Mittwoch, 23. Juli 2014


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Greenpeace stellt Spitzenkandidaten auf den Pruefstand

Bundestagswahl: Umweltschutzorganisation veroeffentlicht "Wahlkompass Umweltpolitik"

(lifePR) (Hamburg, ) Greenpeace veroeffentlicht heute den "Wahlkompass Umweltpolitik", in dem die Spitzenkandidaten der grossen Parteien 21 Fragen aus sieben Themenbereichen der Umwelt- und Klimapolitik beantworten. Den Waehlern werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Parteipositionen aufgezeigt. Denn in den wortreichen Wahlprogrammen der Parteien finden sie oft keine Antworten auf konkrete Fragen. Wie ernst ist es den Parteien mit dem Klima- und Umweltschutz" Sollen in Deutschland neue Kohlekraftwerke gebaut werden" Sollen die deutschen Atomkraftwerke laenger laufen als vereinbart" Brauchen wir Gentechnik in der Landwirtschaft" Muss es auf Autobahnen ein Tempolimit geben"

"Blickt man in die Wahlprogramme der Parteien, sind alle irgendwie fuer Klima- und Umweltschutz. Bei genauerem Nachfragen aber wird deutlich, dass es erhebliche Unterschiede gibt", sagt Stefan Krug, Leiter der Politischen Vertretung von Greenpeace. "Die Bundestagswahl im Herbst ist eine Richtungswahl. Die Entscheidung der Waehler wird auf Jahre hinaus fest legen, wie es in Deutschland mit dem Klimaschutz, mit den Atom- und Kohlekraftwerken, mit dem Naturschutz oder mit der Gentechnik auf dem Acker weiter geht."

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat die Kandidaten zu den Themenfeldern Umwelt und Wirtschaft, Klimawandel, Atomenergie, Verkehr, Urwaldschutz, Meeresschutz und Landwirtschaft befragt. Die Spitzenkandidaten Frank-Walter Steinmeier, Guido Westerwelle, Renate Kuenast und Oskar Lafontaine haben Antworten geschickt. Lediglich Bundeskanzlerin Merkel (CDU) lehnte es ab, persoenlich zu antworten. Fuer die CDU antwortete Generalsekretaer Pofalla.

"Umwelt- und Klimapolitik sind laengst keine oekologischen Nischenthemen mehr. Politik und Oeffentlichkeit starren auf die Wirtschaftskrise, obwohl die wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Klimawandels weitaus schlimmer sein werden", so Krug. "Vor allem beim Thema Klimaschutz und Energieversorgung aber scheuen sich einige Politiker, ihren Waehlern unbequeme Wahrheiten mitzuteilen und unpopulaere Positionen zu vertreten. Die Waehler sollten sehr genau pruefen, ob die Partei ihrer Wahl wirklich zukunftsfaehige Konzepte bietet."

Im Wahlkompass erhaelt der Leser zu jedem Kapitel erhaelt eine kurze Einfuehrung mit wichtigen Grundinformationen ueber das jeweilige Thema. Er erscheint in einer Auflage von 100.000 Exemplaren und ist im Internet unter www.greenpeace.de abrufbar. Gedruckte Exemplare koennen bei Greenpeace direkt unter der Telefonnummer (40) 30618-0 bestellt werden.
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