Mittwoch, 07. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 150305

Weltfrauentag: Bundesbürger sehen Defizite bei der Gleichberechtigung

Repräsentative Umfrage im Auftrag von DW-TV

(lifePR) (Bonn, ) Die Deutschen sehen bei der Gleichberechtigung im Beruf noch große Defizite. Nur 23 Prozent der Bundesbürger halten Frauen und Männer in diesem Bereich für gleichberechtigt. Während 28 Prozent der Männer meinen, dass berufliche Gleichberechtigung erreicht sei, sind es bei den Frauen lediglich 19 Prozent. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage, die der deutsche Auslandsrundfunk DW-TV anlässlich des Weltfrauentags beim Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap in Auftrag gegeben hat.

Am stärksten sehen die über 60-Jährigen die Gleichberechtigung im Beruf verwirklicht (29 Prozent), bei den 30- bis 44-Jährigen sind es nur 17 Prozent.

Am ehesten scheinen die Geschlechter heute in der Familie gleichberechtigt zu sein: 66 Prozent der Bundesbürger sind dieser Ansicht (64 Prozent der Frauen; 69 Prozent der Männer).

Ein ähnliches Ergebnis gibt es für den Bereich Politik: 63 Prozent der Bundesbürger halten hier die Gleichberechtigung für gegeben, wobei deutliche Unterschiede zwischen Männern (69 Prozent) und Frauen (56 Prozent) bestehen.

Am 3. und 4. März 2010 hatte Infratest dimap für DW-TV 1.000 Bundesbürger (Wahlberechtigte ab 18 Jahren) zu ihrer Einstellung zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen in Deutschland befragt.
Diese Pressemitteilung posten:

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer