Mittwoch, 28. September 2016


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Kriminalität ist grenzenlos! Sicherheit auch?

Handwerkskammerpräsident Jörg Dittrich zur heutigen gemeinsamen Kabinettssitzung von Sachsen und Brandenburg

(lifePR) (Dresden, ) Heute treffen sich die Regierungen von Sachsen und Brandenburg zu ihrer vierten gemeinsamen Kabinettssitzung in Görlitz. Auf der Themenliste stehen u. a. die Bedeutung der Braunkohle für die strukturschwache Lausitz, gemein-same Verkehrsprojekte, der Einsatz für eine saubere Spree, die Neuregelung der Bund-Länder-Finanzen und die Kriminalitätsbekämpfung. Zu letztem Punkt äußert sich der Präsident der Handwerkskammer Dresden, Dr. Jörg Dittrich:

"Es könnte keinen besseren Ort als Görlitz - der östlichsten Stadt Deutschlands - geben, um länderübergreifend das Thema Kriminalität und Sicherheit in der Grenzregion zu besprechen. Zahlreiche Handwerksbetriebe waren hier in den vergangenen Jahren von Kriminalität betroffen. Und auch die Umfragen zur Sicherheit der Handwerkskammer Dresden aus den letzten drei Jahren haben gezeigt: Sicherheit ist das, was bei den Menschen ankommt. Und das ist bei den Unternehmern in und um Görlitz nicht viel. Lösungen, die zu einer Verbesserung der tatsächlichen und gefühlten Sicherheitslage führen, können nur durch eine enge Zusammenarbeit zwischen den Bundesländern Sachsen und Brandenburg, zwischen den Bundesländern und dem Bund sowie auf europäischer grenzüberschreitender Länderebene mit Polen und Tschechien gefunden werden", so Dr. Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden.

Hintergrund:

Der vierte gemeinsame Bericht der Handwerkskammern Dresden und Cottbus zur Sicherheitslage im grenznahen Raum vom Herbst 2014 ergab folgendes Bild: Die Wahrnehmung der allgemeinen Sicherheitslage der befragten Handwerksunternehmen im Kammerbezirk Dresden blieb unverändert schlecht. So bewerteten lediglich 13 Prozent der befragten Betriebe die aktuelle Sicherheitslage (Stand Herbst 2014) in ihrer Region als gut. Das waren 4 Prozentpunkte weniger als 2013. 40 Prozent schätzten die Sicherheitslage in ihrer Region als schlecht ein. Das waren 11 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Somit hatte sich die subjektive Wahrnehmung der Bedrohungslage bei den befragten Handwerkern im Kammerbezirk Dresden weiter eingetrübt.

In den vier Landkreisen des Kammerbezirkes sowie der Landeshauptstadt Dresden divergierte die Wahrnehmung der Sicherheitslage erheblich. Während die Handwerksunternehmen in den Landkreisen Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie der Stadt Dresden die Sicherheitslage im Herbst 2014 als überwiegend gut bis mittelmäßig einschätzten, betrachteten ihre Kollegen in den Landkreisen Bautzen und Görlitz die Sicherheitslage deutlich skeptischer. 63 Prozent der befragten Handwerksunternehmen im Landkreis Görlitz und 37 Prozent der Betriebe im Landkreis Bautzen hielten die Sicherheitslage in ihrer jeweiligen Region für schlecht. Lediglich 4,5 Prozent der Görlitzer bzw. 8,5 Prozent der Bautzener Handwerker im Befragungskreis bewerteten die Sicherheitslage als gut.
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