Sonntag, 11. Dezember 2016


Mit Bachelor und Master auf dem richtigen Weg

Bayerische Hochschulen für angewandte Wissenschaften bieten attraktives, berufsqualifizierendes Studienangebot für unterschiedliche Zielgruppen

(lifePR) (München, ) "Seitdem als Teil der Bologna-Reform die alten Diplom- und Magisterstudiengänge auf Bachelor- und Masterabschlüsse umgestellt wurden, kommt in regelmäßigen Abständen Kritik an den neuen Studienformaten auf", sagt Prof. Dr. Michael Braun, Vorsitzender von Hochschule Bayern e.V. und Präsident der Technischen Hochschule Nürnberg. "Die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) haben es seit der Bologna-Erklärung von 1999 allerdings fertig gebracht, ein attraktives, stark nachgefragtes und qualitätsgesichertes Angebot an praxisorientierten Studiengängen aufzulegen. Dies bestätigen den Hochschulen regelmäßig unsere Partner in Unternehmen, Verbänden und Kammern, die über Wirtschaftsbeiräte und Akkreditierungsagenturen direkt in die Entwicklung der Studiengänge einbezogen werden." Entgegen der Kritik an der Praxistauglichkeit und fachlichen Qualität der Absolventinnen und Absolventen wurde der Bachelor durch die Hochschulen für angewandte Wissenschaften zu einem ersten wirklich berufsqualifizierenden Abschluss entwickelt. Die Zufriedenheit der Industrie mit den Bachelorabsolventinnen und -absolventen wird so auch durch eine aktuelle Studie des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln mit dem Titel "Karrierewege für Bachelorabsolventen" belegt. "Eine Rückkehr zum Diplom kommt daher für die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften nicht in Frage", betont Prof. Dr. Michael Braun.

Laufende Weiterentwicklung des passgenauen Studiengangportfolios

Selbstverständlich arbeiten die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften aber laufend an der Weiterentwicklung ihres Studiengangportfolios. Sie entwickeln ihre Studienangebote stetig über die langfristige Orientierung an Zukunftstrends und über hochschulindividuelle Rückkoppelungen mit der regionalen Wirtschaft bedarfsgerecht weiter. Über fundierte Marktbeobachtungen stellen sie die Arbeitsmarktrelevanz ihrer Angebote sicher. Gleichzeitig reagieren die bayerischen Hochschulen auf die zunehmend heterogeneren Zielgruppen wie jüngere oder berufsqualifizierte Studentinnen und Studenten und richten beispielsweise immer mehr duale und berufsbegleitende Studienangebote ein. Die Studienformate Bachelor und Master ermöglichen es den Hochschulen dabei, passgenaue zielgruppen- und qualifikationsbezogene Lehr- und Lernformen zu entwickeln, die den veränderten Lebensentwürfen der jungen Akademikerinnen und Akademiker und ihrem Wunsch nach Flexibilität entsprechen. "Gestufte Abschlüsse wie Bachelor und Master, ohne direkte zeitliche Verknüpfung und räumliche Bindung an einen Studienort ermöglichen eine Individualisierung von Bildungskarrieren und fördern lebenslanges Lernen", berichtet Prof. Dr. Michael Braun. Heute ist das Studienangebot an den bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften deutlich vielfältiger als früher. Neben einer breiten Basisausbildung im Bachelor mit vielen Praxisanteilen im Unternehmen und anwendungsorientierten Lerneinheiten halten die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften nun Angebote zur Spezialisierung und Weiterqualifizierung im Master bereit. "Dass sich viele Studierende im Anschluss an ihren Bachelorabschluss zur Aufnahme eines Masterstudiums an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften entscheiden, bestätigt die hohe Attraktivität unserer Studienangebote sowie den Bedarf der Wirtschaft nach höchsten wissenschaftlichen Kompetenzen ihrer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Dies hat nichts mit mangelnder Arbeitsmarktfähigkeit der Absolventinnen und Absolventen zu tun ", erklärt Prof. Dr. Michael Braun. Die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften intendieren daher einen weiteren Ausbau ihrer Masterstudienangebote. Laut Prof. Dr. Michael Braun "möchten die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften zukünftig in der Lage sein, für mindestens 50 Prozent ihrer Bachelorabsolventinnen und Absolventen vollständig ausfinanzierte Masterstudienplätze anbieten zu können."

Weiterführende Informationen zum Portfoliomanagement der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften erhalten Sie unter dem nachfolgenden Link: http://www.hochschule-bayern.de/...

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Hochschule Bayern

Der Verbund Hochschule Bayern e.V. ist die Stimme der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Er kommuniziert deren Interessen und Ziele mit dem Willen für konstruktive Lösungen. Mitglieder von Hochschule Bayern e.V. sind alle bayerischen staatlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und nichtstaatlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften in kirchlicher Trägerschaft.

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