Freitag, 01. Juli 2016


Der Windpark Roßdorf wurde in Betrieb genommen

Die GGEW AG hat die beiden Windenergieanlagen planmäßig fertiggestellt und ans Netz angeschlossen

(lifePR) (Bensheim/Roßdorf, ) Die GGEW AG hat den Windpark Roßdorf-Tannenkopf offiziell in Betrieb genommen. Im April wurde vom Regierungspräsidium Darmstadt der Antrag der GGEW AG zur Errichtung des Windparks genehmigt, Ende Juli begann das Unternehmen mit dem Bau des Windparks. "Die Fertigstellung dieses Projekts ist ein Meilenstein für die Energiewende in Südhessen und in der Umsetzung unserer Strategie im Bereich Erneuerbare Energien. Dass der Klimaschutz eines der zentralen Themen unserer Zeit ist, wurde erst kürzlich wieder bei der UN-Klimakonferenz in Paris deutlich", so Dr. Peter Müller, Vorstand GGEW AG. Florian Grob, Geschäftsführer GGEW VentuSol GmbH, ergänzt: "Wir sind stolz, dass wir den Windpark Roßdorf planmäßig im Dezember in Betrieb nehmen konnten. Ein besonderer Schritt für unser Unternehmen." Christel Sprößler, Bürgermeisterin der Gemeinde Roßdorf betont: "Ich freue mich, dass es jetzt losgeht. Die Windräder werden ca. 5.000 Haushalte mit Strom versorgen. Es ist ein gutes Gefühl, aktiv etwas für die Energiewende und den Klimaschutz zu tun."

Daten und Fakten zum Windpark Roßdorf Der Windpark besteht aus zwei Windenergieanlagen des Typs GE 2.5-120 des Herstellers GE Wind. Sie haben einen Rotordurchmesser von 120 Metern, eine Nabenhöhe von 120 Metern und eine Gesamthöhe von rund 180 Metern. Die Nennleistung liegt pro Anlage bei 2,53 Megawatt, der prognostizierte Windertrag pro Jahr bei insgesamt rund 15.000 Megawattstunden Bruttowert im langjährigen Mittel. Damit können rechnerisch rund 5.000 Haushalte mit klimafreundlichem Strom versorgt werden. Das Maschinenhaus mit Generator wiegt rund 83 Tonnen, ein Rotorblatt 13,9 Tonnen. Der reine Stahlrohrturm hat eine Höhe von 115,8 Metern und wiegt 333,1 Tonnen.

Netzanschluss Ein neu verlegtes Erdkabelsystem leitet den im Windpark Roßdorf erzeugten Strom direkt zur neu errichteten Übergabestation und speist diesen dort in das öffentliche 20 kV-Netz ein. Sowohl die interne als auch die externe Kabeltrasse bestehen aus jeweils drei Kabelsystemen.

Naturschutz Der für die Errichtung des Windparks notwendige Eingriff erfolgt im Einklang mit der Natur. Die Maßnahme gleicht die Windparkgesellschaft GGEW WP Roßdorf GmbH & Co. KG aus. Diese Gesellschaft hat die GGEW AG für die Errichtung und den Betrieb des Windparks gegründet. In enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit den Naturschutzbehörden, zahlreichen Fachgutachtern sowie zuständigen Forstbehörden wurde ein für den Standort optimiertes Naturschutzkonzept entwickelt. Der zur Errichtung und dem Betrieb der Anlagen notwendige Wege- und Trassenbau beispielsweise orientiert sich am Verlauf bestehender Wege. Durch eine konsequente Planung und Nutzung dieser bereits vorhandenen Wegeflächen konnte ein unnötiger Eingriff in die Vegetation vermieden werden. Die aus der Realisierung des Windparks resultierende naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahme wird durch die Wiederaufforstung und langfristige Entwicklung einer Ausgleichsfläche in unmittelbarer räumlicher Nähe zu den Windenergieanlagen erreicht.

Erneuerbare Energien Bereits seit 1999 erhalten GGEW-Kunden über die erste eigene Solaranlage ökologisch erzeugten Strom. Aktuell betreibt das Unternehmen zahlreiche Photovoltaikanlagen, u.a. eine PV-Freiflächenanlage in Alsbach-Hähnlein. Mit ihrem eigenen Windparkportfolio (GGEW WP Coppenbrügge GmbH & Co. KG, GGEW WP Roßdorf GmbH & Co. KG, GGEW WP Dittelsheim GmbH & Co. KG, GGEW WP Heßloch GmbH & Co. KG, GGEW WP Linden GmbH & Co. KG, GGEW WP Brünnstadt GmbH & Co. KG, GGEW WP Molau GmbH & Co. KG) betreibt die GGEW AG mehrere Windenergieanlagen selbst, und sie ist durch die WINDPOOL GmbH & Co. KG, die Energiegenossenschaft Starkenburg, die Energiegenossenschaft Odenwald sowie die Windpark Eppelsheim GmbH & Co. KG und Windpark Eppelsheim 2 GmbH & Co. KG an mehreren Windparks und Windenergieanlagen in Deutschland beteiligt.
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Über GGEW, Gruppen-Gas- und Elektrizitätswerk Bergstraße Aktiengesellschaft

Die GGEW AG ist ein kommunales Unternehmen. Sie verteilt Strom, Gas und Wasser an ihre rund 140.000 Kunden. Sie betreibt das Basinus-Bad und den Badesee in Bensheim. Darüber hinaus ist sie in Bensheim, Alsbach-Hähnlein, Bickenbach, Zwingenberg, Lorsch und Lautertal für die Straßenbeleuchtung zuständig und rechnet im Auftrag der Kommunen Bensheim, Alsbach-Hähnlein und Bickenbach die Abwassergebühren ab. Aktionäre sind die Städte und Gemeinden Bensheim, Zwingenberg, Seeheim-Jugenheim, Bickenbach, Alsbach-Hähnlein und Lampertheim. Gemeinsam mit ihrem Beteiligungsunternehmen ENERGIERIED GmbH & Co. KG steht die GGEW AG für Versorgungssicherheit in Südhessen. Im Netzgebiet von GGEW AG und ENERGIERIED GmbH & Co. KG wohnen fast 200.000 Menschen. Zusammen ist das Stromnetz ca. 2.060 Kilometer, das Gasnetz ca. 900 Kilometer und das Wassernetz ca. 710 Kilometer lang. Die Internet-Adresse lautet: www.ggew.de.

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