Mittwoch, 07. Dezember 2016


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Jünger aussehen um jeden Preis? Nein Danke!

Trends der Schönheitsindustrie auf dem Forum Schönheit & Ästhetik am 24. und 25. April 2010 in München

(lifePR) (Stuttgart, ) Auf den ersten Blick hat sich gar nichts geändert: Schönheitsoperationen sind gefragt wie eh und je. Mehr als 400 000 Deutsche unterziehen sich nach Angaben der "Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland" Jahr für Jahr einem chirurgischen Eingriff, um ihr Aussehen zu verändern.

Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch, dass sich Motivation und Zielsetzung der meisten Eingriffe deutlich gewandelt haben. "Natürlichkeit" ist Trumpf, der Wunsch nach "Rundumerneuerung" ist zunehmend dem Bedürfnis nach behutsamen und typgerechten Korrekturen gewichen. "Um jeden Preis jünger aussehen und sein Aussehen radikal verändern - diese Zeiten sind vorbei", betont zum Beispiel Dr. Ludger Meyer, Gründer und Ärztlicher Leiter der Villa Bella in München, der als einer der ersten führenden Schönheits-Chirurgen Deutschlands die Devise effektiv, schonend, möglichst ohne "einschneidende Maßnahmen" ausgab. "Wir respektieren die Grenzen der Ästhetischen Chirurgie. Die Trennlinie zwischen seriös und unseriös verläuft dort, wo es darum geht, den Typ vollkommen zu verändern", betont Meyer.

Schließlich sei jeder Mensch, jedes Gesicht, jeder Körper einzigartig und lasse sich nicht "nach bestimmten Regeln oder Vorbildern standardisieren." Es gehe vielmehr darum, herauszufinden, wo die Probleme des Patienten liegen, um sie dann mit ihm gemeinsam zu lösen. So könne dann zusammen mit dem Patienten aus einer breiten Palette an operativen und nicht-operativen Möglichkeiten ein individueller Behandlungsplan erarbeitet werden, erläutert Dr. Meyer. Was ihm dabei besonders wichtig ist: Eingriffe, die auf unrealisierbaren Wunschvorstellungen basieren, werden konsequent abgelehnt.

Den Trend zu einem möglichst natürlichen; individuellen und entspannten Umgang mit dem Themenkomplex Gesundheit, Wellness, Schönheit und Ästhetik greift auch die Veranstaltung "Schönheit & Ästhetik" auf, die am 24. und 25. April 2010 in der Münchner BMW-Welt die Top-Anbieter in diesem Segment zusammenführt - selbstverständlich sind dann auch die Villa Bella und ihr Leiter mit von der Partie. Im Vorfeld der "Schönheit & Ästhetik" äußert sich Dr. Ludger Meyer zu den wichtigsten Entwicklungen, Trends und Themen in der Schönheits-Chirurgie.

Welches sind die häufigsten Motive für einen schönheitschirurgischen Eingriff?

"Zunächst einmal höre ich immer wieder Negativ-Begründungen wie ,ich traue mich nicht mehr ins Schwimmbad oder in die Sauna - ich schäme mich manchmal, dass mein Partner mich so sieht ...' Das heißt, die Menschen leiden unter einem bestimmten Aspekt ihres Aussehens und haben den Wunsch, durch eine kosmetisch-ästhetische Veränderung bestimmten Lebenssituationen und -lagen besser gewachsen zu sein als zuvor. Es ist schlichtweg ein Vorurteil, dass es sich hier um Menschen handelt, die wie Barbie aussehen wollen. In einem solchen Fall würde ich übrigens ohnehin dezent auf die Möglichkeiten einer professionellen psychologischen Unterstützung hinweisen."

Gibt es momentan so etwas wie durchgängige Trends in der Schönheitschirurgie?

"Es gibt einen klaren Trend weg von großen, riskanten und verletzenden, manchmal sogar entstellenden Eingriffen, und hin zu weniger invasiven, aber dennoch hochwirksamen Verfahren. Ein weiterer, ebenfalls klarer Trend: Viele Frauen und zunehmend auch Männer fangen heute früher mit Behandlungen an, so mit 30 bis 40 Jahren. Das hat den Vorteil, dass mit vergleichsweise geringem Aufwand Botox oder Filler mit großer Wirkung und als sehr gut erforschte "erste Schritte" einer schönheitschirurgischen Behandlung angewendet werden können."

Was ist der wichtigste Unterschied zwischen der in der Villa Bella praktizierten, innovativen Laserbehandlung und einer klassischen Schönheitsoperation?

"Ein Laser-Facelift war schon vor Jahren mit den damals zur Verfügung stehenden Techniken der Versuch, den Wunsch nach Glättung und Straffung des alternden Gesichtes ohne operative Risiken erfüllen zu können. Die heute zur Verfügung stehende, von uns eingesetzte Technik des "ProFractionel Contour Laser" ist zwar hochteuer, aber weniger verletzend und dabei viel wirkungsvoller als früher. Resultat: Viele Jahre anhaltende, die Persönlichkeit nicht verändernde Ergebnisse und das ohne die handelsüblichen OP-Risiken. Natürlich gibt es nach wie vor Situationen, in denen das gute alte Skalpell Sinn macht. Aber halt viel seltener als früher, als häufig mit Kanonen auf Spatzen geschossen wurde."

Wie lang ist eigentlich eine Behandlung mit sogenannten "Fillern" wirksam?

"Moderne Filler halten heute acht bis zehn Monate. Ein führender Hersteller der Branche wird demnächst eine neue Filler-Generation vorstellen, die sogar eine Haltbarkeit von zwölf bis 15 Monaten verspricht. Und das bei ausgezeichneter Verträglichkeit."

Immer wieder ist die Rede davon, dass Botox "schädlich für das Gehirn" sei. Ist an diesem Gerücht etwas dran?

"Botox ist ein pro Jahr weltweit millionenfach angewandtes Medikament. Es gibt in einer Vielzahl von Ländern, in denen der Wirkstoff häufig eingesetzt wird, umfangreiche wissenschaftliche Botox-Studien. In keiner einzigen wurde eine Abwanderung des Wirkstoffes in den Blutweg oder ins Gehirn nachgewiesen. Ungeachtet dessen gilt: Botox ist und bleibt ein Medikament, das in die Hände des Arztes gehört. Es ist kein Sälbchen oder Wässerchen für den Kosmetik-Salon oder die nächste Party."

Wie erleben Sie Ihre Patientinnen und Patienten vor und nach einer Behandlung?

"Viele sind vor einer Behandlung sehr befangen und schamhaft. Nach den Behandlungen höre ich dann ständig Aussagen wie "Ein Befreiungsschlag." "Hätte ich viel früher machen sollen." In Summa: Die Behandlungen werden von den meisten Menschen als Befreiung empfunden, sind offenkundig sehr wertvoll für das individuelle Selbstwertgefühl."

Wie beurteilen Sie als erfahrener ästhetisch-plastischer Chirurg die Schönheitschirurgie im Wandel der Zeit?

"Ästhetische Wahrnehmungen und ihre Veränderungen sind natürlich auch dem Zeitgeist unterworfen. Schönheitschirurgie sollte sich aber davor hüten, dem Zeitgeist bedingungslos zu gehorchen und daraus Standards zu entwickeln. Sie sollte sich hüten vor Stereotypen, die etwa durch die Massenmedien vorgegeben werden, und stattdessen die Individualität und Besonderheit jedes Menschen respektieren und akzentuieren. Ich freue mich darüber, dass immer mehr Frauen ihren Typ selbstbewusst erleben und betonen. Hier geht es um die Unterstützung und Förderung eines selbstempfundenen, selbstbewussten Auftretens - das steht heute bei allen ästhetischen Korrekturen obenan."
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