Donnerstag, 29. September 2016


Als Strümpfe noch in Heimarbeit hergestellt wurden

(lifePR) (Beuren, ) An vielen Orten sowohl am Fuße als auch direkt auf der Schwäbischen Alb wurden früher in Spinnereien, Webereien und Strickereien Textilien hergestellt. Im Freilichtmuseum in Beuren kann man bei einer Handwerksvorführung am Sonntag, dem 26. April, von 13 bis 17 Uhr, in diese Zeit eintauchen. Im originalgetreu wieder aufgebauten Weberhaus aus Laichingen wird eine alte Industriestrickmaschine in Gang gesetzt. Kenntnisreich erläutert Strickmeister Leopold Paydl, der das Publikum, vor allem Kinder, schon öfters mit seinen Vorführungen begeisterte, sein spezielles Handwerk.

Leopold Paydl arbeitete bei der Strickwarenfabrik HELO, einem der vielen traditionsreichen Textilunternehmen in der einst blühenden Textilstadt Nürtingen. Er führt vor und erläutert wie beispielsweise Pullover und Socken maschinell hergestellt wurden. An einer industriellen Flachstrickmaschine aus den 1930er-Jahren wird anschaulich nachvollziehbar, wie der Strickstoff hergestellt wurde. Vorgeführt wird auch, wie an einer Rundstrickmaschine sowie an einer Anfußmaschine aus den 1920er- Jahren Frauen in Heimarbeit große Mengen an Socken maschinell herstellten. Eine Kettelmaschine, eine Schalstrickmaschine und eine Spulenhaspel vervollständigen die Vorführung des traditionsreichen Textilhandwerks.

Über weitere handwerkliche Vorführungen im Freilichtmuseum informiert das Veranstaltungsprogramm 2015, das kostenlos angefordert werden kann und auf der Homepage ausführlich vorgestellt wird.

Das Freilichtmuseum des Landkreises Esslingen in Beuren ist von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. An Feiertagen auch montags.

Freilichtmuseum Beuren, Museum des Landkreises Esslingen für ländliche Kultur, In den Herbstwiesen, 72660 Beuren, E-Mail: info@freilichtmuseum-beuren.de, Infotelefon 07025 91190-90, Fax 07025 91190-10, Homepage: www.freilichtmuseum-beuren.de
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