Dienstag, 06. Dezember 2016


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Weltblutspendertag wirbelt Werbetrommel

„Junges Blut“ als Spendernachwuchs gesucht

(lifePR) (Leipzig, ) Am Sonntag, 14. Juni, ist Weltblutspendertag. Ein Tag, der all den stillen Helden in der Welt gewidmet ist, die mit ihrer Blutspende einen unschätzbaren Dienst für die Gesellschaft leisten. "Danke, dass du mein Leben gerettet hast" ist das diesjährige internationale Thema, Gastland ist China.

Der Aktionstag soll in erster Linie den Blutspendern für ihre Bereit-schaft und ihr ehrenamtliches Engagement danken. Für einen Tag stehen die sonst anonymen Helfer im „Scheinwerferlicht“. Die Blutspendedienste nehmen den Gedenktag zum Anlass, besonders treue und fleißige Spender zu ehren. Auch der Haema Blutspende-dienst bedankt sich bei den Spendern, die regelmäßig freiwillig die Ärmel für Kranke und Verletzte hochkrempeln.

Gleichzeit will der Weltblutspendertag auch auf die Bedeutung und dringende Notwendigkeit von Blutspenden aufmerksam machen. Das Ziel: Neue Spender gewinnen und diejenigen, die bisher (noch) nicht Blut gespendet haben, dazu zu bewegen, zumindest darüber nach-zudenken. Vor allem junge Menschen müssen für das Blutspenden begeistert und über das Thema aufgeklärt werden. Mit Blick in die Altersstruktur der Spender zählen sie eher zu den Blutspende-Muffeln. Der jahrelang fast selbstverständliche Generationenwechsel innerhalb vieler Blutspender-Familien, scheint nicht mehr zu funktionieren.

Der Weltblutspendertag wird von der Weltgesundheitsorganisation in Zusammenarbeit mit den Blutspendeorganisationen und der Interna-tionalen Gesellschaft für Bluttransfusion organisiert. Er wird zu Ehren von Professor Karl Landsteiner gefeiert. Er entdeckt das Blutgrup-pensystem im Jahr 1900 und erhielt dreißig Jahre später den Nobel-preis dafür. Am 14. Juni ist Landsteiners Geburtstag.

Hintergrund:
15.000 Blutspenden täglich sind notwendig, um den Bedarf an Blut-produkten in Deutschland zu decken. Gut zwei Drittel aller Menschen benötigen irgendwann in ihrem Leben Blut, Blutplasma oder daraus hergestellte Arzneimittel. Der Anteil der spendefähigen Bevölkerung, die auch regelmäßig But spendet, liegt in Deutschland jedoch lediglich bei fünf Prozent.

Wer Blut spenden möchte, sollte sich gesund fühlen, mindestens 18 Jahre alt sein und ein Körpergewicht von 50 Kilogramm nicht unter-schreiten. Mitzubringen ist lediglich der gültige Personalausweis. Au-ßerdem sollte vor der Spende reichlich und fettarm gegessen sowie viel getrunken werden. Die Spende an sich dauert ca. 10 Minuten, die Anmeldung und Untersuchung für Erstspender etwa 45 Minuten. Frauen können viermal und Männer sechsmal im Zeitraum eines Jah-res Blut spenden. Jedem Haema-Blutspender wird eine Aufwands-entschädigung gewährt.
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Haema Blutspendedienst

Haema ist der größte unabhängige Blutspendedienst Deutschlands und unterhält aktuell 35 Spendezentren in Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Außerhalb dieser Zentren werden zudem jährlich mehr als 1.600 Blutspendetermine durchgeführt. Statistisch gesehen startet alle 30 Sekunden irgendwo in Deutschland eine Blut- oder Plasmaspende bei Haema. Pro Jahr werden so über eine Million Blut- und Plasmaspenden bei Haema geleistet. Mit einem umfangreichen Sortiment an Blutpräparaten ist der Blutspendedienst auch Vollversorger von Krankenhäusern und medizinischen Zentren und beschäftigt über 1.100 Mitarbeiter. Haema leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erfüllung des öffentlichen Auftrags der Blutversorgung in der Bundesrepublik Deutschland. Weitere Informationen: www.haema.de.

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