Freitag, 01. August 2014


Erleuchte meine Augen - 1. Philharmonisches Konzert mit Tschaikowski, Liszt und Dvorák

(lifePR) (Dresden, ) »ERLEUCHTE MEINE AUGEN« - 13. Psalm

Wir hoffen, auch Sie sitzen mit leuchtenden Augen im Konzert, wenn Sie der Musik des 1. Philharmonischen Konzertes lauschen! Das Programm des 1. Konzerts der philharmonischen Reihe lässt sich mit dem Zitat "Auf Erden herrscht die Liebe, im Himmel die Gnade, und nur in der Hölle gibt es Gerechtigkeit." (Bischof Anaklet, gest. 13. 06. 88 in Rom) im Wesentlichen erfassen.

"Auf Erden herrscht die Liebe....

Dvořáks im Jahr 1889 entstandene 8. Symphonie ist wohl seine heiterste und gelösteste Symphonie: nichts ist mehr zu spüren von der inneren wie äußeren Anspannung, die die einige Jahre zuvor entstandene düster-tragische 7. Symphonie kennzeichnet. Die 8. Sinfonie ist ein leuchtendes Werk in G-Dur, mit vielen poetischen Momenten, das als Beweis dafür gelten kann, von welch großartiger Stimmung und Schaffenskraft Dvorák zeitweise erfüllt war.

....im Himmel die Gnade....

Im Jahr 1855, entstand der 13. Psalm als erster von insgesamt fünf vertonten Lobgesängen. Diese alttestamentlichen Dichtungen wurden König David zugeschrieben und von vielen Komponisten in Musik gesetzt. Speziell der 13. aber, der die Klage und das Vertrauen in großer Not zum Thema hat, erfährt im Laufe seiner Verse eine interessante Wandlung von der Verzweiflung hin zur Lobpreisung Gottes. Und so gestaltet auch Liszt die Vertonung in der Art einer Entwicklung: Die verzweifelten Fragen, die immer wieder mit den Worten "wie lange" beginnen, gipfeln in einem durch eine Instrumentalfuge eingeleiteten Höhepunkt, bevor sie den bittenden Hinwendungen Davids an Gott weichen.

und nur in der Hölle gibt es Gerechtigkeit"

Tschaikowskys Komposition schildert die unglückliche Liebe von Francesca da Rimini, einer Patrizierstochter aus Ravenna zu Paolo, dem Bruder ihres Ehemannes Giancitto, der beide auf frischer Tat ertappt und ermordet. Der Komponist entwarf ein Programm, dass er der sinfonischen Dichtung zugrunde legte. Dem Strang der Handlung folgend, unterteilt Tschaikowsky das Stück in drei Teile. Das Liebespaar wird vom Höllensturm herangetragen (Allegro vivo), um nach der Erzählung Francescas (Andante cantabile) ebenso wieder zu verschwinden (Allegro vivo).

Miguel Harth-Bedoya ist einer der spannendsten und gefragtesten Dirigenten Amerikas der jüngeren Generation und seit über zehn Jahren Chefdirigent des Fort Worth Symphony Orchestra. Den Vokal-Part des Konzerts übernimmt Markus Schäfer, der als Liedinterpret Erfolge in Wien, bei den Schubertiaden in Feldkirch und Schwarzenberg sowie in New York, wo er zusammen mit dem Pianisten Hartmut Höll mit Werken von Schubert und Schumann auftrat, feierte. Unterstützt werden die beiden Künstler von dem auf Anregung von Kurt Masur gegründeten Philharmonischen Chor Dresden.

Sa 01.10.2011 | 19.30 Uhr
So 02.10.2011 | 19.30 Uhr

»ERLEUCHTE MEINE AUGEN« - 13. Psalm
1. Philharmonisches Konzert

PETER TSCHAIKOWSKI (1840 - 1893)
Francesca da Rimini op. 32

FRANZ LISZT (1811 - 1886)
Der 13. Psalm

ANTONÍN DVOŘÁK (1841 - 1904)
Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Miguel Harth-Bedoya | Dirigent
Markus Schäfer | Tenor
Philharmonischer Chor Dresden
Matthias Geissler | Einstudierung

Wir bitten herzlich um Berichterstattung. Pressekarten für berichterstattende Journalisten sind erhältlich unter kontakt@dresdnerphilharmonie.de.

Karten sind erhältlich in der Ticketcentrale im Kulturpalast am Altmarkt
Mo bis Fr, 10 - 19 Uhr, Sa 10 - 18 Uhr | Tel. 0351 / 4 866 866, Fax 0351 / 4 866 353
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