Mittwoch, 07. Dezember 2016


Multiple Sklerose: Neue Broschüre informiert über "Die Symptomatische Therapie"

In der aktuellen, rechtzeitig zum Welt MS Tag 2015 veröffentlichten Broschüre "Die Symptomatische Therapie" werden die häufigsten MS-Symptome beschrieben und ihre Therapiemöglichkeiten erläutert

(lifePR) (Hannover, ) Der Bundesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft hat in Zusammenarbeit mit der AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg, diesen neuen Ratgeber entwickelt. Ob Sehstörungen, eine Blasenschwäche, Schmerzen, eine abnorme Erschöpfbarkeit (Fatigue), versteifte Muskeln, Zittern oder Schlafstörungen, kognitive Einschränkungen, Depressionen - je nachdem an welchen Orten und in welchem Ausmaß das Zentrale Nervensystem im Gehirn und/oder im Rückenmark geschädigt ist, stellen sich diese unterschiedlichen Krankheitszeichen ein und können die Leistungsfähigkeit, die Mobilität, die Teilhabe am sozialen Leben oft empfindlich einschränken und den Alltag mehr oder weniger stark beeinträchtigen.

Die Symptomatische Therapie, die ein wichtiger Baustein eines umfassenden Behandlungskonzeptes der Multiplen Sklerose ist, hat insbesondere auch für die progredienten Verlaufsformen eine große Bedeutung. Ihr Ziel ist es "die funktionellen Fähigkeiten der Patienten, die durch einzelne oder eine Kombination von Symptomen eingeschränkt sind, wiederherzustellen, zu verbessern, eine Verschlechterung zu verlangsamen sowie mögliche Komplikationen dieser Symptome zu vermeiden. Insgesamt soll damit eine Steigerung der Lebensqualität der MS-Betroffenen erzielt werden", heißt es in der aktuellen Leitlinie zur Diagnose und Therapie der MS der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).

In der attraktiv gestalteten gleichnamigen DMSG-Broschüre finden sich, neben der ausführlichen Beschreibung der jeweiligen Symptome und ihrer Behandlungsmöglichkeiten, immer auch direkte Hinweise auf weiterführende DMSG-Informationen sowie eine knappe Zusammenfassung der wichtigsten Infos zum Symptom und der Therapieoption. Ein vierseitiger Exkurs beschäftigt sich mit den Möglichkeiten der Traditionellen Chinesischen Medizin im Hinblick auf MS bedingte Symptome. Darüber hinaus berichten fünf MS-Erkrankte wie sie mit "ihrem" Symptom leben.

Dank gebührt Prof. Dr. med. Thomas Henze, Mitglied im Ärztlichen Beirat des DMSG-Bundesverbandes, und Dr. med. Ulrich März, die mit ihrer langjährigen Erfahrung "Die Symptomatische Therapie" wissenschaftlich begleitet haben sowie dem Dachverband und dem Landesverband Nord-West der BKK für die Übernahme der Layout- und Druckkosten.

Die Broschüre kann sowohl im Online-Shop unter www.dmsg.de als auch in den Geschäftsstellen der DMSG-Landesverbände bestellt werden.
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Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.

Der DMSG-Bundesverband e.V., 1952/1953 als Zusammenschluss medizinischer Fachleute gegründet, vertritt die Belange Multiple Sklerose Erkrankter und organisiert deren sozialmedizinische Nachsorge.

Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft mit Bundesverband, 16 Landesverbänden und derzeit 900 örtlichen Kontaktgruppen ist eine starke Gemeinschaft von MS-Erkrankten, ihren Angehörigen, 4.230 engagierten ehrenamtlichen Helfern und 245 hauptberuflichen Mitarbeitern. Insgesamt hat die DMSG 45.000 Mitglieder.

Mit ihren umfangreichen Dienstleistungen und Angeboten ist sie heute Selbsthilfe- und Fachverband zugleich, aber auch die Interessenvertretung MS-Erkrankter in Deutschland. Schirmherr des DMSG-Bundesverbandes ist Christian Wulff, Bundespräsident a.D.

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems (Gehirn und Rückenmark), die zu Störungen der Bewegungen, der Sinnesempfindungen und auch zur Beeinträchtigung von Sinnesorganen führt.

In Deutschland leiden nach aktuellen Zahlen des Bundesversichewrungsamtes rund 200.000 Menschen an MS. Trotz intensiver Forschungen ist die Ursache der Krankheit nicht genau bekannt.

MS ist keine Erbkrankheit, allerdings spielt offenbar genetische Veranlagung eine Rolle. Zudem wird angenommen, dass Infekte in Kindheit und früher Jugend für die spätere Krankheitsentwicklung bedeutsam sind. Welche anderen Faktoren zum Auftreten der MS beitragen, ist ungewiss.

Die Krankheit kann jedoch heute im Frühstadium günstig beeinflusst werden.

Weltweit sind schätzungsweise 2,5 Millionen Menschen an MS erkrankt.

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