Mittwoch, 24. August 2016


Was wäre oben ohne…?

Warum die Dachdecker-Ausbildung Zukunft hat

(lifePR) (Hamburg, ) Wer die berühmte Frage „Was wäre, wenn…“ einmal am Beispiel des Dachdeckerberufs durchspielt, wird sehr schnell erfahren, dass es nicht „ohne“ geht.

Dachdecker – und zunehmend auch Dachdeckerinnen - sind nicht nur Handwerker, die Ziegel aufs Dach legen. Dazu wäre keine dreijährige Ausbildung notwendig. Im Laufe der über 800-jährigen Geschichte des Dachdeckerhandwerks wurde aus den Schiefer- und Ziegeldeckern von einst ein Gewerk, ohne das es kein wetterfestes Dach über dem Kopf gäbe, die Klimaerwärmung noch schneller fortschreiten würde und die zuverlässige Nutzung der Sonnenkraft kaum möglich wäre. Um nur drei Beispiele zu nennen.

„Der gesamte Bereich der Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik gehört zu unseren Aufgaben“, so der Sprecher der Dachdecker-Innung Hamburg. „Und schon deshalb sind wir nicht ,ganz ohne‘“, verrät er schmunzelnd.

Die komplette Gebäudehülle, vom Fundament über die Außenwände bis zum Dach, muss so angelegt sein, dass sie nicht nur einen Wind- und Wetterschutz bietet, sondern das Gebäude zu einem „Wärmespeicher“ aufwertet. Dachdecker sorgen mit einer Fundamentabdichtung, mit entsprechender Wärmedämmung des Daches oder der obersten Geschossdecke sowie mit vorgehängten hinterlüfteten Fassadensystemen für eine Gebäudehülle, die den Transmissions-Wärmeverlust in möglichst engen Grenzen hält. Denn jeder Kubikmeter Gas, jeder Liter Öl und jedes kW Strom, das nicht verbraucht wird, ist ein wertvoller Beitrag zur Umweltentlastung.

„Oben ohne“ Solartechnik wäre eine Energiewende undenkbar. Das Dachdeckerhandwerk mit seinen engagierten Handwerkerinnen und Handwerkern gewährleistet, dass Strom und Warmwasser vom Dach zuverlässig fließen. Denn Solarmodule gelten grundsätzlich als Elemente der Dacheindeckung und müssen daher nach dem strengen Regelwerk auf dem Dach fachgerecht „verlegt“ werden.

Ganz und gar nicht „ohne“ sind Dächer, die durch ihre Begrünung wertvolle Zusatzaufgaben erfüllen. Begrünte Dächer, für die das Dachdeckerhandwerk die Basis herstellt, bilden beispielsweise als Mini-Biotope einen Ausgleich für die Bodenversiegelung durch Bebauung. Gleichzeitig wirken sie durch die entstehende Verdunstungskälte des im Bodensubstrat gespeicherten Wassers als „Null-Energie“-Klimaanlage für das Haus. Außerdem sorgen Gründächer für einen hohen Schallschutz – so etwa in Einflugschneisen. Und nicht zuletzt können so auf bisher ungenutzten Dachflächen Gärten oder ganze Parklandschaften entstehen.

„Oben ohne“ Dachdeckerinnen und Dachdecker wäre ganz sicher unsere (Um-)Welt nicht so, wie sie heute ist. Und weil es noch viel zu tun gibt, um Wohnraum zu schaffen, der auch morgen noch bewohnbar, bezahlbar und beheizbar ist, wird dem Dachdeckerhandwerk die Arbeit wohl nie ausgehen.

Mehr Informationen zur Ausbildung von Menschen, die oben mitdenken, gibt es unter www.DachdeckerDeinBeruf.de, bei der Dachdecker-Innung in Hamburg oder beim nächsten Dachdecker-Fachbetrieb. Deren Adressen sind mit einem Klick auf www.dachdecker-innung-hamburg.de schnell zu finden.
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Über Dachdecker-Innung Hamburg

Der Dachdecker-Innung Hamburg gehören rund 100 Fachbetriebe des Dachdeckerhandwerks an. Sie können die verschiedenen Dienstleistungen im Bereich der Aus- und Fortbildung, der Schlichtung, der betriebswirtschaftlichen und technischen Beratung sowie der arbeitsrechtlichen Beratung in Anspruch nehmen.

Desweiteren gehören der Dachdecker-Innung 39 Gastmitglieder aus Handel und Industrie an.

Obermeister der Dachdecker-Innung Hamburg ist Marco Zahn, Hauptgeschäftsführer ist der Dipl.-Kfm. Walter Wohlert.

Das Verwaltungsgebäude befindet sich am Barmbeker Markt 19 und ist bequem mit der U-Bahn zu erreichen.

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