Donnerstag, 08. Dezember 2016


Mehr als eine Million Hektar Öko-Flächen in Deutschland

Bio-Branche konnte ihren Platz auch 2014 weiter festigen

(lifePR) (Berlin, ) Die deutsche Bio- Branche konnte nach den nun ausgewerteten Zahlen ihren Platz in der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft weiter festigen. "Das ist die richtige Richtung", sagte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt dazu. "Allerdings bleiben wir nicht stehen, sondern gehen weiter gemeinsam, um den ökologischen Landbau in Deutschland noch mehr zu stärken", so der Minister und weiter: "Die Öko-Landwirtschaft leistet schon heute einen entscheidenden Beitrag zu unserer Ernährung! Öko-Landbau ist eine wichtige Säule der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft!"

Zur Weiterentwicklung hat Bundesminister Schmidt gemeinsam mit den Beteiligten und Verbänden im Mai den Startschuss für die Zukunftsstrategie Ökologischer Landbau gegeben.

Ein deutlicher Zuwachs ist bei den Betrieben, die Bio-Produkte sowohl verarbeiten als auch importieren zu verzeichnen. Mit 1020 waren hier 11,48 % mehr Betreibe als im Vorjahr tätig. Die reinen Handelsunternehmen verzeichnen bei einer Anzahl von 2527 einen Zuwachs von 9,78 Prozent. Auch die Zahl der ausschließlich verarbeitenden Betriebe im Öko-Sektor liegt rund 3% über dem Vorjahresniveau. Insgesamt waren in diesem Sektor 8477 Bertriebe tätig.2014 wurden in Deutschland 1.047633 Hektar Fläche von 23398 Bio-Landwirten bewirt­schaftet. Das geht aus den Jahresmeldungen der Länder über den ökologischen Landbau 2014 hervor, die dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft jetzt vorliegen.

Damit betrug der Anteil der Bio-Betriebe an der Gesamtzahl der landwirtschaftlichen Betriebe im vergangenen Jahr 8,2 %, der Anteil an der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche be­trug 6,3 %. Der Bio-Sektor umfasste 2014 insgesamt 35927 Erzeuger, Verarbeiter, Aufbereiter, Import­eure und Handelsunternehmen. Diese werden alle von privaten staatlich zugelassenen und von den Ländern überwachten Öko-Kontrollstellen nach den strengen Regeln der EU-Öko-Ver­ordnung kontrolliert und zwar mindestens einmal jährlich im Rahmen einer Regelkontrolle und zusätzlich durch risikoorientierte und unangekündigte Stichprobenkontrollen.
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