Freitag, 02. Dezember 2016


Schüler entwickeln und starten selbstgebaute Miniatur-Satelliten / Zweiter deutscher CanSat-Wettbewerb vom 5. bis 9. Oktober wieder in Bremen / Gymnasiales Oberstufenprofil Luft- und Raumfahrt mit von der Partie

Bewerbungsschluss: 27. Februar 2015

(lifePR) (Bremen, ) Die Bezeichnung "CanSat" beschreibt recht genau, worum es beim zweiten bundesweiten Wettbewerb dieser Art geht, der wieder in Bremen ausgerichtet wird: Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren entwickeln Satelliten von der Größe einer Dose. In einem Wettkampf vom 5. bis 9. Oktober 2015 werden die "Dosen-Satelliten" mit einer Trägerrakete auf eine Höhe von ca. 1.000 Meter gebracht, um im Fall, mit einem Fallschirm als Bremssystem ausgestattet, ihre Funktionsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Das Siegerteam nimmt anschließend als amtierender deutscher Meister am europäischen Wettbewerb teil. Auch in diesem Jahr bereitetet sich das Gymnasiale Oberstufenprofil Luft- und Raumfahrt der Hochschule Bremen (GymProLuR) am Gymnasium Vegesack und am Ökumenischen Gymnasium Bremen auf eine mögliche Wettkampfteilnahme vor. Über die Teilnahme entscheidet eine neutrale Jury. Darüber hinaus ist das Oberstufenprofil Luft- und Raumfahrt an der Organisation des Wettbewerbs beteiligt.

Inititiator ist die Europäische Weltraumagentur (ESA), um Jugendliche für Naturwissenschaften und Technik - namentlich die Raumfahrt - zu begeistern. Dabei sollen sie abseits des Klassenzimmers ein vollständiges Raumfahrtprojekt durchlaufen und an sich abstrakte mathematische und physikalische Inhalte ganz praxisnah anwenden. Zu den Kooperationspartnern zählt unter anderem die Hochschule Bremen, die mit ihrem Institut für Aerospace Technologie (IAT) seit dem Schuljahr 2006/2007 das Gymnasiale Oberstufenprofil Luft- und Raumfahrt am Gymnasium Vegesack und am Ökumenischen Gymnasium Bremen mit dem IAT als Kooperationspartner betreibt. Finanziell unterstützt wird die Kooperation als "Junior-Ingenieur-Akademie Luft- und Raumfahrt Bremen" von der Deutsche Telekom Stiftung.

Wie bei einer echten Raumfahrtmission waren die Jugendlichen auch für die Finanzierung ihres Projekts zuständig und warben bei Sponsorengelder für die Beschaffung der Bauteile ein. Dabei ist technisches Know-How allein nicht ausreichend, ebenso kommt es auf Erfindungsreichtum, Kreativität und vor allem auf eine gute Teamarbeit an. Am 7. Oktober erleben die Schülerinnen und Schüler schließlich hautnah den Höhepunkt des Wettbewerbs: den Raketenstart ihres CanSats vom Flugplatz Rotenburg Wümme. Danach werden die Schülerinnen und Schüler die empfangenden Daten auswerten und ihre Ergebnisse der Jury und dem Publikum vorstellen. Die Bewerbungsfrist zum CanSat-Wettbewerb läuft noch bis zum 27. Februar 2015. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich auf www.cansat.de bewerben.

Die Wettbewerbskampagne ist gleichzeitig ein Beitrag für die internationale WoldSpaceWeek, die offiziell durch die Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde. Während der Weltraumwoche vom 4. bis 10. Oktober finden um den gesamten Erdball Veranstaltungen zum Gedenken an die Höhepunkte der Weltraumfahrt statt: Am 4. Oktober 1957 startete Sputnik I, und am 10. Oktober 1967 wurde der Weltraumvertrag unterzeichnet.

Weitere Informationen unter: www.cansat.de. Die vollständige Liste der an der Organisation beteiligten Partner unter: www.cansat.de/kontakt.html
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