Mittwoch, 07. Dezember 2016


Oberleitungsschaden: elektrische Ursache

(lifePR) (Freiburg im Breisgau, ) Der Oberleitungsschaden, der heute Morgen (2. Februar) das Stadtbahnnetz in Freiburg lahm gelegt hat, wurde, ebenso wie der Schaden vom 4. Februar an gleicher Stelle, durch eine lokale elektrische Überlast verursacht.

Um 9 Uhr war der Schaden soweit repariert, dass die ersten Straßenbahnen wieder ausfahren konnten. Außer den Bereichen Rieselfeld und Haid konnte zu diesem Zeitpunkt das gesamte Streckennetz wieder bedient werden. Kurz vor elf Uhr war dann das gesamte Streckennetz wieder in Betrieb.

Die erste, um 4.41 Uhr, aus dem VAG Zentrum ausfahrende Straßenbahn musste auf dem Weg zur Haltestelle "Am Lindenwäldle" vor dem Überqueren der Opfinger Straße anhalten, da sie an der Kreuzung keine automatische Freifahrt erhielt. Die Halteposition des Stromabnehmers lag dabei unmittelbar vor einem sogenannten "Streckentrenner", der die Stromversorgung des Stadtbahnnetzes in verschiedene separate Abschnitte trennt. An dieser Stelle kam es zu einer punktuellen elektrischen Überlastung und damit verbunden zu einer lokal starken Erhitzung des Fahrdrahts, sodass er abriss.

An dieser Stelle ist, nachdem diese jahrzehntelang völlig unauffällig gewesen war, zweimal in kurzer Zeit ein solcher Schaden aufgetreten. Nach dem Schaden vom 4. Februar wurde bei der VAG nach möglichen Ursachen geforscht. Unter anderem wurden auf dem Gelände des VAG Zentrums Versuchsanordnungen des Oberleitungsabschnitts aufgebaut, um den Schadensverlauf nachvollziehen zu können und, um Verbesserungsmöglichkeiten zu erproben.

Bevor diese und weitere Untersuchungen abgeschlossen waren kam es heute zu einem zweiten, vergleichbaren Schadensfall.

Um akute Abhilfe zu schaffen wurde im Rahmen der heutigen Reparaturarbeiten der Streckentrenner, in dessen Bereich der Schaden in beiden Fällen aufgetreten ist, überbrückt, so dass er nicht mehr aktiv ist. Dadurch ist das Risiko eines ähnlichen Vorfalls an dieser Stelle kurzfristig ausgeschlossen.

Dennoch werden weitere Maßnahmen untersucht, um eine dauerhafte Lösung zu finden.

Der Sachschaden beim heutigen Ereignis wird seitens der VAG mir rund 30.000 Euro beziffert.
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