Montag, 05. Dezember 2016


Lübeck4Me - das virtuelle Gedächtnis für Lübeck

FH Lübeck entwickelt neues Portal für die Hansestadt

(lifePR) (Lübeck, ) Die Fachhochschule Lübeck (FH Lübeck) und viele Partner aus der Hansestadt arbeiten mit Unterstützung der Possehl-Stiftung an der Entwicklung eines neuen Internet-Portals für Lübeck - dem virtuellen Gedächtnis der Stadt. So jedenfalls betitelt der Projektinitiator Dipl.- Des. Ralf-Ingo Koch, Studiengang Informationstechnologie und Design, Fachbereich Elektrotechnik und Informatik der FH Lübeck das neue geplante Portal "Lübeck4Me".

Lübeck4Me bereitet umfangreiche Informationen der Gegenwart und der Geschichte Lübecks auf und wird diese, in erster Linie historischen Informationen der Hansestadt Lübeck, bündeln und allen Interessierten zugänglich machen. "Zu einem großen Teil sind diese Informationen vorhanden", so Projektinitiator Koch, "sie liegen aber weder digital vor, noch sind sie der Öffentlichkeit zugänglich, weil sie als analoge Grafiken, Pläne oder Fotos in privaten Sammlungen oder tief vergraben in Archiven liegen."

Lübeck4Me wird ein offenes Angebot sein, mobil und gemeinnützig. Es vernetzt alle, die historische Informationen in dieser Form veröffentlichen wollen, öffentliche und private Sammlungen, Museen sowie andere kulturelle Institutionen und städtischen Einrichtungen und bereitet die zur Verfügung gestellten Inhalte auf. Daneben bereitet das Portal aber auch aktuelle und wichtige Gegenwartsinformationen städtischer und privater Einrichtungen vor, die besonders für Ortsfremde essentiell sind. So werden Informationen über den öffentlichen Nahverkehr (Buslinien, Bahnhöfe, Fähranleger ...), für individual Reisende (Parkhäuser und Parkplätze, Tankstellen und Reparatur-Werkstätten, Fahrradverleih ...) und auch über Hotellerie, Gastronomie und dem Einzelhandel erfasst.

Bürgerinnen und Bürger können auf dem kartenbasierten Portal Informationen über ihre Umgebung abfragen. Sie können sich über die Geschichte der Stadt und einzelner Gebäude informieren sowie ihre eigene Familiengeschichte hinterlassen. Gäste nutzen erlebnisorientierte Stadtführungen und werden auf Angebote lokaler Unternehmen aufmerksam gemacht. Grundlage des neuen Portals sind exakte Karten Lübecks in bisher im Web nicht zugänglicher Qualität. Mehr als 6.000 Fotos und Abbildungen des gegenwärtigen und historischen Lübecks sowie Informationen zu den relevanten Bauwerken und Attraktionen sind darin eingebettet. Ob Informationen zu einer Institution oder zu einem bestimmten Haus gesucht werden, Interesse an einer bestimmten Straße besteht oder ob Interessierte einer thematischen Route folgen möchten, das Portal wird alles bedienen.

"Mit Lübeck4Me entwickeln wir ein innovatives Portal, mit dem Stadtgeschichte neu erlebt werden kann." so Prof. Dr. Joachim Litz, Vizepräsident der Fachhochschule Lübeck. "Im Frühjahr 2016 folgt die Applikation für Tablets und Smartphones, so Litz weiter. Damit können Touristen thematischen Rundgängen folgen und mittels der Augmented Reality-Technologie das historische Lübeck virtuell vor sich sehen."

Dr. Jan Lokers, Leiter des Archivs der Hansestadt Lübeck unterstützt das Projekt: "Jeder soll die Möglichkeit haben sich über die Geschichte Lübecks zu informieren. Mit Lübeck4Me kann man auf eine umfangreiche Datenbank mit historischen Fotos und Hintergrundinformationen zugreifen."

"Lübeck4Me bietet die Möglichkeit Inhalte und Sammlungen online zugänglich zu machen. Wir möchten Institutionen sowie die Bürgerinnen und Bürger dazu aufrufen sich daran zu beteiligen", beschreibt Renate Menken, Vorsitzende der Possehl-Stiftung, den Anspruch von Lübeck4Me. "Insbesondere mit dem Internet-Forum sollen weitere Ideen und Vorschläge für das Portal gesammelt werden", so Menken weiter.

Das Portal Lübeck4Me startet im Herbst dieses Jahres. Bis dahin sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen mit ihren Ideen und Vorschlägen zum Inhalt des Portals beizutragen. Auf www.luebeck4me.de können sie mit den Projektverantwortlichen diskutieren.

Lübeck4Me ist ein Projekt der Fachhochschule Lübeck. Es wird finanziert von der Possehl-Stiftung und umgesetzt durch die FHL Projekt-GmbH. Für den dauerhaften Betrieb und die Weiterentwicklung werden gemeinnützige Finanzierungsmodelle entwickelt, deren Erträge in das Projekt zurückfließen.

Für Anfragen zum Projekt steht Projektleiter Dipl. Des. Ralf-Ingo Koch, FH Lübeck per Email und telefonisch unter +49 (451) 48957060 zur Verfügung.
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