Freitag, 01. Juli 2016


“Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“ Wilhelm II. (1859-1941), deutscher Kaiser

Abrechnung im Gesundheitswesen: Modernes De-Pay-Verfahren versetzt klassischen Abrechnungsdienstleister in Sorge?

(lifePR) (Moers, HMM Deutschland GmbH, ) Am 28.01.2015 informierte das renommierte Abrechnungszentrum Emmendingen seine Kunden und interessierte Beobachter in seinen „News“ über das gemeinsam mit der HMM Deutschland GmbH durchgeführte Projekt „Integration De-Pay“. Diese Mitteilung ist äußerst ungewöhnlich, denn sie vermeldet einen vermeintlichen Misserfolg.

Das Abrechnungszentrum offenbart am Ende der Meldung einseitig - nach einem kurzen fachmännischen und betont sachlichen Einblick in das Geschehen, verbunden mit der Versicherung, sich stets an Recht, Gesetz und Kundenwunsch zu halten - dass das Projekt aus Sicht des Abrechnungszentrums Emmendingen nicht erfolgreich war. Als Quintessenz und ebenfalls einseitig wurde verkündet, dass die Zusammenarbeit mit der HMM Deutschland beendet wurde. Dies erfolgte schriftlich mit Eingangsstempel vom 28.01.2015, somit zeitgleich mit dem Verteilen der News.

Wer macht denn so etwas?

An dieser Stelle soll weder darüber spekuliert werden, warum ein so innovatives und zukunftsweisendes Projekt nach kürzester Zeit abgebrochen wurde, obwohl sechs Krankenkassen am Pilotprojekt teilnehmen wollten und die vertraglichen Voraussetzungen dafür zwischen dem Abrechnungszentrum Emmendingen und HMM bereits geschaffen wurden.

Noch darüber, warum die Tatsache keine Erwähnung findet, dass die am Pilotprojekt beteiligten Krankenkasse und Leistungserbringer in allen in der Praxis durchgeführten Fällen vollständig korrekte elektronische Abwicklungen der Anträge, Genehmigungen und Abrechnungen erhalten haben - und das über einen Zeitraum von mehreren Monaten bis zum 28.01.2015.

Stattdessen wollen wir uns auf eine Tatsache beschränken und diese lautet:
De-Pay funktioniert als integriertes, elektronisches Abrechnungsverfahren für das Gesundheitswesen prächtig!

Das De-Pay-Verfahren hält sich ebenso streng an die Vorgaben des Bundesversicherungsamtes, des SGB V, der AO, der SRVwV und selbstverständlich auch an die Weisungen des Kunden. Darüber hinaus funktioniert es (nach den notwendigen Tests in der technischen Einführungsphase) natürlich auch direkt mit den Krankenkassen und es bringt durch Nutzung moderner Verfahren und Technologien unerreichte Potenziale einerseits zur Umsetzung vertraglicher Vorgaben im Bereich sonstiger Leistungen und andererseits bei der Reduzierung von Kosten und Aufwand zum Wohle des gesamten Gesundheitswesens. Es ist geeignet für die Abrechnung von Hilfsmitteln, Heilmitteln, Krankentransportkosten und (ab Q4 2015) auch von Häuslicher Krankenpflege. Es macht Leistungserbringer zu zufriedenen Partnern, reduziert bzw. beseitigt Medienbrüche und macht das teure Absetzungsmanagement überflüssig.


Neben der Direktanbindungsmöglichkeit kann De-Pay auch in Zusammenarbeit mit den Abrechnungszentren der Krankenkassen eingesetzt werden – wenn diese Abrechnungszentren eigene herkömmliche Prozesse im Interesse ihrer Krankenkassenkunden optimieren wollen.

Nun nimmt das Abrechnungszentrum Emmendingen, nach eigener Darstellung innovativ denkend und dynamisch handelnd, Abstand vom Pilotprojekt „Integration De-Pay-Verfahren". Dazu hat es nichts Eiligeres zu tun, als am 28.01.2015 seine Zusammenarbeit mit der HMM Deutschland aufzukündigen und am gleichen Tag dies seinen Kunden per „News“ öffentlich mitzuteilen. Zunächst fanden wir das merkwürdig - aber dann nicht mehr, als wir uns an des Kaisers Zitat zum Pferd und zum Automobil erinnerten!

Wir informieren Sie aus erster Hand - persönlich und am praktischen Beispiel von Kassen, die De-Pay bereits im Produktivbetrieb einsetzen. Sehen Sie, wie De-Pay sich nahtlos in die Arbeitsabläufe bei Krankenkassen einfügt und die Abrechnung mit sonstigen Leistungserbringern ganz neu definiert. Erfahren Sie, wie Krankenkassen De-Pay entweder exklusiv, in Zusammenarbeit mit ihrem Abrechnungszentrum oder selektiv mit dem Abrechnungszentrum MEDITSystems nutzen können. Ohne Investitionen, ohne exklusiven Schwenk auf De-Pay und völlig im Einklang mit aktuellen Prozessen bei Krankenkassen.

Alle Informationen zu De-Pay: www.de-pay.de

Anlage: Marktinformation des ARZ Emmendingen zur Projektbeendigung
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Über die HMM Deutschland GmbH

Die HMM Deutschland GmbH ist Anbieterin innovativer Versorgungs- und Abrechnungslösungen im Gesundheitswesen. Über die von der HMM betriebene Zentrale Healthcare-Plattform "ZHP.X3" sowie über die Leistungserbringer Online-Suite "LEOS" können Krankenkassen elektronische Versorgungen mit über 10.000 Leistungserbringern vornehmen: Vom Antrag über die Genehmigung und die Fallbearbeitung bis hin zur integrierten elektronischen Zahlung über das Abrechnungsverfahren "De-Pay".

Die HMM hebt Themen wie Standardisierung, Automatisierung und Vernetzung sowie die Integration in nachgelagerte IT-Systeme bei Krankenkassen und Leistungserbringern auf ein ganz neues Niveau. Versorgungen für über 25 Millionen Versicherte im Gesundheitswesen können schneller, qualitativer und kostengünstiger durchgeführt werden. Die Belange des Patienten stehen wieder verstärkt im Mittelpunkt.
Umfangreiche automatisierte Prüfungen machen viele Schritte der klassischen, papiergebundenen Sachbearbeitung überflüssig - dies entlastet die Mitarbeiter und Teams auf allen Seiten drastisch.

Für die Versichertenversorgung sind "ZHP.X3", "LEOS" und "De-Pay" Deutschlands größte Plattform für das elektronische Versorgungsmanagement auf Basis des X3-Standards. Der von der HMM Deutschland GmbH entwickelte X3-Standard bildet die technische Grundlage für digitalen Datenaustausch im Gesundheitswesen.

Die Basis unserer Geschäftstätigkeit sind langjährige Erfahrungen und ein tiefes Verständnis der Fachanforderungen im Gesundheitswesen. Entsprechend bilden bei der HMM Deutschland Spezialisten aus den Bereichen der Krankenversicherung, der Leistungserbringer, aus IT und Beratung das fachliche Rückgrat unseres Unternehmens.

Ebenso unterhält die HMM Deutschland umfangreiche Partnerschaften zu Healthcare-IT-Anbietern sowie zu Fachverbänden. Dies stellt die reibungslose Zusammenarbeit und vollumfängliche Integration der Vernetzungslösungen bei den Marktpartnern sicher.

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