Mittwoch, 07. Dezember 2016


Zur Situation des deutschen Milchmarktes und zur Situation an der deutsch-französischen Grenze im Hinblick auf die deutschen Transporte von Agrarprodukten nach Frankreich erklärt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt

(lifePR) (Berlin, ) "Die derzeitigen Erzeugerpreise machen mir ein Stück weit Sorge. Eine Preisspirale nach unten hilft niemandem, natürlich nicht den Erzeugern, aber auch nicht den Konsumenten. Unsere Milch ist einen guten Preis wert und die Erzeuger müssen davon leben können. Im Agrarrat Anfang September werden wir die Marktlage intensiv erörtern und gegebenenfalls die Kommission um die Prüfung von Maßnahmen bitten. Unabhängig davon werde ich mich auch weiterhin um den Export kümmern. Ich appelliere an die Verantwortung aller Beteiligten, insbesondere an die Verantwortung des Handels.

Heute Vormittag habe ich dazu (Anm.: zuletzt hat Ende letzter Woche ein ausführliches Telefonat stattgefunden) mit meinem französischen Amtskollegen Stéphane Le Foll telefoniert. In dem Gespräch habe ich wiederholt darauf hingewiesen, dass ich davon ausgehe, dass die Regeln des EU-Binnenmarktes eingehalten werden. Mein französischer Amtskollege Le Foll hat mir in unserem Gespräch zugesichert, bezüglich der Protestaktionen der französischen Bauern an Grenzübergängen zu Deutschland erneut das Gespräch mit den französischen Bauern zu suchen. Außerdem sind wir übereingekommen, uns vor dem der Rat der EU-Agrarminister am 7. September über die Situation auf dem europäischen Agrarmarkt weiter auszutauschen."
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