Donnerstag, 29. September 2016


Die Zahl der Woche

(lifePR) (Berlin, ) Jede Woche präsentiert das BMEL interessante Zahlen zu den Themen Ernährung und Landwirtschaft.

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Eier hat jeder Bundesbürger durchschnittlich im Jahr 2014 gegessen, und verzehrte damit immerhin 14,4 kg an Eiern. Insgesamt haben die Deutschen im vergangenen Kalenderjahr 18,7 Milliarden Eier verbraucht, mit einem Gesamtgewicht von 1.160.000 Tonnen. Die Käufe der privaten Haushalte an Schaleneiern machen dabei rund die Hälfte aus. Mit rund 63 Prozent der Haushaltskäufe werden in Deutschland am häufigsten Eier aus Bodenhaltung gekauft, danach folgen die Freilandhaltung mit rund 25 Prozent und die ökologische Erzeugung mit rund 10 Prozent. Kleingruppenware spielt inzwischen keine nennenswerte Rolle mehr: Der Einkauf von Eiern aus der Kleingruppenhaltung ist im Jahr 2014 im Vergleich zu 2010 um 77 Prozent gesunken, während der Einkauf von Eiern aus ökologischer Erzeugung um etwa 40 Prozent gestiegen ist.

854.000 Tonnen Eier wurden im Jahr 2014 in Deutschland produziert, rechnet man Bruteier ein. Die vorläufige Versorgungsbilanz der Bundesanstalt für Landwirtschaft (BLE) weist für 2014 eine verwendbare Erzeugung von 13,8 Milliarden Eiern (+0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr) aus. Im Jahr 2014 importierte Deutschland 424.000 Tonnen Eier und damit fast 45 Prozent mehr als noch im Jahr 2000 (293.000 Tonnen). Auch der Export hat steigende Tendenz: Während im Jahr 2000 noch 72.000 Tonnen exportiert wurden, gingen im Jahr 2014 etwa 123.000 Tonnen Eier ins Ausland. Das entspricht einer Steigerung von mehr als 70 Prozent.
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