Freitag, 09. Dezember 2016


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Noch mehr hausgemachte Energie bei juwi: GRIFFNER stellt neuen Komplex in Wörrstadt fertig

(lifePR) (Griffen, ) Das österreichische Holzbauunternehmen GRIFFNER und juwi, weltweit erfolgreicher Projektentwickler für erneuerbare Energien, zeigen erneut gemeinsam, wie die Energiewende ganz konkret umgesetzt werden kann und wie man für die Zukunft baut. Das neue Zentralgebäude und die neue Mensa in Wörrstadt, die am 18. August im Beisein von Bundesumweltminister Peter Altmaier offiziell eröffnet wurden, verbessern noch einmal die Energieeffizienz des gesamten Gebäudekomplexes: Auf dem Firmengelände und in unmittelbarer Umgebung erzeugen Sonne, Wind und Biogas mehr Energie, als hier von rund 1.500 Mitarbeitern verbraucht wird. Auch in punkto Nachhaltigkeit stößt das Gebäude in neue Dimensionen vor. Der Holzbedarf für juwi III (1.300 m³) war innerhalb von nur 22 Minuten in den österreichischen Wäldern nachgewachsen. Das neue Musterbeispiel für mehrgeschossigen Holzbau mit viel Glas, durchdachter Haustechnik und einer Architektur, die dem Menschen ein produktives und kommunikatives Arbeitsumfeld bietet, ist auf Anfrage der Öffentlichkeit zugänglich.

Bauen im Takt des Erfolgs

Die Zusammenarbeit von GRIFFNER und der juwi Holding AG bewährte sich erstmals schon vor vier Jahren: 2008 zog das Unternehmen mit 300 Mitarbeitern in die neue Firmenzentrale, die als "das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt" enorme Aufmerksamkeit erregte und unter anderem mit dem "Deutschen Klimaschutzpreis 2008" und im Folgejahr mit dem "Clean Tech Media Award" geehrt wurde. Nicht minder faszinierend als die nachhaltige Holzbauweise im großen Stil, der geringe Primärenergieverbrauch und die Gewinnung regenerativer Energie war die außergewöhnliche Architektur, mit der juwi auf eine ausgewogene Life-Work-Balance der Mitarbeiter zielte. Und deren Zahl stieg rasant mit dem Erfolg, der so den Takt für Folgeprojekte vorgab: Schon wenig später folgten in einem zweiten Bauabschnitt drei weitere viergeschossige Büromodule und schafften Raum für zusätzlich 400 Mitarbeiter. Jetzt, nachdem auch der dritte Bauabschnitt mit neuem Zentralgebäude und großer Kantine abgeschlossen ist, können in der Wörrstädter Firmenzentrale bis zu 1.500 Menschen arbeiten.

Hohe Anforderungen erfüllt

Der Wunsch nach einer nachhaltigen Bauweise mit hoher ökologischer Qualität und das planmäßig enorme Wachstum des Unternehmens verlangten nach einer zügigen Bauausführung, und GRIFFNER versteht sich wie kaum ein anderes Unternehmen darauf, beides miteinander zu verbinden. Darüber hinaus hatte das Unternehmen aus Österreich schon beim ersten Bauabschnitt im Jahr 2008 bewiesen, dass ökologischer Holzbau mit hoher Wärmedämmung sowohl im Winter als auch im Sommer die Energiekosten drastisch zu reduzieren vermag: Die beliefen sich einschließlich Strom auf nur rund zwei Euro/m² und Jahr - etwa ein Zehntel dessen, was heute als üblich gilt. Die kurzen Bauzeiten sind das Ergebnis der bewährten GRIFFNER-Systembauweise: Die Holzbauteile entstehen unter kontrollierten Bedingungen im Werk und ermöglichen eine modulare Bauweise mit großer Präzision und sehr hohem Vorfertigungsgrad - bis hin zur Möglichkeit, haustechnische Komponenten bereits vorzuinstallieren.

12 Monate Bauzeit

Auf einer Grundstücksfläche von über 2.000 Quadratmetern entstanden so nach sechs Monaten Planung und 12 Monaten Bauzeit mit GRIFFNER als Generalunternehmer die neue, über 1.500 Quadratmeter große Mensa und das künftige Zentralgebäude mit einer Bruttogeschossfläche von über 11.000 Quadratmetern. Das 13 Meter hohe Verwaltungsgebäude besteht aus zwei V-förmig angeordneten, durch ein Lichthaus über dem Haupteingang miteinander verbundenen Bürokuben. Diese umfassen Empfang, Ausstellung, Büro- und Besprechungsräume. Über dem Lichthaus befindet sich eine gedrehte Vorstandsebene mit einem aus Brettsperrholzelementen gefertigten, frei tragenden Dach mit bis zu 23 m Spannweite. Insgesamt konnten so vier Vollgeschosse über der Geländeoberkante geschaffen werden. Das Bürogebäude wurde in Holzskelettbauweise errichtet, die Außen- und Innenwände dabei als Holzriegelwandelemente vorgefertigt auf die Baustelle geliefert und montiert. Die Bürokuben besitzen eine hinterlüftete Fassade aus unbehandeltem europäischem Lärchenholz, die im Fensterbereich mit farbigen Faserzementplatten durchbrochen ist, das Lichthaus hat eine Holz-Pfosten-Riegel-Fassade, die mit einem feststehenden Sonnenschutz aus Lärchenholzlamellen geschützt wird. Das Lichthaus besitzt ein Glasdach, das der Holz-Pfosten-Riegel-Fassade entspricht.

Auf Stahlbetonstützen gelagerte Holzleimbinder als Mehrfeldträger mit Spannweiten bis zu 38 m bilden die mit einer PV-Anlage versehene Dachkonstruktion der Mensa. Neben Restaurant und Betriebsküche verfügt sie über eine Galerieebene mit zusätzlichen Besprechungsräumen und über eine außen liegende Terrasse. Sie ist ausgelegt auf bis zu 2.000 Mahlzeiten täglich und dient auch als Veranstaltungszentrum auf dem Firmengelände.

Um das anspruchsvolle Energiekonzept der beiden Gebäude optimal umzusetzen, arbeiteten GRIFFNER und die Spezialisten von juwi Green Buildings während der gesamten Planungs- und Bauphase eng zusammen. Damit das Konzept greifen konnte, war eine besonders gedämmte und luftdichte Hülle erforderlich, welche durch das ökologische Wandsystem von GRIFFNER erreicht wurde. Gleichzeitig sorgen dreifachverglaste Holz-Alu-Fenster mit elektrischen Raffstores für sommerlichen Wärmeschutz. Erwartet wird ein deutlicher Energieüberschuss - somit darf für dieses Plusenergie-Konzept erneut mit großem öffentlichem Interesse gerechnet werden. "In dem neuen Zentralgebäude wurde unsere Firmenphilosophie von Nachhaltigkeit und Arbeiten im Einklang mit der Umwelt eins zu eins umgesetzt", lobt denn auch juwi-Vorstand Matthias Willenbacher.

Holz im Objektbau

Nachwachsende, ökologische Bau- und Dämmstoffe wie Holz, Kork und Zellulose gewinnen in Verbindung mit der Nutzung regenerativer Energien durch entsprechende Architektur und Haustechnik auch beim Bau gewerblich genutzter Gebäude zunehmende Bedeutung. Zukünftig werden sie klimaneutral und energieeffizient sein - und so ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten sowie durch ihre ökologische Bauweise zu Gesundheit und Wohlbefinden der Angestellten beitragen. Mit dem Großprojekt in Wörrstadt zeigt GRIFFNER, dass diese Zukunft nahe liegt: "Für uns als konsequent nachhaltiges Holzbauunternehmen lautet das Ziel, auch im Objektbau Null- oder Plusenergiegebäude wie für juwi zu schaffen. ", erklärt Thomas Lenzinger, CEO der GriffnerHaus AG. Durch dieses umfangreiche Projekt - der bisher größte Einzelauftrag in der Firmengeschichte -, fühle sich das Unternehmen in seiner strategischen Ausrichtung bestätigt, eine Vorreiterrolle als Generalunternehmer im mehrgeschossigen Holzbau zu übernehmen und so ökologisches Bauen im gewerblichen Bereich stärker voran zu bringen. Lenzinger: "Wichtig für die Akzeptanz sind dabei einerseits sehr hohe Qualität und Detailgenauigkeit der Bauausführung, wie GRIFFNER sie bei der Vorfertigung mit industrieller Präzision erzielt. Andererseits ermöglicht diese modulare Bauweise es, die sonst üblichen Bauzeiten bei größeren Vorhaben wesentlich zu verkürzen." Und zügig musste es in Wörrstadt schon gehen, um mit dem Erfolg und Wachstum bei juwi mitzuhalten.
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J. M. Offner Fertighaus GmbH

GRIFFNER ist ein Markenhersteller, der sich mit der Planung und Errichtung von Gebäuden mit höchsten Ansprüchen an Architektur und Ökologie beschäftigt und eine glaubhaft nachhaltige Bauweise mit dem konstruktiven Baumaterial Holz verwirklicht.

Unsere Produktpalette reicht von Einfamilienhäusern über mehrgeschossige Wohnbauten bis hin zu großvolumigen Bürogebäuden. Sowohl für private Endkunden als auch für gewerbliche Auftraggeber schaffen wir gesunde Wohn- und Arbeitswelten.

Im Unterschied zur traditionellen Bauwirtschaft entstehen unsere Produkte in Form einer industriellen Vorfertigung mit modernsten Produktionsmethoden, auf der Baustelle wird nur noch assembliert. Dadurch sind wir einerseits in der Lage, die zwei großen Problembereiche am Bau, nämlich Baukosten- und Bauzeitenüberschreitungen, auszuschließen, andererseits erreichen wir auch einen höheren Qualitätsstandard und eine höhere Detailgenauigkeit.

Das zunehmende öffentliche Bewusstsein für energieeffizientes Bauen und sich ändernde gesetzliche Rahmenbedingungen, wie z.B. die neue EU-Gebäuderichtlinie, die Erdbebenverordnung oder die Novellierungen von Bauordnungen und Wohnbauförderungen, sind wichtige Grundlagen für unser weiteres unternehmerisches Wachstum im In- und Ausland.

Die Reduktion des Heizwärmebedarfs, der möglichst hohe Einsatz alternativer Energieträger sowie die Verwendung ökologischer Bau- und Dämmstoffe sind die zentralen Bestandteile der gesetzlichen Neuerungen für das "Bauen der Zukunft", GRIFFNER ist dabei klarer Vorreiter.

Das erklärte Unternehmensziel ist es, Marktführer im Bereich Zero Energy Buildings zu werden und somit einen wichtigen Beitrag für die Reduktion des CO2-Verbrauchs zu leisten.

Für das Projekt GRIFFEN GREEN, die ersten beiden mehrgeschossigen Nullenergiegebäude im geförderten Wohnbau, erhielt GRIFFNER den österreichischen Klimaschutzpreis 2011.

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