Samstag, 03. Dezember 2016


Oberleitungsschaden: Ursache ermittelt

(lifePR) (Freiburg im Breisgau, ) Der Oberleitungsschaden, der am Mittwoch, 4. Februar, den Stadtbahnverkehr in Freiburg zwischen 4.41 Uhr und kurz vor 8 verhinderte, wurde durch eine lokale elektrische Überlast verursacht.

Die erste, um 4.41 Uhr, aus dem VAG Zentrum ausfahrende Straßenbahn musste auf dem Weg zur Haltestelle "Am Lindenwäldle" vor dem Überqueren der Opfinger Straße anhalten. Durch eine unglückliche Verkettung von Halteposition des Stromabnehmers unmittelbar vor einem sogenannten "Streckentrenner", der die Stromversorgung des Stadtbahnnetzes in verschiedene separate Abschnitte trennt, sowie Kälte und Raureif an der stromführenden Oberleitung, kam es durch eine punktuelle elektrische Überlastung zu einer lokal starken Erhitzung des Fahrdrahts, die diesen zum Schmelzen brachte, sodass er abriss.

Unmittelbar nach dem Schadensereignis machten sich die Fahrleitungstechniker der VAG auf den Weg, den Schaden zu beheben. Gegen 7.45 Uhr fuhren dann 47 Stadtbahnfahrzeuge aus dem Betriebshof an der Besançonallee aus. Um ein zügiges Ausfahren zu ermöglichen, sperrte die Polizei immer wieder kurzzeitig den Verkehr auf der Besançonallee.

Bei dem Vorfall entstand ein Schaden an dem Stromabnehmer einer Straßenbahn. Den reinen Sachschaden am Stromabnehmer schätzt die VAG auf rund 14.000 Euro. Weitere Schäden sind nicht zu beklagen.

Oberleitungsschäden bei Schienenbahnen können immer wieder einmal vorkommen. Zumeist kommt es durch äußere Einwirkungen zu Schäden, zum Beispiel durch das Streifen oder Hängenbleiben eines Lkw-Aufbaus an der Oberleitung oder durch Baggerarbeiten. Ein direkter elektrischer Schaden an der Oberleitung beziehungsweise. zwischen Oberleitung und Stromabnehmer kommt äußerst selten vor - im Netz der VAG ist dies in den vergangenen 10 Jahren erst zum zweiten Mal aufgetreten.
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