Samstag, 01. November 2014


Schostakowitschs Sinfonie Nr. 7 zum Dresdner Gedenktag

»FÜR ALLE UMGEKOMMENEN, FÜR ALLE GEQUÄLTEN« - Schostakowitsch Benda

(lifePR) (Dresden, ) Am 12. und 13. Februar wird anlässlich des 67. Jahrestages der Bombardierung Dresdens eine Sinfonie von Dimitri Schostakowitsch auf dem Programm stehen: Die Siebente mit dem Beinamen »Leningrader«. Er selber bezeichnete diese als »mein Requiem«. Schostakowitsch ging es dabei nicht etwa nur um die Darstellung des Leids der Leningrader Bevölkerung während der Besetzung und Blockade der Stadt durch deutsche Truppen 1941-1944, die er selber miterlebte. Es ging ihm auch um die Dokumentation des damaligen heldenhaften Kampfes eines jeden Menschen gegen einen übermächtigen Feind, auch im Inneren des Landes. Somit ist das berühmte Invasionsthema im ersten Satz auch als Ausdruck der permanenten und steigenden Pressur der »Obrigkeit« auf Schostakowitschs Seele zu verstehen. Chefdirigent Michael Sanderling, der das Konzert leiten wird, dazu: »Die Sinfonie handelt vom totalitären System, vom Bild des Bösen, aber eben auch vom Sieg über das Böse und ist somit eine Sinfonie der Tapferkeit«.

So 12.02.2012 | 19.30 Uhr
Mo 13.02.2012 | 19.30 Uhr
5. Philharmonisches Konzert | Festsaal im Kulturpalast

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH
Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 60 »Leningrader«

Michael Sanderling | Dirigent

Karten sind erhältlich in der Ticketcentrale im Kulturpalast am Altmarkt
Mo bis Fr, 10 - 19 Uhr, Sa 10 - 18 Uhr | Tel. +49 (351) 4866-866, Fax +49 (351) 4866-353
ticket@dresdnerphilharmonie.de | www.dresdnerphilharmonie.de
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