Mittwoch, 07. Dezember 2016


DMSG-Internettool „MS behandeln“ – jetzt auch in englischer Sprache

Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft bietet Update auf www.dmsg.de

(lifePR) (Hannover, ) Nur ein Klick mit der Maus und das deutschsprachige Internettool "Multiple Sklerose behandeln" verwandelt sich in die englischsprachige Version "Treating MS" und wird damit zu einem international anwendbaren Programm zur unabhängigen fachkundigen Information über die aktuellen Therapieoptionen für MS-Erkrankte. Das von DMSG-Bundesverband und AMSEL, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg, entwickelte umfangreiche multimediale Projekt wurde in enger Kooperation mit der European Multiple Sclerosis Platform (EMSP) jetzt ins Englische übersetzt und anlässlich der EMSP-Jahreskonferenz in Warschau vorgestellt. Unter www.dmsg.de sowie unter www.emsp.org. kann der Nutzer nun die von ihm bevorzugte Sprachversion auswählen.

Gerade in den letzten Jahren haben neue medikamentöse Therapien beim schubförmigen Verlauf sowie symptomatische Behandlungsoptionen bei chronisch-progredientem Verlauf eine rasante Entwicklung genommen. Oftmals fehlt im Arzt-Patienten-Gespräch die Zeit für ausführliche Erläuterungen zur Behandlungsempfehlung. Dies hat zur Folge, dass Patienten den Nutzen der Therapie und die Wirkweise im Körper zu wenig erkennen und beispielsweise aufgrund von Nebenwirkungen die Therapie abbrechen. "MS behandeln" soll hier Abhilfe schaffen und gibt MS-Erkrankten die Möglichkeit, Therapien und ihre Auswirkungen besser zu verstehen. Zudem können die verschiedenen Therapien miteinander verglichen werden. Ziel des Tools ist der aufgeklärte, informierte Patient, der auf Augenhöhe mit seinem Arzt über Behandlungsoptionen diskutieren und mitentscheiden kann. Mit "Treating MS" wird das weltweit vorbildliche Informationstool für einen internationalen Nutzerkreis zugänglich.

Die dargestellten Behandlungsformen sind in sechs Hauptbereiche gegliedert:

Schubtherapie, Verlaufsmodifizierende Therapie, Symptomatische Therapie, Rehabilitationsverfahren, Entspannungsverfahren und Alternative Therapien.

Die Informationen werden in Form von Texten, Aufzählungen und Tabellen dargeboten, die mit vertonten 2D- und 3-D-Animationen, Infofilmen und Fotos anschaulich illustriert werden. Ein Moderator führt durch das Tool.

Fachlich begleitet wurde "MS behandeln" von ausgewiesenen MS-Experten: Prof. Dr. med. Ralf Gold, Direktor der Neurologischen Klinik der Ruhr-Universität Bochum und Vorstandsmitglied im Ärztlichen Beirat des DMSG-Bundesverbandes sowie Prof. Dr. med. Peter Flachenecker, Chefarzt der Neurologischen Rehabilitationsklinik Bad Wildbad, Vorstandsmitglied im Ärztlichen Beirat des DMSG-Bundesverbandes und Vorsitzender des Ärztlichen Beirates der AMSEL.
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Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.

Der DMSG-Bundesverband e.V., 1952/1953 als Zusammenschluss medizinischer Fachleute gegründet, vertritt die Belange Multiple Sklerose Erkrankter und organisiert deren sozialmedizinische Nachsorge.

Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft mit Bundesverband, 16 Landesverbänden und derzeit 900 örtlichen Kontaktgruppen ist eine starke Gemeinschaft von MS-Erkrankten, ihren Angehörigen, 4.230 engagierten ehrenamtlichen Helfern und 245 hauptberuflichen Mitarbeitern. Insgesamt hat die DMSG 45.000 Mitglieder.

Mit ihren umfangreichen Dienstleistungen und Angeboten ist sie heute Selbsthilfe- und Fachverband zugleich, aber auch die Interessenvertretung MS-Erkrankter in Deutschland. Schirmherr des DMSG-Bundesverbandes ist Christian Wulff, Bundespräsident a.D.

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems (Gehirn und Rückenmark), die zu Störungen der Bewegungen, der Sinnesempfindungen und auch zur Beeinträchtigung von Sinnesorganen führt.

In Deutschland leiden nach aktuellen Zahlen des Bundesversicherungsamtes mehr als 200.000 Menschen an MS. Trotz intensiver Forschungen ist die Ursache der Krankheit nicht genau bekannt.

MS ist keine Erbkrankheit, allerdings spielt offenbar genetische Veranlagung eine Rolle. Zudem wird angenommen, dass Infekte in Kindheit und früher Jugend für die spätere Krankheitsentwicklung bedeutsam sind. Welche anderen Faktoren zum Auftreten der MS beitragen, ist ungewiss.

Die Krankheit kann jedoch heute im Frühstadium günstig beeinflusst werden.

Weltweit sind schätzungsweise 2,5 Millionen Menschen an MS erkrankt.

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