Donnerstag, 29. September 2016


Togo: Kantine für hungrige Schüler

Mensa ermöglicht ganztägigen Schulbesuch – GKS unterstützt Finanzierung

(lifePR) (Hagen, ) Schulpflicht gibt es in Togo zwar, aber der Besuch kostet monatlich einen Euro. Zu viel für ärmste Kinder. Die, die zur Schule gehen, nehmen oft nur stundenweise am Unterricht teil, da ihr Hunger zu groß ist. Gegen beide Probleme kämpft "Avenir-Togo": Der Verein betreibt in Adétikopé kostenlos Kindergarten, Grund- und Sekundarstufenschule für Mittellose. Nächster Schritt ist eine Schulkantine, um die Ernährung der Schüler zu sichern. Die Georg Kraus Stiftung (GKS) unterstützt die Finanzierung.

Regelmäßige Mahlzeiten für 180 Kinder

Rund 180 Schüler besuchen das Bildungszentrum von Avenir-Togo. Viele gehen allerdings vorzeitig nach Hause, da sie bis zum heimischen Esstisch einen weiten Weg haben. Volle Teller erwarten sie auch dort nicht: Die meist kinderreichen Familien sind Selbstversorger mit Monatseinkommen von weniger als 30 Euro. Die Schulkantine in Adétikopé wird die Ernährungssituation ihrer Kinder deutlich verbessern und zugleich ganztägigen Unterrichtsbesuch ermöglichen.

Bildungsperspektiven verbessern - bis 70 Prozent Analphabeten

Ganztagesunterricht ist ein wichtiger Bildungsschritt der Familien in der Region. Bisher sind in Togo rund 70 Prozent der Gesamtbevölkerung Analphabeten. Ein Abschluss erhöht langfristig Lebens- und Zukunftschancen - gemäß dem GKS-Leitsatz "Der beste Weg aus der Armut ist der Schulweg".

Familienbudgets entlasten - Ernährungswissen für Eltern

Die kostenlose Schulmahlzeit entlastet zudem knappe Familienbudgets. In der Kantine werden Eltern kochen - nach Anleitung. Und so, "Learning by Doing", etwas über gesunde Ernährung lernen. "Damit bekommt das Projekt einen doppelten Bildungseffekt", unterstreicht GKS-Vorstand Erich G. Fritz.

GKS-Mittel helfen bei Finanzierung

Die Mensa entsteht in einem vorhandenen Gebäude. Mit Mitteln der Georg Kraus Stiftung werden die Initiatoren Speisesaal und Küche einbauen. Die Kantine ist eines von derzeit 52 GKS-Projekten - bei allen fließen die Spenden zu 100 Prozent in die Hilfsmaßnahmen.
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Über Georg Kraus Stiftung

1996 wurde die Georg Kraus Stiftung (GKS), gefördert von Wikinger Reisen, von der Familie Kraus ins Leben gerufen. Die Gründer von Wikinger Reisen haben ihr 20 Prozent der Unternehmensanteile übertragen. Damit fließen dauerhaft Erträge des Reiseveranstalters in die Projekte der Stiftung. Die GKS unterstützt die Entwicklungszusammenarbeit in der Dritten Welt. Die GKS ist "Transparency Deutschland" angeschlossen und informiert gemäß der Selbstverpflichtung über Ziele, Ursprung und Einsatz der Mittel sowie Entscheidungsträger.

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