr Öffentlichkeitsarbeit in eigener Sache machen und ihr Potenzial als zukünftige Fachkräfte für regionale Arbeitgeber in den Vordergrund stellen.

Der Ideenpool reicht von der Einrichtung eines Runden Tisches mit Vertretern der Kommunen, Arbeitgeber- und Tourismusverbänden bis zur Ausbildung internationaler Studierender als Wein- und Kulturbotschafter für den Rheingau. Angedacht sind auch verschiedene Medienprojekte, wie z.B. ein mehrsprachiger Imagefilm. Wichtig ist den Initiatoren, dass den Studierenden kein vorgefertigtes Konzept präsentiert wird, sondern Raum für eigene Ideen bleibt.
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