Dienstag, 06. Dezember 2016


Hautkrebsrisiko und Solariennutzung stehen nicht in kausalem Zusammenhang

Wissenschaftler kritisiert unsaubere Untersuchungsmethodik der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) -IARC-Bericht fehlerhaft, da unterschiedliche Hauttypen nicht berücksichtigt wurden

(lifePR) (Brüssel, ) Hart ins Gericht geht William B. Grant, einer der weltweit renommiertesten Vitamin-D-Forscher, mit der Methodik, die die Internationale Agentur für Krebsforschung (International Agency for Research on Cancer - IARC) bei ihren Untersuchungen über einen Zusammenhang zwischen Solariennutzung und Hautkrebsrisiko anwendet. "Die IARC hat für eine sogenannte Meta-Analyse insgesamt 19 Studien als Basis herangezogen und kam nach der Datenauswertung zu dem Schluss, dass für die Altersgruppe der unter 35jährigen eine Verbindung zwischen Solariennutzung und Hautkrebsrisiko besteht. Von diesen 19 Studien bezogen sich fünf auf Menschen, die den Hauttyp eins aufweisen. Da dieser Hauttyp genetisch bedingt mit einem höheren Risiko, an Hautkrebs zu erkranken verbunden ist, wird dieser Bevölkerungsgruppe seit jeher dringend geraten, Besonnung - sei es unter dem Solarium oder im Freien - zu vermeiden. Um methodisch sauber zu arbeiten, muss man diese Gruppe gesondert betrachten. Das hat die IARC ganz offensichtlich versäumt", erläutert William B. Grant. Nehme man, so Grant weiter, diese getrennte Betrachtung vor, ergäben sich keine kausalen Zusammenhänge zwischen Solariennutzung und Hautkrebsrisiko.

In einer unlängst in der Fachzeitschrift "Dermato-Endocrinology" beschriebenen Studie stellt Grant die unsaubere Untersuchungsmethodik der IARC ausführlich vor.

Die European Sunlight Association (ESA) ist der europäische Dachverband der Bräunungsindustrie. ESA vertritt derzeit 30 nationale Verbände und Unternehmen aus 17 EU-Mitgliedstaaten, Norwegen, der Schweiz, Russland und den USA. Die ESA hat ihren Sitz in Belgien.

Hinweis:

Eine Zusammenfassung des Artikels "William B. Grant: Critique of the International Agency for Research on Cancer's meta-analyses of the association of sunbed use with risk of cutaneous malignant melanoma, in: Dermato-Endocrinology 1:6, 1-7; November/December 2009" findet sich auf der ESA-Webseite www.europeansunlight.eu zum Download.
Diese Pressemitteilung posten:

European Sunlight Association ASBL, Brussels Office

Die European Sunlight Association (ESA) vertritt nationale europäische Besonnungsverbände und führende Hersteller von Besonnungszubehör. ESA hat aktuell 25 Mitglieder aus 15 Ländern, von denen 14 EU-Mitgliedsstaaten sind. Die Mitgliedschaft der nationalen Verbände und einzelner Unternehmen ermöglicht es ESA nahezu alle Solarienbetreiber, Hersteller und Händler von Besonnungszubehör in Europa zu vertreten.

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer