Samstag, 10. Dezember 2016


Ein Jahr Rentenpaket - Vertreterversammlung zieht Bilanz

(lifePR) (Bad Reichenhall, ) .
- Vorsitzender Zellner: „Zahl der Antragseingänge gestiegen - Rentenpaket zeigt Wirkung“
- Alternierender Vorsitzender Brandl: “Trotz guter Einnahmen werden die Ausgaben weiter steigen - ein Ende des großen Guthabens ist absehbar “


„Mit der Einführung des Rentenpakets ist die Zahl der Rentenanträge deutlich angestiegen. Das Rentenpaket zeigt Wirkung“, so Günter Zellner, Vorsitzender der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd und zugleich auch Vorsitzender der DGB-Region Oberbayern-Südost, heute in der Rehabilitationsklinik Bad Reichenhall zur Sitzung der Vertreterversammlung. „Bis Juni 2015 sind mehr als 12.000 Anträge zur abschlagsfreien Rente ab 63 Jahren eingegangen und knapp 360.000 Fälle zur Mütterrente wurden bearbeitet“, so Zellner.

Zellner weiter: „Durch das Rentenpaket können sich viele Menschen über einen früheren Rentenbeginn oder eine erhöhte Rente freuen. Wir brauchen jedoch eine langfristige Stabilisierung der künftigen Renten. Die steigenden Ausgaben werden zu einem Rückgang der Reserve führen.“

Hermann Brandl, alternierender Vorsitzender der Vertreterversammlung zugleich Geschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw), Bezirksgruppe Oberpfalz, fügte hinzu: „Wir dürfen die aktuell gute Kassenlage nicht falsch interpretieren. Das gute Finanzpolster liegt an der guten wirtschaftlichen Lage der vergangenen Jahre. Bereits jetzt ist absehbar, dass die Ausgaben steigen werden und ein Ende des Finanzpolsters in Sicht ist.“

Beide wiesen nochmals auf die im Herbst 2014 verabschiedete Resolution der Vertreterversammlung hin, die bereits auch auf Bundesebene übernommen wurde und gegenüber der Bundesregierung vertreten wird. Sie forderten die Politik nochmals auf: „die richtigen Weichen zur richtigen Zeit zu stellen und die Mindestnachhaltigkeitsrücklage zu erhöhen.“ Dabei mahnten sie eine nachhaltige Finanzierung an, um die Renten der jungen Generation zu stabilisieren.

Als weiteren Tagesordnungspunkt legte der Vorstand der DRV Bayern Süd die Jahresrechnung, quasi die Bilanz des Rentenversicherungsträgers, zur Prüfung und Genehmigung ihrer Vertreterversammlung vor. Zellner hob dabei die geringen Verwaltungsausgaben von weniger als zwei Prozent hervor: „Diese Zahlen zeigen ganz deutlich, wie wirtschaftlich wir mit den uns anvertrauten Geldern umgehen. Dies gilt insbesondere im Vergleich zu anderen Sozialversicherungsträgern und vor allem zu privaten Versicherungsunternehmen.“

Die Vertreterversammlung setzt sich aus ehrenamtlichen Vertretern der Versicherten, Rentner und Arbeitgeber zusammen, die so ihre Beitragsgelder selbst verwalten. Sie ist das oberste Organ der DRV Bayern Süd, die als Körperschaft des öffentlichen Rechts nach dem Prinzip der Selbstverwaltung organisiert ist.

Die Vertreterversammlung nutzte die Gelegenheit um die Arbeit der Klinik zu würdigen. Seit Jahren hilft sie kranken Menschen mit pneumologischen und orthopädischen Erkrankungen dabei, mit einer Rehabilitation wieder eine neue Perspektive zu erhalten. Auf dem Gebiet der lebensbedrohlichen Lungenkrankheit, COPD, ist die Klinik in besonders herausragender Weise deutschlandweit führend.
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Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd

90 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland sind in der Gesetzlichen Rentenversicherung versichert. Die Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd ist als Gesetzlicher Rentenversicherungsträger in den Regierungsbezirken Niederbayern, Oberbayern und der Oberpfalz zuständig. Sie erbringt Leistungen zur Rente und Rehabilitation und verwaltet einen der größten öffentlichen Haushalte in Bayern. In den Verwaltungen und Kliniken sind mehr als 3300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

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