Donnerstag, 23. Oktober 2014


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Airless im grünen Bereich

Mit dem neuen NesprayKIT macht Caparol das nebelfreie Spritzen noch flexibler

(lifePR) (Ober-Ramstadt, ) Temperatur und Druck müssen beim Airless-Spritzen immer stimmen, was die Farbspritzanlage NesprayPLUS par excellence garantiert. Im August 2011 hatte Caparol das innovative Komplettsystem vorgestellt, das nach Meinung vieler Praktiker keine Verarbeiterwünsche offen lässt. Jetzt kündigt der renommierte Farbenhersteller erneut eine Markteinführung im Airlessbereich an: Der neue Schlauchwagen namens NesprayKIT lässt sich erstmals an die Airless-Basisgeräte verschiedener Hersteller anschließen, verfügt über ein eigenes Manometer und bietet dem Maler maximale Zeitersparnis und ein bislang ungekanntes Maß an Flexibilität. Ab April 2012 können innovationsbereite Verarbeiter das neue NesprayKIT für rund 3.400 Euro bei Caparol erwerben. Das Komplettsystem NesprayPLUS, für das auf Wunsch auch eine Schlauchverlängerung auf 15 Meter als Zusatzausrüstung erhältlich ist, kostet weiterhin rund 7.000 Euro.

Einsatz ohne Grenzen

"Nebelfreies Spritzen ist eine europäische Disziplin", betont Caparol-Produktmanager Dr. Stefan Kairies. Obwohl der deutsche Markt den Vertriebsschwerpunkt bildet, wird diese Airless-Technologie aus Ober-Ramstadt auch in etliche Nachbarländer sowie nach Japan und Australien erfolgreich exportiert. In den USA ist der Einsatz von herkömmlichen Airless-Geräten durch Fachverarbeiter mittlerweile sogar selbstverständlicher als das Streichen mit dem Pinsel. Nebelfreies Spritzen boomt also grenzüberschreitend. Hierzulande will Caparol mit der Airless-Technik bis zum Jahresende eine Marktabdeckung von acht Prozent aller Maler erzielen. Dabei hat man vor allem Betriebe im Blick, die drei bis fünf Mitarbeiter oder mehr beschäftigen. "Diese Unternehmensgröße ist schon deshalb wichtig, weil sich für die Anwendung der Airless-Technik ein Team aus drei Personen als optimal herausgestellt haben ", sagt Produktmanager Dr. Kairies. Insofern kommt der Einstieg in diese Airless-Technik für rund die Hälfte aller 40.000 Malerbetriebe in Deutschland in Betracht. Bislang haben etwa 2.000 Maler Geräte für nebelfreies Spritzen angeschafft; das sind mithin rund fünf Prozent.

Flexible Adaption

Was manche Handwerker bislang davon abgehalten haben mag, in die wirtschaftlich überaus attraktive Airless-Technik zu investieren, war vermutlich die Systemgebundenheit an den jeweiligen Gerätehersteller. Hatte man die Basisstation beispielsweise von Wagner angeschafft, passte dazu auch nur das Wagner-Zubehör; hatte man sich das Basis-Equipment von Graco zugelegt, waren dafür auch nur Graco-Systemprodukte zu verwenden. Handwerksbetriebe, die in technische Innovationen investieren, erwarten als Gegenleistung für ihr gutes Geld allerdings maximale Flexibilität in der Anwendung, um die Zeitspanne bis zur vollständigen Amortisation so kurz wie möglich zu halten und alsbald Gewinne zu erzielen. Deshalb hat Caparol bei der Entwicklung der neuen Nespray-Technologie auch darauf hingewirkt, dass das jeweilige Gerät universell an die verschiedenen Basisgeräte angeschlossen werden kann: "Ob Graco oder Wagner, mit dem neuen NesprayKIT wird nebelfreies Spritzen jetzt erstmals unabhängig vom Gerätehersteller möglich", betont Caparol-Produktmanager Dr. Stefan Kairies. "Das NesprayKIT kann an jedes Airless-Gerät mit ausreichendem Leistungsniveau angeschlossen werden", bestätigt der für Maschinentechnik zuständige Maler- und Lackierermeister Alfred Lohmann.

Einfach schneller fertig

Schon bei Flächen ab 50 Quadratmeter soll sich der Einsatz der Airless-Technik lohnen. Dipl.-Chem. Dr. Kairies rechnet vor, dass eine typische Baustelle von gut ausgebildeten Handwerkern mittels Nespri-TEC-System durchschnittlich um mindestens ein Drittel schneller abzuwickeln ist als bei klassischer Rollbeschichtung. Ein Zeitvorteil, der den jeweiligen Auftrag ebenso wie nachfolgende Jobs wesentlich profitabler macht, denn die Mitarbeiter stehen zur Erledigung des nächsten Auftrags deutlich früher zur Verfügung. Bei entsprechender Auslastung des Betriebs kommt bei gleichem Personalstand unterm Strich gegenüber rein handwerklicher Ausführung mit Rolle und Pinsel ein ordentlicher Mehrertrag zustande. Dies gilt umso mehr, als sich die Anschaffung der Airless-Technik bereits nach der Beschichtung einer Gesamtfläche von etwa 2000 bis 3500 Quadratmeter vollständig amortisiert hat, was in etwa der Fassadenfläche von 10 bis 15 Einfamilienhäusern entspricht.

Nachhaltig umweltschonend

In Deutschland gelten im internationalen Vergleich besonders strenge Umweltschutzauflagen. Nespri-Spritzen erfüllt sämtliche Anforderungen der Gefahrstoffverordnung und wird analog zur klassischen Rollverarbeitung in Schutzstufe I (normal) eingruppiert. Dazu trägt unter anderem bei, dass die Spritz-Applikation oversprayfrei erfolgt, weshalb die Umgebung während der Beschichtung nur im üblichen Umfang einer Rollverarbeitung abgedeckt wird. "Auch die Einsparung an Folien und Abdeckband macht sich betriebswirtschaftlich gegenüber anderen Airless-Technologien unterm Strich bemerkbar", hält Dr. Kairies fest.

Unverdünnte Farben

"Wichtig ist, dass unsere speziellen Airless-Farben nicht verdünnt werden. Sie sind bereits ab Werk auf nebelfreies Beschichten eingestellt", merkt der Produktmanager an. Die gewünschte Deckkraft lässt sich dadurch mit sparsamem Materialeinsatz erzielen, was ein weiterer wirtschaftlicher Vorteil sowohl für NesprayPLUS- als auch für NesprayKIT-Anwender ist. Ebenso bemerkenswert: Wechsel von einer zur anderen Farbe gelingen mit der Airless-Technik von Caparol nahezu verlustfrei: Lediglich mit der nachfolgenden Farbe den vorherigen Farbton herausdrücken und schon kann im neuen Ton mit gewohnter Ergiebigkeit weiterbeschichtet werden.

Geringer Verschleiß

Der Wartungsaufwand hält sich bei der neuen Generation Airless-Geräte erfreulich in Grenzen: "Nur einmal pro Jahr ist eine Inspektion erforderlich, wobei vor allem Verschleißteile wie Dichtungen und Ventile zu prüfen sind. Der Verschleiß an der Spritzdüse liegt im üblichen Bereich", erläutert Maler- und Lackierermeister Alfred Lohmann. Der Elektromotor arbeitet völlig wartungsfrei, was eine optimale Einsatzbereitschaft garantiert.

Gute Schulung, erstklassiges Ergebnis

Damit der Mensch mit der Maschine die gewünschten brillanten Resultate erzielt, ist eine gründliche Einweisung und Fortbildung am Gerät erforderlich. Caparol führt daher regelmäßig Qualifizierungsmaßnahmen für Maler durch, die den Teilnehmern Gelegenheit geben, vertieftes Praxiswissen zu erwerben und ihr Können im Umgang an der Sprühpistole zu verfeinern.

Airless-Innovationen auf einen Blick

Im April bringt Caparol das neue Zusatzgerät "NesprayKIT" auf den Markt, das mit etlichen technischen Raffinessen aufwartet. So kann die mobile Schlauchtrommel sowohl an Wagner- als auch an Graco-Basisstationen angeschlossen werden, ebenso an Geräte anderer Marken. Vor Beginn der Airless-Applikation wird der Spritzdruck vom Anwender bedarfsspezifisch eingestellt. Ist der Druck korrekt, wird dies beim Spritzen im grünen Bereich des Manometers angezeigt. Während der Ausführung bleibt der Materialdurchfluss konstant, so dass die Ausbringung äußerst gleichmäßig erfolgt. Sparsamer Materialeinsatz, hohe Deckkraft, akkurat beschichtete Oberflächen und ein enormer Zeitgewinn sind dabei nur vier Vorteile von vielen, die Handwerker mit Nespray-Geräten erzielen.
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