Sonntag, 11. Dezember 2016


4. Nationaler Radverkehrskongress in Potsdam eröffnet

(lifePR) (Berlin, ) Am 18. und 19. Mai 2015 treffen sich mehr als 600 Radverkehrsexperten aus ganz Deutschland in Potsdam beim 4. Nationalen Radverkehrskongress. Veranstaltet wird der deutschlandweit größte Radverkehrskongress vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gemeinsam mit dem gastgebenden Land Brandenburg und der Landeshauptstadt Potsdam. Staatssekretär Rainer Bomba eröffnete den Kongress zusammen mit der brandenburgischen Verkehrsministerin Kathrin Schneider und dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam, Jann Jakobs.

Rainer Bomba: „Die Bedeutung des Radverkehrs in Deutschland wächst – und das hat gute Gründe. Wer mit dem Rad unterwegs ist, kommt häufig am schnellsten an sein Ziel, fördert die eigene Gesundheit und trägt zu lebenswerten Städten bei. Der bereits 4. Nationale Radverkehrskongress zeigt das enorme Interesse am Radverkehr. Wir werden diese Entwicklung weiter intensiv mit der Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans fördern.“

Kathrin Schneider: „Die Förderung des Radverkehrs ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir wollen die Rahmenbedingungen weiter verbessern, um den Bürgerinnen und Bürgern die Nutzung des Fahrrads für kurze Strecken zu erleichtern. Die Benutzung des Fahrrads ist oft nicht nur schneller und umweltfreundlicher, sondern auch gesünder als die Nutzung des Autos. Wir wollen uns in Zukunft verstärkt auf umweltfreundliche Mobilität innerhalb der Kommunen konzentrieren. Dazu gehört beispielsweise die Vernetzung von Rad und Bahn. Aber auch der touristische Faktor bleibt als ein Thema der Wirtschaftsförderung im Blick. Denn das Land Brandenburg hat sich zu einer der beliebtesten Radreiseregionen Deutschlands entwickelt, Dienstleistungen rund um den Radtourismus sind damit zu einem wichtigen Erwerbsfaktor geworden.“

Jann Jakobs: „Ich freue mich, dass der Nationale Radverkehrskongress in Potsdam stattfindet. Denn hier passt er wunderbar hin. Seit dem Jahr 2000 ist der Anteil des Radverkehrs in der Potsdamer Innenstadt kontinuierlich gestiegen. Dadurch wird die stauanfällige City entlastet und die Lebensqualität gestärkt. Wir unterstützen das mit aller Kraft – beispielsweise mit dem Ausbau von Radrouten und Radverkehrsprojekten. Ich bin überzeugt, dass das der beste Weg ist, unsere Innenstädte attraktiv und lebensfähig zu halten.“

Unter dem Motto „verbinden – vernetzen – verknüpfen“ widmet sich der Kongress dem Radverkehr als Querschnittsaufgabe verschiedener Akteure und Handlungsfelder moderner Mobilitätspolitik. An den zwei Kongresstagen werden in acht Fachforen vielfältige Beiträge zu Themen wie der digitalen Vernetzung im Radverkehr, die Verknüpfung des Fahrrads mit anderen Verkehrsmitteln, die Verbindung von Rad und Raumstrukturen sowie neue Win-Win-Situationen durch die Verbindung des Radverkehrs mit neuen Themenfeldern diskutiert. Eine Vertreterin von Transport for London berichtet über die Strategien und Maßnahmen der Radverkehrsförderung in London.

Am Abend des ersten Kongresstages wird der „Deutsche Fahrradpreis 2015 – best for bike“ verliehen. Ausgezeichnet werden die „fahrradfreundlichsten Entscheidungen“ in den neuen Kategorien Infrastruktur, Kommunikation und Service sowie die "fahrradfreundlichste Persönlichkeit" des Jahres.

Der Nationale Radverkehrskongress findet alle zwei Jahre statt und führt mit einem breiten Themenspektrum Expertinnen und Experten aus der Planungspraxis, der Wissenschaft, der Wirtschaft sowie der Politik und von Vereinen und Verbänden zusammen.

Mehr zum Kongress unter www.nationaler-radverkehrskongress.de

 
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