Donnerstag, 08. Dezember 2016


Einfahrt pflastern: So gelingt es in Eigenleistung

(lifePR) (Celle, ) Mit guter Planung, ein wenig handwerklichem Geschick und dem richtigen Werkzeug kann das Pflastern der Einfahrt selbst übernommen werden. Die Redaktion von bauemotion.de hat die wichtigsten Schritte zusammengefasst.

Für das Anlegen einer Einfahrt empfiehlt es sich, auf Betonstein, Naturstein oder Klinker zurückzugreifen. Weiterhin sollte der Pflasterbelag stabil, frostbeständig und rutschfest sein und mindestens eine Stärke von sechs Zentimetern haben, da sich sonst nach einiger Zeit Fahrrillen bilden können. Auch das Verlegemuster ist bereits beim Kauf der Pflastersteine zu berücksichtigen: Je nach Größe der Einfahrt und dem ausgewählten Material lassen sich Pflaster zum Beispiel in einem Reihenverband leicht versetzt zueinander verlegen oder mit durchlaufenden Längs- und Querfugen.

Baumaterial und Vorbereitung

Für die Pflasterarbeiten empfiehlt bauemotion.de Materialien wie Schotter, Kies oder Splitt, außerdem verschiedene Werkzeuge wie Schaufel, Wasserwaage, Richtschnur und Gummihammer. Zu Beginn wird mit dem Bagger oder in Handarbeit eine Grube von etwa 40 Zentimeter Tiefe ausgehoben. Damit das Regenwasser gut abfließen kann, muss zudem ein Gefälle von zwei bis drei Prozent vom Haus wegführend eingeplant werden und am Ende des Gefälles ist eine Ablaufrinne für Regenwasser einzusetzen. Anschließend wird die Fläche mit einem Flachrüttler, der im Baumarkt gemietet werden kann, verdichtet.
Der nun feste Untergrund wird mit einer Tragschicht aus wasserdurchlässigem und frostsicherem Kies oder Schotter etwa 30 Zentimeter hoch befüllt und wiederum mit dem Flachrüttler verfestigt. Im nächsten Schritt wird auf die Tragschicht bis zu fünf Zentimeter hoch Pflastersplitt gestreut.

Pflastersteine verlegen

Bevor mit dem Verlegen begonnen werden kann, sollte die Zufahrtsfläche allseitig mit Randsteinen eingefasst werden, sodass die Pflasterdecke eingespannt wird und sich nicht verschiebt. Dann werden die Pflastersteine mit einem Fugenabstand von drei bis fünf Millimetern und dem Gefälle abwärts in das Splittbett verlegt sowie anschließend mit dem Gummihammer festgeklopft. Im nächsten Schritt sind die Fugen mit feinkörnigem Fugensplitt zu verfüllen, mit einem Besen glatt zu fegen und nochmals mit dem Flachrüttler zu verdichten. Abschließend müssen die Fugen nur noch vollständig mit Sand verfüllt werden und fertig ist die neue Einfahrt. Mehr dazu und zu weiteren Themen rund ums Zuhause gibt es unter www.bauemotion.de und in gedruckter Form im „Ratgeber – Ideen und Lösungen für Ihr Zuhause“, der kostenlos bei vielen Banken und Sparkassen erhältlich ist.
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