Sonntag, 23. November 2014


Dresdens Klang. Unterwegs

(lifePR) (Dresden, ) Die Dresdner Philharmonie begibt sich mit der Spielzeit 2012 | 2013 auf die Reise zu einem neuen Konzertsaal - Dresdens Klang ist unterwegs in der Stadt. Das Orchester freut sich auf einen international wettbewerbsfähigen Konzertsaal, der mit dem Umbau entstehen wird. Dann kann das Publikum das Orchester in ansprechendem Ambiente bei hervorragender Akustik erleben, und es kommt gleichzeitig in den Genuss von deutlich verbessertem Komfort und Service rund um die Konzerte und Veranstaltungen.

Während der nun beginnenden Umbauphase bespielt das Orchester neue und altbewährte Bühnen.

Neu: der Lichthof des Albertinums und das Große Haus des Staatsschauspiels Dresden, alt bewährt: der Große Saal des Deutschen Hygiene-Museums, die Frauenkirche, die Kreuzkirche, der Kronensaal auf Schloss Albrechtsberg sowie der Große Saal des ICC. Das bedeutet: Auch hinsichtlich der Konzertformate wird es viel Bewährtes und einiges Neues geben.

PHILHARMONIE IN ALBERTINUM UND SCHAUSPIELHAUS

Im Albertinum spielt die Dresdner Philharmonie die Mehrzahl ihrer Sinfoniekonzerte. Die einzigartige Atmosphäre des 2010 eröffneten Lichthofes, der akustisch auf die Erfordernisse einer Konzertsituation eingestellt wird, verlangt geradezu nach außergewöhnlichen Konzertereignissen.

Durch die erstmalige Zusammenarbeit von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Dresdner Philharmonie wird außerdem die ursprüngliche Konzeption des Museums, ein Haus der Künste zu sein, ein weiteres Stück verwirklicht. Musikalisch begegnet das Publikum hier Michael Sanderling, Kurt Masur und Jan Vogler, Markus Poschner, Rafael Frühbeck de Burgos, Yuri Temirkanow, Juanjo Mena und René Pape, Tzimon Barto und nicht zu vergessen: Charlie Chaplin und Helmut Imig. Im Anschluss an vier Samstags-Konzerte findet das neue Format, der EPILOG, der mal ein musikalischer Nachtrag, mal ein Gespräch mit den Künstlern sein wird, statt. Vor ausgewählten Konzerten findet die Reihe KÜNSTLER IM GESPRÄCH im bewährten Format jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn ihre Fortsetzung.

In der Spielzeit 2012 | 2013 stellt Chefdirigent Michael Sanderling im Großen Haus des Schauspielhauses ausgezeichnete junge Künstler mit den Werken großer Meister vor: Es spielen Sophie Pacini, Alexej Gorlatch, Florian Uhlig, Herbert Schuch und Alexander Schimpf die fünf Klavierkonzerte von Ludwig van Beethoven. Der diesjährige KOMPONIST & INTERPRET Fazil Say ist gemeinsam mit Gabor Boldoczki zu Gast und stellt sein Werk dem Publikum vor. Der Ehrendirigent und anlässlich seines 85. Geburtstags diesjähriger ARTIST IN RESIDENCE Kurt Masur spielt hier Ludwig van Beethovens Sinfonien Nr. 4 und 5. In dieser Spielzeit wird der Maestro insgesamt drei Konzerte leiten, in denen die Sinfonien Ludwig van Beethovens Nr. 1 bis 7 auf dem Programm stehen. Weiterhin wird er mit dem Orchester in Deutschland in Berlin, Köln, Düsseldorf und München gastieren.

PHILHARMONIE IN DER FRAUENKIRCHE

Die Frauenkirche ist für die Dresdner Philharmonie ein erprobter Spielort. In ihrer 8. Spielzeit an diesem besonderen Ort spielt sie an sechs Terminen, samstags um 20.00 Uhr. Neben Wayne Marshall, der gemeinsam mit den Blechbläsern der Philharmonie ein Konzert bestreitet, stehen Sir Neville Marriner mit Wolfgang Hentrich sowie Ingo Metzmacher mit Bruckners Sinfonie Nr. 8 am Pult des Orchesters. Ein Sonderkonzert mit Anne-Sophie Mutter und Rafael Frühbeck de Burgos rundet den Konzertplan in der Frauenkirche ab. Außerdem: Die Eintrittspreise für die Frauenkirche wurden gesenkt und den regulären Konzertpreisen angepasst.

À LA CARTE-KONZERTE

In diesem Jahr bietet die Dresdner Philharmonie ihren Abonnenten die Möglichkeit, ihre Anrechte mit der à la carte-Option zu erweitern. Das heißt: Das Anrecht kann aus der Auswahl der à la carte- Konzerte auf bis zu 9 Konzerte zum Anrechtsrabatt erweitert werden.

Fünf Konzertprogramme in ICC, Schauspielhaus und Kreuzkirche stehen zur Auswahl: Im November leitet Sebsatian Weigle Anton Bruckners Sinfonie Nr. 9, und beim »Te deum« stehen Christiane Libor, Christa Mayer, Christian Elsner und Georg Zeppenfeld als Solisten an seiner Seite. Im selben Monat gibt es die Möglichkeit, Kurt Masur mit einem seiner Beethoven Konzerte im Schauspielhaus zu erleben. Zum Dresdner Gedenktag dirigiert Michael Sanderling in der Kreuzkirche Werke von Modest Mussorgsky und Dmitri Schostakowitsch, Solist ist Matthias Goerne, die Philharmonischen Chöre sind ebenfalls dabei. Im März 2013 gastiert dann der Visionär der historischen Aufführungspraxis Reinhard Goebel mit zwei Programmen - einem klassischen und einem barocken - bei der Dresdner Philharmonie und der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Markus Poschner, Erster Gastdirigent der Dresdner Philharmonie, setzt seinen Zyklus BEETHOVEN, DER REVOLUTIONÄR in der dritten Saison fort: Im Internationalen Congress Center stellt er seine Interpretation der Vierten Sinfonie vor - gespiegelt in einem Werk des frühen 20. Jahrhunderts, Alexander Zemlinskys »Die Seejungfrau«. Im Albertinum stellt er Strawinskys »Le Sacre de printemps« Ludwig van Beethovens 8. Sinfonie gegenüber.

PHILHARMONIE IM MUSEUM

Vermehrt spielt das Orchester in diesem Jahr im Hygiene-Museum: Fortgesetzt wird die von Wolfgang Hentrich konzipierte Reihe DRESDNER ABENDE. Unter Beteiligung ausgewählter Gästen wie Ivan Ženatý spielt das Philharmonische Kammerorchester unter anderem eine Hommage an Othmar Schoeck und ein Komponistenportrait von Peteris Vasks.

Neue Konzertformate sind die MUSEUMS-MATINÉE und die BLAUE STUNDE, jeweils am Sonntag im Großen Saal. Im Rahmen dieser Formate gibt es gut einstündige Orchesterkonzerte unter anderem mit Werken von Mozart, Beethoven und Mendelssohn. Es musizieren Chefdirigent Michael Sanderling, Kolja Blacher, Michail Simonyan, Michael Francis, Santtu-Matias Rouvali, Andreas Boyde und weitere Gäste. Eine Stunde vor Konzertbeginn laden wir die Konzerbesucher morgens (ab 10.00 Uhr) zu einer Tasse Kaffee und einem Croissant, nachmittags (ab 16.00 Uhr) zu einer Tasse Tee oder einem Glas Wein mit einem kleinen Snack ein. Das Musikspielzimmer zieht ebenfalls in das Deutsche Hygiene-Museum um und findet an vier Sonntagen begleitend zu den Museums-Matinéen statt.

Zwei besondere, groß besetzte KAMMERMUSIKEN mit Musikern der Dresdner Philharmonie vervollständigen die Programmpalette. Auf dem Spielplan befinden sich Werke von Prokofjew, Mussorgsky, Strauss und Mozart.

Streiflicht ARMENIEN

Die politischen Ereignisse der letzten 100 Jahre haben Armenien an die Peripherie unserer Wahrnehmung herangerückt - Zeit, einen wenn auch nur punktuellen Blick auf die Musikkultur dieses Landes zu werfen: Auf eine Musikkultur, die bis ins 19. Jahrhundert primär liturgisch und vokal geprägt war, aber durch den Kontakt armenischer Komponisten zu Europa sich den westlichen Einflüssen nicht verschloss. Aram Chatschaturjan, der übrigens am 6., 7. und 8. November 1964 die Dresdner Philharmonie im Deutschen Hygiene-Museum dirigierte, war der erste Komponist, der Armenien eine musikalische Stimme in der Welt der klassischen Musik gab. Jüngere armenische Komponisten haben einen neuen ästhetischen Weg eingeschlagen: Statt mit folkloristischen Bezügen beschäftigen sie sich mit den jahrhundertealten Traditionen, suchen nach Ursprünglichkeit, versuchen, die Wurzeln der eigenen Kultur und Identität freizulegen. Zu Gast in der Reihe: der junge armenische Dirigent Sergey Smbatyan, Geiger Mikhail Simonyan, Yuri Temirkanow und Jan Vogler - als Solist des für ihn komponierten Cellokonzerts von Tigran Mansurian. Folgen Sie der Dresdner Philharmonie auf dieser kleinen Entdeckungsreise!

WAGNER IN DRESDEN

2013 jährt sich der Geburtstag Richard Wagners zum 200. Mal. Um seine Bedeutung für die Stadt Dresden zu würdigen, haben sich Semperoper, Staatskapelle, Dresdner Philharmonie und weitere Institutionen von Stadt und Freistaat zusammengeschlossen, um das Jubiläumsjahr unter dem Titel »Wagner in Dresden« zu begehen. Von 1842 - 1849 lebte und wirkte Richard Wagner in Dresden als Hofkapellmeister, und neben seinen bahnbrechenden Opernkompositionen »Rienzi«, »Der fliegende Holländer« und »Tannhäuser« machte er durch seine radikalen politischen und ästhetischen Schriften von sich reden. Sein offenes, gar tätliches Engagement für die Revolution von 1848 / 49 trübte das Verhältnis zu seinem Dienstherren und zwang ihn schließlich zur Flucht ins Schweizer Exil. Richard Wagner hat kaum etwas für Sinfonieorchester komponiert, aber viele Komponisten beeinflusst, die seine Ideen in die Instrumentalmusik getragen haben. Einige dieser Aspekte wollen wir streifen, und, exemplarisch für eine zeitgenössische Auseinandersetzung mit Wagner, ein Werk des Leipziger Komponisten Bernd Franke aufführen. Um sein Opernschaffen kommt aber auch die Dresdner Philharmonie nicht herum. An zwei Abenden widmet René Pape sich unter der Leitung von Juanjo Mena ausgewählten Opernexzerpten.

PHILHARMONIE AUF SCHLOSS ALBRECHTSBERG

Klassiker des Repertoires und weniger Bekanntes, ungewöhnliche Besetzungen, Uraufführungen und ein Geburtstagskonzert für Richard Wagner stehen auf dem Programm der Kammerkonzertreihe.

Sie findet wie gewohnt jeweils am Mittwoch und Sonntag auf Schloss Albrechtsberg ihre Fortsetzung.

PHILHARMONIE CARD UND WAHL-ABO 4

Um dem Bedürfnis des heutigen, gerade jüngeren Publikums nach größerer Flexibilität entgegen zu kommen führen wir in dieser Spielzeit die PhilharmonieCard ein. Inhaber erhalten auf alle Veranstaltungen der Dresdner Philharmonie 20% Rabatt (außer bei Sonder-, Silvester- und Neujahrskonzerten) und können für beliebig viele Konzerte jeweils eine rabattierte Karte im Vorverkauf oder an der Abendkasse erwerben. Die PhilharmonieCard ist eine Konzertsaison gültig und kostet pro Saison 12 Euro.

Die Wahlabonnements werden vereinfacht und zusammengelegt in ein Wahlabonnement 4.

Das heißt für die Besucher: ab der Buchung von 4 Konzerten, die aus dem Konzertplan wählbar sind, kann ein Rabatt von 25% in Anspruch genommen werden.
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