Montag, 05. Dezember 2016


"Jeder hat das Recht, anders zu sein."

(lifePR) (Tuningen, ) Manche Menschen sind einfach anders. Das kann anstrengend sein für diejenigen, die nicht anders sind, oder die meinen, es nicht zu sein. Denn was anders ist und was nicht, bestimmt doch immer der eigene Standpunkt. Habe ich Glück und bin so, wie die meisten anderen um mich herum, dann bekomme ich in der Regel keine Probleme.

Andreas Steinhöfel hat ein Buch geschrieben, das den Titel trägt: "Anders". Der Autor ist vor allem für seine Kinderbücher bekannt geworden. Und auch in seinem jüngsten Buch spielt ein zwölfjähriger Junge die entscheidende Rolle.

"Ein Buch zum Nachdenken"

Durch einen Unfall hat der Junge Felix sein Gedächtnis verloren und damit alles, was ihm bisher geholfen hat, sich in der Welt zurechtzufinden. Er weiß nicht mehr, wer seine Eltern und seine Freunde sind. Er muss alles rekonstruieren, alles ist neu für ihn und er ist anders. Statt seinem bisherigen Namen Felix, nennt er sich nun auch "Anders". Jetzt, aus dem künstlichen Koma aufgewacht, muss er die Welt neu entdecken, sie wieder für sich erobern. Er muss lernen, wie man sich unterschiedlichen Menschen gegenüber verhält. Dabei entwickelt er ein ungewöhnlich großes Gespür für das, was andere denken und wie sie sich fühlen. Er beschreibt seine Gefühle mit Farben. Seinem Gegenüber nähert er sich manchmal so weit, dass der sich bedroht fühlt. Anders sieht Dinge im voraus, die dann tatsächlich so eintreten. Das irritiert, und manchen macht das regelrecht Angst. Nur eine seiner Lehrerinnen kommt damit klar, weil sie ahnt, wie mühsam es für Anders ist, seinen Platz zu finden. Sie und sein Vater halten auch dann noch zu ihm, als die Mehrheit den andersartigen Jungen längst abgeschrieben hat.

"Jeder hat das Recht, anders zu sein."

Ob ein Mensch anders ist, weil er eine, von der üblichen allgemein anerkannten Norm abweichende Lebensweise pflegt, gehört doch zu seiner Freiheit? Wenn er nur respektiert, dass seine Freiheit an der des anderen aufhört und wenn er respektiert, dass er selbst nicht das Maß aller Dinge ist. Wenn er seine Grenzen überschreitet, darf er die Konsequenzen dann ja auch selber ausbaden. Wie viel mehr Menschen würden sich dann angenommen und wohl fühlen auf unserer Welt?

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