Sonntag, 04. Dezember 2016


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Lieferfähigkeit nicht eingeschränkt

CO2 -Austritt in Dyrup-Lagerhalle

(lifePR) (Mönchengladbach, ) Am Samstag, 16. August 2008 waren am frühen Morgen als Folge einer Brandbekämpfung in einer Lagerhalle der Dyrup GmbH in Mönchengladbach große Mengen CO2 ausgetreten. Dieses legte sich bedingt durch Windstille über einen Teil der näheren Umgebung und verursachte Atemreizungen und Atemnot bei Anwohnern und Passanten. Dyrup bedauert diesen Vorfall sehr und hat sich mittlerweile bei allen Betroffenen persönlich entschuldigt. Durch die Brandbekämpfung sind weder Schäden am Lager noch an Waren oder Geräten entstanden. Für Kunden des Herstellers bedeutet dies, dass sie sich wie gewohnt auf die volle Lieferfähigkeit verlassen können.

Aus noch ungeklärter Ursache war in der Lagerhalle eine Palette mit Sägespänen in Brand geraten. "Die installierte CO2-Anlage sprang ordnungsgemäß an und erstickte das Feuer", berichtet Geschäftsführer Jürgen David. "Wie, wo und warum dabei eine große Menge des Kohlendioxids entweichen konnte, ist uns un-verständlich." Die volle Funktionstüchtigkeit der CO2-Anlage wurde in zahlreichen Interviews vom leitenden Branddirektor Jörg Lampe, Feuerwehr Mönchengladbach, bestätigt. Die Kriminalpolizei Mönchengladbach nahm am Samstagvormittag die Ermittlungen auf.

"Was die Ermittlungen betrifft, werden wir alles tun, um bei der lückenlosen Aufklärung zu helfen. Auch wir sind sehr daran interessiert, wie es bei einer der modernsten CO2-Anlagen und einem perfekt aufeinander abgestimmten System zur unkontrollierten Entweichung kommen konnte. Eine technische Panne ist für uns nur schwer vorstellbar", so David. Die Ansteuerung der bei Dyrup installierten CO2-Anlage wird alle vier Monate gewartet, alle drei Monate erfolgt die Wartung der Löschanlage. Einmal pro Jahr findet eine Begehung durch die Berufsfeuerwehr statt. Ebenfalls einmal pro Jahr wird durch die VdS Schadenverhütung GmbH der technische Funktionsablauf geprüft.

Tag der offenen Tür informiert Anwohner über Sicherheitseinrichtungen Als Maßnahme gegen den CO2-Austritt wurden fünfzig Häuser evakuiert und das Gebiet im Umkreis von zwei Kilometern abgesperrt. 450 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei und überörtlichen Organisationen waren im Einsatz. 104 Personen wurden ärztlich behandelt und versorgt. Polizeihubschrauber sorgten für eine Verwirblung der Luft, so dass am frühen Nachmittag die Sperrung wieder aufgehoben werden konnte.

"Wir bedauern diesen Vorfall sehr und haben uns öffentlich wie auch durch persönliche Besuche bei den Betroffenen entschuldigt", so David. Mit einem kurzfristig anberaumten, außerordentlichen Tag der offenen Tür soll die Nachbarschaft über die Sicherheitseinrichtungen des Unternehmens informiert werden. Brandschutzexperten sowie Fachleute der Sicherheitseinrichtungen und Prüforganisationen werden mit Vorträgen zu Wort kommen.
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