Sonntag, 04. Dezember 2016


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Verantwortung für Georgien

Herz-Zentrum Bad Krozingen führt die Aufbauhilfe für die Herz-Klinik in Tiflis unvermittelt weiter

(lifePR) (Bad Krozingen, ) Unabhängig von der aktuellen politischen Entwicklung in Georgien setzt das Herz-Zentrum Bad Krozingen die medizinische Aufbauhilfe für das bis heute einzige, kontinuierlich arbeitende und mit georgischem Personal besetzte Herz-Zentrum in Tiflis / Georgien unvermittelt fort. Dieses wurde nach dem Vorbild und mit der Unterstützung des Herz-Zentrums Bad Krozingen aufgebaut und umfasst neben einer leistungsfähigen Kardiologie mit kompletter Diagnostik und Interventioneller Kardiologie bis hin zur Sekundärprävention auch die Kardiochirurgie.

Ausgangspunkt war ein Besuch einer georgischen Regierungs-Delegation, die im Herz-Zentrum Bad Krozingen mit der Geschäftsführung über die Notwendigkeit einer besseren kardiologischen Versorgung der georgischen Bevölkerung sprach. Wurde zunächst im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung Unterstützung bei der Renovierung geeigneter Räum-lichkeiten und der Ausbildung von Ärzten und Technikern geleistet, konnte in den vergangenen Jahren mit Unterstützung des am 19. März 2000 gegründeten deutsch-georgischen Fördervereins das „Emergency Cardiology Center“ zu einer der renommiertesten Herz-Kliniken in Georgien ausgebaut werden. Anlässlich der bereits am 06. Mai 2001 eröffneten Herzchirurgie wurde der damalige Ärztliche Direktor des Herz-Zentrums, Herr Professor Roskamm vom anwesenden Staatspräsidenten Schewardnadse zum Ehrenbürger Georgiens ernannt.

Im Rahmen der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung des Deutsch-Georgischen Fördervereins gab der Vorstandsvorsitzende Bernhard Grotz einen umfassenden Bericht über die vielfältigen Unterstüt-zungsmaßnahmen im vergangenen Jahr. Dies sind neben den jährlich stattfindenden Hospitationen von Ärzten, Pflegekräften und Technikern, vor allem der Know How-Transfer und die Zurverfügungstellung von Medizinprodukten und medizinischen Geräten, die für den Betrieb der Klinik unverzichtbar sind. Der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Dr. Pieter Jan Tollenaere, berichtete über die Entwicklung der medizinischen Leis-tungen und über eine erfreuliche und erfolgreiche Entwicklung der Herz-klinik in Tiflis. Durch seine direkte Mithilfe vor Ort ist es gelungen, die Herz- und Gefäßchirurgie auf einem internationalen Niveau auszubauen, sodass Patienten, die üblicherweise im Ausland behandelt werden müssen, nun auch in Tiflis vor Ort operiert werden können.

Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Unterstützung unbeirrt beizubehalten, und mittelfristig eine eigenständige Weiterentwicklung der Herzklinik in Tiflis zu ermöglichen. Auch wenn das Zentrum in Tiflis heute autonom arbeiten kann, ist Unterstützung im Bereich der Ausbildung und der Materialbeschaffung weiter dringend erforderlich. Der Verein ist daher weiterhin auf Spenden angewiesen und auch zur Aufnahme weiterer Mitglieder gerne bereit. Informationen erteilt Frau Monika Hofmann im Herz-Zentrum Bad Krozingen (Tel. 07633/402-2111). Ein Spendenkonto ist bei der Sparkasse Staufen eingerichtet, Konto-Nummer 947 5583, BLZ 680 523 28.
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