Donnerstag, 24. Juli 2014


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Vermögensdiversifikation ist das A und O in unsicheren Zeiten

Finanzplanung durch professionelle Certified Financial Planner (CFP) helfen bei der Optimierung der Asset Allocation

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Kaum ein Tag ohne neue Hiobsbotschaften: Atom- Katastrophe in Japan, Bürgerkrieg in Libyen, Unruhen im Nahen Osten sowie die Verschuldungskrise in den Peripherieländern des Euroraums halten die Anleger in Atem. Zudem lassen steigende Energiepreise sowie die expansive Geldpolitik der Notenbanken das Schreckgespenst der Inflation wieder umgehen. Viele Anleger sind verunsichert, ob ihre in der Vergangenheit getroffenen Anlageentscheidungen richtig waren. Die Angst vor Vermögensverlusten durch Fehlallokationen ist groß. Charakteristischerweise nimmt mit der Unsicherheit die Volatilität an den Märkten zu, die Anleger mussten in den vergangenen Wochen starke Nerven haben. Bei einer breit gestreuten Vermögensaufteilung auf verschiedene Anlageklassen, wie sie ein professioneller Finanzplaner (CFP) vornimmt, können Verluste vermieden werden.

Private Investoren sollten sich bei ihren Anlageentscheidungen nicht von Emotionen lenken und zu unüberlegten Entscheidungen hinreißen lassen. "Mit einer gezielten Risikostreuung im Hinblick auf einen langen Anlagehorizont ist ihnen am besten gedient", erläutert Arndt H. Stiegeler, Mitglied im Vorstand des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). Gemäß der alten Börsenweisheit "Hin und her macht Taschen leer" ist es nicht ratsam, das Depot aufgrund der immer neuen Krisenmeldungen hektisch umzuschichten. Das ist selten mit Erfolg, aber oft mit anfallenden Gebühren und Provisionen verbunden. Zudem ist die Gefahr groß, im Portfolio einen Risikoposten durch einen anderen auszutauschen.

Steigende Inflation bleibt Unsicherheitsfaktor

Nach einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest haben 37 Prozent der Befragten Angst vor einer steigenden Inflation. Laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist die Inflationsrate in Deutschland im März mit 2,1 Prozent auf dem höchsten Stand seit Oktober 2009. Preistreiber sind vor allem die höheren Energiekosten. Im Euroraum liegt die Teuerungsrate mit 2,7 Prozent noch deutlich höher über der als kritisch angesehenen Zwei-Prozent-Marke, bei der das Preisniveau noch als stabil angesehen wird. Zwar hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins kürzlich um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent angehoben, will jedoch grundsätzlich an der Niedrigzinspolitik weiter festhalten. Die Anleger sorgen sich um die Wertbeständigkeit ihres Ersparten und suchen nach Lösungen für ihr Portfolio, die den realen Wert ihres Kapitals zumindest erhalten.

Ein professionell erstellter Finanzplan kann dem verunsicherten Anleger dabei helfen, entsprechende Defizite im Portfolio aufzudecken. Im Rahmen einer Finanzplanung wird jeder einzelne Vermögenswert einer genauen Analyse unterzogen. Gleichzeitig können verschiedene Risikoszenarien durchgespielt werden. Inflationäre Entwicklungen in verschiedenen Ausprägungsgraden können abgebildet und deren Auswirkungen auf die Vermögenssituation des Anlegers simuliert werden.

"Bei steigender Inflation sollte der Anleger in seinem Anlagemix auf jeden Fall reale Werte wie Immobilien, Aktien und Aktienfonds berücksichtigen. Auch Rohstoffe und Edelmetalle können bei entsprechender Risikoneigung und sorgfältiger Auswahl wichtige Komponenten des Depots sein" rät Stiegeler.

Über eine breite Diversifikation das Risiko minimieren

Die beste Form des Risikomanagements ist eine ausbalancierte Mischung von Vermögenswerten, die in verschiedenen Börsen- und Konjunkturphasen nicht miteinander korrelieren. So kann der Anleger Klumpenrisiken vermeiden und Kursschwankungen in seinem Depot ausgleichen. Dies bestätigt auch eine Studie der WHU-Otto Beisheim School of Management: Durch Diversifikation können Investoren das Risiko im Vergleich zu stark konzentrierten Depots um das Fünffache senken.

Eine umfassende und individuelle Analyse der Vermögenssituation im Rahmen einer professionellen Finanzplanung erleichtert die Optimierung der Asset Allokation. Die ganzheitliche und vernetzte Beratungsphilosophie der Finanzplanung grenzt sich deutlich von den oft dominierenden produkt- und vertriebsorientierten Beratungsansätzen ab. Der Nutzen der Finanzplanung resultiert aus der vernetzten Betrachtung aller für den Kunden relevanten finanziellen Aspekte und berücksichtigt dabei auch unterschiedlichste Risikoszenarien, wie inflationäre oder deflationäre Entwicklungen. Am Ende der Analyse stehen Optimierungsempfehlungen, deren Realisierung und Erfolg über kontinuierliche Kontrollen und Updates sichergestellt werden. Der individuelle Finanzplan wird in regelmäßigen Abständen an veränderte gesamtwirtschaftliche und persönliche Rahmenbedingungen angepasst. "Die Gefahr von Fehlallokationen und somit von Vermögensverlusten kann somit deutlich verringert werden" so Stiegeler.

Der FPSB Deutschland tritt seit seiner Gründung 1997 für die Verbreitung professioneller und qualitativ hochwertiger Finanzplanung ein. Die vom Verband zertifizierten Certified Financial Planner (CFP) repräsentieren aufgrund ihrer Fach- und Methodenkompetenz, der Verpflichtung zur ständigen Weiterbildung und Einhaltung strikter ethischer Grundsätze höchstes Qualitätsniveau in der Finanzdienstleistungsbranche.
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Über den Financial Planning Standards Board Deutschland e.V.

Das Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland) mit Sitz in Frankfurt am Main ist der Zusammenschluss von 1066 Certified Financial Plannern (CFP). Der FPSB Deutschland regelt auch das Zertifizierungsverfahren der der Certified Foundation and Estate Planner (CFEP) als Nachlass- und Erbschaftsplaner in Deutschland. Aktuell sind 94 der insgesamt 1331 Mitglieder des FPSB Deutschland reine CFEP-Zertifikatsträger, 171 haben beide Zertifikate. Die Zertifikatsträger repräsentieren aufgrund ihrer Ausbildung, Erfahrung und stets aktualisiertem Fachwissen höchstes Qualitätsniveau in der Finanzdienstleistungsbranche. Als deren Standesorganisation nimmt der FPSB Deutschland ihre Zertifizierung vor, entwickelt und überprüft die Ausbildungsregeln, erarbeitet die Standards für die finanzplanerische Beratung und deren Umsetzung und überwacht sowohl das ethische Verhalten der CFP bei ihrer Berufsausübung als auch deren laufende Fort- und Weiterbildung.

Der FPSB ist Mitglied im internationalen Netzwerk des FPSB Financial Planning Standards Board Ltd., dem weltweiten Zusammenschluss aller nationalen CFP Organisationen mit rund 133.000 CFP-Zertifikatsträgern in 24 Ländern. Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.fpsb.de

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