Montag, 05. Dezember 2016


Friseurbetrieb "Hair2Hair" aus Walldorf kooperiert mit Waldschule

Bildungspartnerschaft: Brücke zwischen Schule und Arbeitsleben

(lifePR) (Mannheim, ) Betriebsbesichtigungen, Praktika, Infoveranstaltungen: junge Menschen aus dem Schulleben in die Arbeitswelt zu begleiten, das ist Sinn und Zweck von Bildungspartnerschaften. Sie sind Kooperationen zwischen allgemeinbildenden weiterführenden Schulen und Betrieben. Im Rahmen gemeinsamer Projekte können auf der einen Seite Schüler praxisorientiert lernen und verschiedene Berufe kennenlernen. So haben auf der anderen Seite Handwerksbetriebe die Möglichkeit, bei den Jugendlichen frühzeitig Interesse am eigenen Arbeitsbereich zu wecken und kompetenten Nachwuchs zu sichern.

In den Kreis der Bildungspartnerschaften hat sich seit kurzem auch der Walldorfer Friseurbetrieb "Hair2Hair" eingereiht, der zusammen mit der Waldschule in Walldorf diesen gemeinsamen Weg gehen möchte.

Bei einem Besuch im Friseurbetrieb zeigte Friseurmeisterin Sehnaz Yildrim ihren modernen Betrieb. Rektor Lorenz Kachler und Kai Schönith als Vertreter der Waldschule freuten sich über den neugewonnenen Partner - und konnten mit Fatma Yasar sogar eine ehemalige Wald-Schülerin als Mitarbeiterin in dem Salon begrüßen. Schönith, zuständig in der Waldschule für das Übergangsmanagement Schule-Beruf, ist sich sicher, dass dieser Weg für viele junge Menschen den Start in das Berufsleben erleichtern wird. Insbesondere setzt er neben der Vorstellung des Ausbildungsberufs im Rahmen eines Praktikums darauf, Schülerinnen und Schüler zu informieren, entweder in der Schule oder im Werkunterricht, legt aber auch auf Vorträge im Rahmen von Elternabenden großen Wert. Und mit Fatma Yasar stehe eine junge Friseurgesellin im Betrieb, die von der Waldschule kommt und die Sprache der jungen Menschen spreche.

Die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald fördert aktiv den Ausbau der Kooperationen und bietet Unterstützung bei der Umsetzung gemeinsamer Projekte an. Egal ob Workshops, Exkursionen oder Betriebsbesuche: Moderne Projektideen sind immer willkommen. "Denn", so weiß Detlev Michalke von der Handwerkskammer, "Bildungspartnerschaften sind mittel- bis langfristig angelegt. Die gemeinsamen Aktivitäten können aber - je nach Möglichkeiten und Bedürfnissen von Schulen und Betrieben - unterschiedlich gestaltet werden". Besonderen Wert legte er darauf, dass beide Seiten einen gegenseitigen Nutzen aus dieser Vereinbarung haben. Aber, da ist sich Michalke sicher, wird es im Betrieb von Sehnaz Yildrim keine Probleme geben.
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