Freitag, 09. Dezember 2016


Früherer württembergischer Diakonie-Chef wird 75 Jahre alt

Jens Timm gestaltete Sozialpolitik maßgeblich mit

(lifePR) (Stuttgart, ) Oberkirchenrat i. R. Jens Timm, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg, feiert am kommenden Freitag, 13. März, seinen 75. Geburtstag. Der Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse stand elf Jahre, bis 2004, an der Spitze des Diakonischen Werks Württemberg. Er hat in dieser Zeit die Sozialpolitik in Baden-Württemberg wesentlich mitgestaltet. Noch heute ist er in Diakonie und Kirche aktiv.

1993 wurde Jens Timm Hauptgeschäftsführer, 2002 Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg. Im Verlauf seiner Amtszeit wurde das Diakonische Werk Württemberg umfassend modernisiert. Inhaltlich prägte er das Profil einer "Lobby für Arme und Entrechtete in unserer Gesellschaft". Gleichzeitig war Jens Timm Vertreter der Diakonie im Oberkirchenrat der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. In dieser Position hat er sich den Herausforderungen der deutschen Sozialpolitik in Wort und Tat gestellt und die Geschicke der Landeskirche und der Diakonie maßgeblich mitbestimmt.

Der gebürtige Hamburger studierte zunächst Naturwissenschaften und Sport, später evangelische Theologie. Nach dem Vikariat in Barsbüttel bei Hamburg und in Bogotà/Kolumbien wurde er Stipendienreferent des Deutschen Nationalkomitees des Lutherischen Weltbundes und des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche in Deutschland. Nach sechsjähriger Gemeindetätigkeit in Bietigheim-Buch wurde Jens Timm Leiter der Abteilung "Brot für die Welt" im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland. Ab 1987 war er sechs Jahre lang Dekan des Kirchenbezirks Böblingen, bevor er 1993 ins Diakonische Werk Württemberg wechselte.

Jens Timm engagierte sich vielfältig für die weltweite Ökumene. Nach der Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes 1997 in Hongkong wurde Jens Timm als deutscher Vertreter in das Projektkomitee des Lutherischen Weltbundes berufen. Im selben Jahr übernahm er den Vorsitz des Hauptausschusses des Deutschen Nationalkomitees. Zahlreiche Reisen und Besuche bei Partnergemeinden waren mit seiner internationalen Arbeit verbunden. Von 1999 bis Ende 2000 war Jens Timm Vorsitzender der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg und ist nun deren Ehrenvorsitzender.

Noch heute ist er ehrenamtlich in Kirchengemeinden aktiv. Beinahe jeden Sonntag ist er als Prediger im Land unterwegs. In die Vorbereitung der Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LWB) Ende Juli vergangenen Jahres war er ebenfalls eingebunden als Mitglied im Beirat des LWB.

Jens Timm lebt mit seiner Frau in Schlierbach bei Kirchheim/Teck. Er hat zwei erwachsene Kinder und drei Enkelkinder.
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Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e.V.

Das Diakonische Werk Württemberg mit Sitz in Stuttgart ist ein selbstständiges Werk und der soziale Dienst der Evangelischen Landeskirche und der Freikirchen. Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes unterstützt der Wohlfahrtsverband im Auftrag des Staates hilfebedürftige Menschen. Das griechische Wort "Diakonia" bedeutet "Dienst". Die Diakonie in Württemberg ist ein Dachverband für über 2.000 Einrichtungen und Dienste. Über 45.000 hauptamtliche Mitarbeiter und mehr als 35.000 Ehrenamtliche betreuen über 275.000 Menschen in Beratungsstellen oder Einrichtungen, in denen sie leben. Es sind Kinder, Jugendliche und Familien, Menschen mit Behinderungen, alte und pflegebedürftige Menschen, Arbeitslose, Wohnungslose, Überschuldete und andere Arme, Suchtkranke, Migranten und Flüchtlinge sowie Mädchen und Frauen in Not. Täglich erreicht die württembergische Diakonie über 100.000 Menschen.

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